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FX.co ★ EUR/USD – Kursanalyse und Prognose

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Analysen:::2026-05-14T09:51:32

EUR/USD – Kursanalyse und Prognose

EUR/USD – Kursanalyse und Prognose

Heute, am Donnerstag, wird der Euro knapp über der psychologisch wichtigen Marke von 1,1700 US‑Dollar gehandelt. Seit Wochenbeginn hat die Gemeinschaftswährung rund 0,65 % an Wert verloren. Anleger warten auf die Ergebnisse des zweitägigen Gipfels mit US‑Präsident Donald Trump und Chinas Staatspräsident Xi Jinping. Zudem richten Marktteilnehmer ihr Augenmerk auf die heutige Rede der Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde.

EUR/USD – Kursanalyse und Prognose

In dieser Woche hat die Marktentwicklung überwiegend den US-Dollar begünstigt, der weiterhin von Kapitalzuflüssen in sichere Häfen profitiert. Hintergrund sind die anhaltende Pattsituation im Konflikt mit dem Iran sowie wachsende Erwartungen, dass die US-Notenbank die Zinsen Ende 2026 oder Anfang 2027 anheben könnte. Steigende Energiepreise verstärken den Inflationsdruck zusätzlich und untermauern diese Erwartungen weiter.

EUR/USD – Kursanalyse und Prognose

Die am Mittwoch veröffentlichten Daten zum US-Erzeugerpreisindex (PPI) bestätigten diesen Trend: Im April stieg der Index um 1,4 % und damit doppelt so stark wie im März mit einem Plus von 0,7 %. Auf Jahressicht beschleunigte sich das Wachstum auf 6,0 % und erreichte damit den höchsten Stand seit Dezember 2023. Diese Zahlen folgten auf robuste Daten zum Verbraucherpreisindex (CPI) und erhöhten den Druck auf die Federal Reserve, die Möglichkeit einer erneuten Anhebung des Leitzinses zu überdenken.

Dem CME FedWatch Tool zufolge preisen die Terminmärkte inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von 31 % für eine Zinserhöhung im Dezember ein, verglichen mit 22 % noch vor einer Woche. Diese Erwartungen haben die Renditen von US-Staatsanleihen nach oben getrieben und zur Aufwertung des Dollar in dieser Woche beigetragen.

Im Euroraum bestätigt auch der spanische Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) den inflationsbedingten Druck im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten: Im April stieg der Index im Jahresvergleich um 3,5 % und lag damit über dem Wert von 3,4 % im März. Die Aufmerksamkeit der Märkte richtet sich nun auf eine Rede der EZB-Präsidentin Christine Lagarde in Aachen, Deutschland, bei der sich die Teilnehmer mögliche Hinweise auf den Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung der EZB erhoffen. Die Märkte preisen bereits eine straffere Geldpolitik ein und erwarten, dass diese spätestens im Juni oder Juli erfolgen könnte.

Aus technischer Sicht senden die Oszillatoren gemischte Signale, während der Relative-Stärke-Index in der Nähe des neutralen Bereichs bleibt. Hält sich der Kurs über der psychologisch wichtigen Marke von 1,1700, liegt der nächste Widerstand beim 20-Tage-SMA, gefolgt von einem Widerstandsbereich in der Nähe der runden Marke von 1,1800 um 1,1790. Gelingt es dem Paar nicht, sich über 1,1700 zu behaupten, dürfte zunächst der 200-Tage-SMA als Unterstützung fungieren, gefolgt vom 50-Tage-SMA – einer Zone, die bereits im April einen stärkeren Rückgang verhinderte. Derzeit verbleibt das Währungspaar EUR/USD in einer seitwärts gerichteten Handelsspanne.

Analyst InstaForex
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