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FX.co ★ Worauf sollte man am 15. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

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Analysen:::2026-05-15T04:41:47

Worauf sollte man am 15. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man am 15. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Für Freitag sind nur sehr wenige makroökonomische Veröffentlichungen geplant. Der einzig nennenswerte Bericht ist der US-Industrieproduktionsbericht, doch die Wahrscheinlichkeit, dass er eine Reaktion der Trader auslöst, ist sehr gering. Die wichtigsten makroökonomischen Daten dürften unter den aktuellen Umständen nur eine verhaltene Marktreaktion hervorrufen; andere Veröffentlichungen werden die Aufmerksamkeit der Trader voraussichtlich nicht auf sich ziehen. Die Geopolitik bleibt weiterhin der dominierende Faktor: Ihr Einfluss auf den Markt nimmt zwar ab, doch sie ist nach wie vor der Haupttreiber für Währungsinstrumente.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man am 15. Mai achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Unter den fundamentalen Ereignissen am Freitag gibt es absolut nichts Erwähnenswertes, doch das ist auch nicht nötig. Wir kennen die Pläne der European Central Bank, der Bank of England und der Federal Reserve bereits sehr gut. In dieser Woche wurde bekannt, dass die ECB auf ihrer nächsten Sitzung den Leitzins anheben könnte, die BoE dürfte dem Beispiel der ECB folgen, und die Fed wird vermutlich bis ins vierte Quartal warten, um die Inflation zu beurteilen und eine Entscheidung zu treffen. Damit ist klar: Wenn wir in naher Zukunft überhaupt mit einer Straffung der Geldpolitik rechnen können, dann nur seitens der europäischen Zentralbanken. Dieser Faktor hätte den Euro und das Pfund stützen müssen, doch der Markt handelt weiterhin in erster Linie auf Basis geopolitischer Faktoren.

Der geopolitische Hintergrund beginnt sich zu verändern, doch leider vermitteln Worte noch immer eine andere Botschaft als die Fakten. In den vergangenen zwei Wochen wurde der Waffenstillstand drei Mal verletzt, und eine weitere Verhandlungsrunde ist krachend gescheitert. Derzeit liegen die Gespräche auf Eis, und Donald Trump beabsichtigt, den Konflikt mit Iran fortzuführen. Daher gibt es keine Aussicht auf eine schnelle Freigabe der Straße von Hormus oder auf eine rasche Lösung des Konflikts.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am letzten Handelstag der Woche können beide Währungspaare ihre Korrekturbewegungen fortsetzen. Der Euro kann heute in der Spanne von 1,1655–1,1666 gehandelt werden, während das britische Pfund in der Spanne von 1,3380–1,3386 gehandelt werden kann. Die Stimmung der Trader wird derzeit ausschließlich vom geopolitischen Hintergrund bestimmt. Das Ausbleiben von Nachrichten ist eher negativ als positiv zu werten.

Hauptregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke des Signals wird durch die Zeit bestimmt, die seine Bildung (Abprall oder Ausbruch des Niveaus) in Anspruch genommen hat. Je kürzer die Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wenn in der Nähe eines Niveaus zwei oder mehr Trades aufgrund von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder gar keine Signale erzeugen. Technische Niveaus können dann außer Acht gelassen werden.
  4. Im Stunden-Chart ist es vorzuziehen, Signale des MACD-Indikators nur bei guter Volatilität und in einem Trend zu handeln, der durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinanderliegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop Loss auf Break-even gesetzt werden.

Was in den Charts dargestellt ist:

Kursniveaus (Bereiche) von Unterstützung und Widerstand – Niveaus, die als Kursziele beim Eröffnen von Käufen oder Verkäufen dienen oder an denen Handelssignale entstehen.

Rote Linien – Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und darauf hinweisen, in welche Richtung ein Handel derzeit bevorzugt werden sollte.

MACD-Indikator (14, 22, 3) – Histogramm und Signallinie – ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Quelle für Handelssignale genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte man zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung mit höchster Vorsicht handeln oder den Markt verlassen, um eine scharfe Trendumkehr gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Einsteiger im Forex-Markt sollten sich darüber im Klaren sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines soliden Money-Managements ist entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.

Analyst InstaForex
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