Analyse der Trades und Tipps für den Handel mit dem Japanischen Yen
Der Test des Kursniveaus von 156,99 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was einen guten Einstiegspunkt für den Verkauf des US-Dollars bestätigte. Dennoch kam es bei diesem Trade zu Verlusten, da das Währungspaar nicht fiel.
Die Bank of Japan bleibt wachsam und greift weiterhin aktiv am Devisenmarkt ein; dennoch verlief die asiatische Sitzung heute bislang relativ ruhig. Es scheint, als warteten alle auf die weitere Entwicklung im Nahen Osten, die zu einem neuen militärischen Konflikt zwischen den USA und Iran führen könnte. Die gestrigen Angriffe auf ein US-Kriegsschiff und auf das Territorium der VAE werden ganz offensichtlich nicht ohne Antwort bleiben. Die Folgen einer solchen Eskalation könnten für den Japanischen Yen verheerend sein, der nach den Währungsinterventionen erneut unter starken Verkäufen gegenüber dem US-Dollar leiden könnte. Eine offene militärische Konfrontation zwischen den USA und Iran wird unweigerlich die Nachfrage nach sicheren Häfen, darunter den US-Dollar, erhöhen. Zudem hätte eine neue Auseinandersetzung massive Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, würde zu einem erneuten Sprung der Energiepreise führen und die Inflation anheizen – etwas, auf das Japan derzeit nicht vorbereitet ist.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich stärker auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute im Bereich des Einstiegspunkts um 157,35 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 157,79 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 157,79 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (ich rechne von diesem Niveau aus mit einer Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung). Am besten ist es, nach Korrekturen und deutlichen Rücksetzern in USD/JPY wieder auf der Käuferseite aktiv zu werden. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie notiert und gerade beginnt, von dort aus anzusteigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests von 157,15 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtskehrtwende am Markt führen. Ein Anstieg bis zu den gegenüberliegenden Niveaus von 157,35 und 157,79 ist dann zu erwarten.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute erst nach einem erneuten Test des Niveaus von 157,15 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was einen raschen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer ist der Bereich um 156,65, wo ich beabsichtige, meine Short-Positionen zu schließen und sofort Long-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (ich rechne von diesem Niveau aus mit einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung). Verkäufer können jederzeit wieder in den Markt zurückkehren; ein Hinweis der Zentralbank genügt. Wichtig! Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie notiert und gerade beginnt, von dort aus zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests von 157,35 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtskehrtwende am Markt führen. Ein Rückgang bis zu den gegenüberliegenden Niveaus von 157,15 und 156,65 ist dann zu erwarten.

Was ist im Chart zu sehen:
- Die dünne grüne Linie – Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
- Die dicke grüne Linie – ungefährer Kurs, auf dessen Niveau ein Take-Profit gesetzt oder der Gewinn realisiert werden kann, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Die dünne rote Linie – Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
- Die dicke rote Linie – ungefährer Kurs, auf dessen Niveau ein Take-Profit gesetzt oder der Gewinn realisiert werden kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator. Beim Markteinstieg ist es wichtig, sich an überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig: Einsteiger im Forex-Markt sollten Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig treffen. Am besten bleibt man vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, besonders wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist es entscheidend, einen klaren Trading-Plan zu haben, wie oben beschrieben. Impulsive Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Trader grundsätzlich eine Verluststrategie.