Analyse der Trades und Trading-Tipps für die Euro-Währung:
Der Kurs bei 1,1765 fiel mit dem Moment zusammen, in dem der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen. Das bestätigte den korrekten Einstiegspunkt für den Verkauf des Euro. Dennoch wurde bei diesem Trade ein Verlust verzeichnet.
Der US‑Dollar geriet unter Druck durch gemischte Arbeitsmarktdaten und zunehmende geopolitische Risiken. Am vergangenen Freitag fiel der Dollar trotz positiver Daten zur Schaffung neuer US-Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft. Die Daten reichten nicht aus, um den Optimismus in Bezug auf die Lage im Nahen Osten zu überwiegen. Heute hat sich die Situation jedoch geändert, und eine erneute Eskalation in den Beziehungen zwischen den USA und Iran hat zu Druck auf die europäische Währung geführt.
Das Ausbleiben positiver Nachrichten aus der Eurozone, einschließlich statistischer Daten, könnte das Währungspaar EUR/USD heute weiter schwächen. Solange es keine konkreten Entwicklungen in den US‑iranischen Beziehungen gibt, könnte der Druck auf Risikoanlagen anhalten.
In Bezug auf die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, Euro zu einem Kurs um 1,1762 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel von 1,1785. Am Punkt 1,1785 plane ich, den Markt zu verlassen und Euro in die Gegenrichtung zu verkaufen, wobei ich eine Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt erwarte. Mit einem Anstieg des Euro ist nur nach positiven Nachrichten aus dem Nahen Osten zu rechnen. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu steigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, Euro zu kaufen, falls es zwei aufeinanderfolgende Tests der Marke von 1,1745 gibt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtskorrektur am Markt führen. Es kann dann ein Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,1762 und 1,1785 erwartet werden.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, Euro zu verkaufen, sobald der Kurs 1,1745 (rote Linie im Chart) erreicht. Das Ziel ist das Niveau von 1,1726, wo ich plane, den Markt zu verlassen und unmittelbar in die Gegenrichtung zu kaufen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Der Druck auf das Paar kann jederzeit heute zurückkehren. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, Euro zu verkaufen, falls es zwei aufeinanderfolgende Tests der Marke von 1,1762 gibt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtskorrektur am Markt führen. Es kann dann ein Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,1745 und 1,1726 erwartet werden.

Was im Chart zu sehen ist:
- Die dünne grüne Linie – Einstiegsniveau, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
- Die dicke grüne Linie – ungefährer Kurs, auf dessen Niveau Take-Profit gesetzt oder der Gewinn realisiert werden kann, da ein weiteres deutliches Wachstum über diesem Level hinaus unwahrscheinlich ist;
- Die dünne rote Linie – Einstiegsniveau, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
- Die dicke rote Linie – ungefährer Kurs, auf dessen Niveau Take-Profit gesetzt oder der Gewinn realisiert werden kann, da ein weiterer deutlicher Rückgang unter dieses Level hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, sich an überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten Entscheidungen zum Einstieg sehr vorsichtig treffen. Am besten bleibt man vor wichtigen fundamentalen Veröffentlichungen aus dem Markt, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist es entscheidend, einen klaren Handelsplan zu haben, wie oben beschrieben. Impulsive Entscheidungen auf Basis der aktuellen Marktsituation zu treffen, ist für einen Intraday-Trader grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.