Handelsanalyse und Trading-Tipps für den japanischen Yen:
Der Test des Kursniveaus bei 156,48 fiel mit einem Zeitpunkt zusammen, zu dem der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen. Das bestätigte den korrekten Einstiegspunkt für Dollar-Käufe. In der Folge stieg das Währungspaar bis zum Zielniveau von 156,86.
Der sprunghafte Anstieg der Nachfrage nach der US-Währung folgte auf eine Reihe von Schlägen der USA gegen iranische Militäreinrichtungen. Diese waren eine Reaktion auf Angriffe auf amerikanische Zerstörer in der Straße von Hormus, die einen Öltanker eskortierten. All dies setzte den Yen stark unter Druck und machte die jüngsten Währungsinterventionen der Bank of Japan teilweise zunichte.
Schwache Daten zum Stimmungsindex im japanischen Dienstleistungssektor, der hinter den Prognosen der Ökonomen zurückblieb, übten zusätzlichen Druck auf den Yen aus und schürten Sorgen über das Tempo der wirtschaftlichen Erholung. Dieser Indikator, der die Stimmung und Erwartungen der Unternehmen in einem der Schlüsselbereiche der japanischen Wirtschaft widerspiegelt, ist zurückgegangen und hat die Anleger auf dem falschen Fuß erwischt. Der Rückgang des Index für den Dienstleistungssektor könnte auf mögliche Probleme mit der Konsumnachfrage aufgrund hoher Inflation hindeuten. Zudem könnte der Rückgang des Index gestiegene Betriebskosten der Unternehmen widerspiegeln, die mit höheren Preisen für Rohstoffe und Energie einhergehen, sowie mögliche Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung von Szenario #1 und Szenario #2 stützen.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane heute, USD/JPY zu kaufen, sobald der Einstiegspunkt im Bereich von 156,95 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Kursziel bei 157,35 (dickere grüne Linie im Chart). Um 157,35 herum beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und unmittelbar im Gegentrend zu verkaufen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips von diesem Niveau aus). Am sinnvollsten ist es, Käufe des Währungspaares im Rahmen von Korrekturen und ausgeprägten Rücksetzern in USD/JPY wieder aufzunehmen. Wichtig! Vor einem Kauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und von dort aus gerade beginnt anzusteigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses bei 156,72 kommt und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtswende am Markt führen. Ein Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 156,95 und 157,35 ist dann zu erwarten.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane heute, USD/JPY erst dann zu verkaufen, wenn das Niveau von 156,72 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wird, was einen raschen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer wird der Bereich um 156,35 sein, wo ich meine Short-Positionen schließen und unmittelbar im Gegentrend kaufen möchte (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips von diesem Niveau aus). Verkäufer könnten jederzeit wieder in den Markt zurückkehren – es braucht nur einen Hinweis der Zentralbank. Wichtig! Vor einem Verkauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und von dort aus gerade beginnt zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses bei 156,95 kommt und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtswende am Markt führen. Ein Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 156,72 und 156,35 ist dann zu erwarten.

Was im Chart zu sehen ist:
- Die dünne grüne Linie – Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
- Die dicke grüne Linie – ungefährer Kurs, auf dessen Höhe Take Profit gesetzt oder der Gewinn realisiert werden kann, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Die dünne rote Linie – Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
- Die dicke rote Linie – ungefährer Kurs, auf dessen Höhe Take Profit gesetzt oder der Gewinn realisiert werden kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator. Beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, sich an überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig treffen. Am besten bleibt man vor der Veröffentlichung wichtiger Fundamentaldaten aus dem Markt, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer, wie oben beschriebener Handelsplan unerlässlich. Impulsive Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Trader im Grunde eine Verluststrategie.