Handelsanalyse und Trading-Tipps für den japanischen Yen
Aufgrund der geringen Marktvolatilität wurden die von mir identifizierten Kursniveaus in der ersten Tageshälfte nicht getestet, sodass ich ohne Trades geblieben bin.
Im weiteren Verlauf richtet sich die gesamte Aufmerksamkeit auf die US-Einzelhandelsumsätze. Jüngste Veröffentlichungen haben Anzeichen von Wachstum gezeigt, was die Erwartungen beeinflussen könnte, wie lange die Federal Reserve die Zinsen unverändert lassen wird. Steigen die Einzelhandelsumsätze heute, dürfte auch das Währungspaar USD/JPY zulegen.
Gleichzeitig werden die Finanzmärkte neben der Auswertung der makroökonomischen Daten die Reden der Mitglieder des Federal Open Market Committee genau verfolgen. Äußerungen von Verantwortlichen wie Jeffrey Schmid und Beth M. Hammack gelten als wertvolle Informationsquelle für die Sicht der Notenbank auf die aktuelle wirtschaftliche Lage und die künftige Ausrichtung der Geldpolitik. Ihre Kommentare können Hinweise auf bevorstehende Entscheidungen über die Leitzinsen liefern. Eine restriktive („hawkish“) Haltung der geldpolitischen Entscheidungsträger würde den US-Dollar stützen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY zu kaufen, wenn der Kurs den Einstiegspunkt um 157,99 (grüne Linie im Chart) erreicht, mit einem Ziel bei 158,33 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 158,33 plane ich, Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen, mit einem Ziel von 30–35 Punkten Bewegung von diesem Niveau. Ein Anstieg des Währungspaares ist heute nach starken US-Daten zu erwarten.
Wichtig! Vergewissern Sie sich vor dem Kauf, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dieser nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, USD/JPY zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kursniveaus von 157,80 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr des Marktes führen. Anschließend ist ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 157,99 und 158,33 zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY nach einem Ausbruch unter das Niveau von 157,80 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen dürfte. Das Hauptziel für Verkäufer wird 157,39 sein. Dort plane ich, Short-Positionen zu schließen und sofort Long-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen, mit einem Ziel von 20–25 Punkten Erholung von diesem Niveau. Der Druck auf das Paar wird heute zurückkehren, wenn schwache US-Daten veröffentlicht werden.
Wichtig! Vergewissern Sie sich vor dem Verkauf, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dieser nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, USD/JPY zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kursniveaus von 157,99 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr des Marktes führen. Anschließend ist ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 157,80 und 157,39 zu erwarten.
Was auf dem Chart zu sehen ist:
- Dünne grüne Linie – Einstiegspreis für den Kauf des Handelsinstruments;
- Dicke grüne Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau oder eine Zone zum manuellen Sichern von Gewinnen, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegspreis für den Verkauf des Handelsinstruments;
- Dicke rote Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau oder eine Zone zum manuellen Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, auf überkaufte und überverkaufte Zonen zu achten.
Wichtig: Einsteiger im Forex-Handel sollten Entscheidungen über den Markteintritt mit großer Vorsicht treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie die Grundsätze des Money-Managements ignorieren und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die sich ausschließlich auf die aktuelle Marktsituation stützen, sind für Intraday-Händler grundsätzlich eine Verluststrategie.