Startseite Notierungen Kalender Forum
flag

FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 12. Mai? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

parent
Analysen:::2026-05-12T04:17:33

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 12. Mai? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Montagstrades:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares:

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 12. Mai? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD zeigte erneut sehr schwache Bewegungen. Die interessantesten Ausschläge ereigneten sich wohl in der Nacht, als das Paar direkt zur Markteröffnung um 30 Pips fiel. Ausschlaggebend war ein weiterer Verstoß gegen die Waffenruhe zwischen Iran und den USA am Wochenende; in der Nacht zu Montag bezeichnete Donald Trump Teherans Vorschlag zur Beendigung des Krieges zudem als inakzeptabel. In der Folge begann der Markt sofort, mit einer Wiederaufnahme der Kriegshandlungen zu rechnen, wovon der Dollar profitierte. Die Freude des Dollars währte jedoch nur kurz. Wie bereits erwähnt, wird der geopolitische Faktor der US‑Währung nicht mehr dieselbe starke Unterstützung liefern wie zuvor. Dieser Faktor ist inzwischen weitgehend eingepreist, und Teheran sowie Washington haben sich darauf geeinigt, die Verhandlungen fortzusetzen, sodass der Krieg weiterhin ausgesetzt bleibt. Im Tagesverlauf konnte sich der Euro daher relativ problemlos erholen, tendierte aber eher seitwärts als klar nach oben. Der Aufwärtstrend im Stundenchart ist weiterhin intakt, weshalb wir kurzfristig nur mit weiterem Wachstum beim Euro rechnen.

5‑Minuten‑Chart des EUR/USD‑Paares:

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 12. Mai? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart hat sich am Montag ein Handelssignal gebildet. Während der europäischen Handelssession prallte der Kurs vom Bereich 1,1745–1,1754 nach oben ab, wodurch Anfänger Long-Positionen eröffnen konnten. Im Laufe des Tages stieg der Kurs um 15–20 Pips, was Einsteiger problemlos mitnehmen konnten.

Wie man am Dienstag handelt:

Im Stundenchart bleibt der Aufwärtstrend intakt, und der Euro beginnt endlich, nach oben zu drehen. Die Aufwertung der US-Währung ist zum Stillstand gekommen, da der Konflikt im Nahen Osten in einen „ruhigen Modus“ übergegangen ist. Gleichzeitig beeilt sich die europäische Währung jedoch ebenfalls nicht zu steigen, da die Verhandlungen nur sehr schleppend verlaufen, es keine offiziellen Informationen gibt und beide Seiten die Bedingungen der Waffenruhe regelmäßig verletzen.

Am Dienstag können Anfänger Short-Positionen mit einem Ziel bei 1,1655–1,1666 eröffnen, falls sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,1745–1,1754 festigt. Neue Kaufpositionen können bei einem erneuten Abprall vom Bereich 1,1745–1,1754 mit einem Ziel bei 1,1830–1,1837 in Betracht gezogen werden.

Im 5-Minuten-Chart sollten die folgenden Marken beachtet werden: 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837 und 1,1899–1,1908. Am Dienstag werden in der Eurozone und in Deutschland der ZEW-Konjunkturindex veröffentlicht, ein nachrangiger Indikator, und in den USA erscheinen die Daten zur Inflation im April. Trader sollten jedoch darauf vorbereitet sein, dass der Markt auch diesen Bericht ignorieren könnte.

Wichtigste Regeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Ausbruch eines Levels) benötigt wurde. Je kürzer diese Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wenn in der Nähe eines Levels aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale generieren – oder auch gar keine. Technische Levels können in solchen Phasen vom Markt ignoriert werden.
  4. Im Stundenchart ist es vorzuziehen, Signale des MACD-Indikators nur bei guter Volatilität und in Anwesenheit eines Trends zu handeln, der durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt ist.
  5. Wenn zwei Levels zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was auf den Charts zu sehen ist:

Kursmarken (Bereiche) von Unterstützung und Widerstand – Levels, die als Ziele beim Eröffnen von Käufen oder Verkäufen dienen oder an denen Signale entstehen.

Rote Linien – Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und darauf hinweisen, in welche Richtung der Handel derzeit vorzugsweise erfolgen sollte.

MACD-Indikator (14, 22, 3) – Histogramm und Signallinie – ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (aus dem Wirtschaftskalender) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung so vorsichtig wie möglich gehandelt oder der Markt vorübergehend verlassen werden, um eine scharfe Umkehr der Kurse gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money-Managements sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.

Analyst InstaForex
Artikel teilen:
parent
loader...
all-was_read__icon
Sie haben zur Zeit die besten Veröffentlichungen gesehen.
Wir suchen schon etwas Interessantes für Sie...
all-was_read__star
Kürzlich veröffentlicht:
loader...
Neuere Veröffentlichungen...