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FX.co ★ EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger am 20. Mai (US-Session)

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Analysen:::2026-05-20T10:52:28

EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger am 20. Mai (US-Session)

Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit dem Euro

Der Test der Marke von 1,193 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator bereits deutlich unter die Nulllinie gefallen war, was das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Euro nicht verkauft.

Heute hat Eurostat die endgültigen Inflationsdaten für April für die Eurozone veröffentlicht und damit die vorläufigen Schätzungen bestätigt. Dem Bericht zufolge beschleunigte sich die jährliche Inflationsrate in der Region im April auf 3,0 % gegenüber 2,6 % im März. Dies ist der höchste Stand seit September 2023 und lag leicht über den Erwartungen der Analysten von 2,9 %.

Haupttreiber dieser Beschleunigung war der Energiesektor: Die Kraftstoffpreise stiegen im Jahresvergleich um 10,9 %, nach 5,1 % im März. Dieser starke Sprung der Energiepreise ist der höchste seit Februar 2023 und ist vollständig durch die Spannungen im Nahen Osten zu erklären.

Gleichzeitig zeigten die zugrunde liegenden Inflationsindikatoren ein stabileres Bild. Der Kern-VPI (Core CPI), der Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak ausschließt, ging von 2,3 % auf 2,2 % zurück. Auch die Inflation im Dienstleistungssektor verlangsamte sich und lag bei 3,0 % nach 3,2 % im Vormonat. Der Euro reagierte auf diese Daten nicht.

Als Nächstes werden sich die Marktteilnehmer auf das Protokoll der Fed-Sitzung im Mai konzentrieren. Die Anleger werden das Dokument sorgfältig auf Hinweise darauf analysieren, wie ernsthaft die Ausschussmitglieder vor dem Hintergrund der beschleunigten Preisentwicklung eine Anhebung der Leitzinsen in Erwägung gezogen haben.

Das zweite Schlüsselereignis wird die Rede des FOMC-Mitglieds Michael Barr sein. Aus seinen bisherigen Äußerungen geht hervor, dass das Hauptrisiko für die US-Wirtschaft in der Inflation liegt und dass ihn vor allem deren Unberechenbarkeit sorgt. Bestätigen die Entscheidungsträger einen restriktiven (hawkish) Kurs, wird dies den US-Dollar stützen.

Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich eher auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger am 20. Mai (US-Session)

Kaufsignal

Szenario Nr. 1: Heute ist ein Kauf des Euro möglich, wenn der Kurs den Bereich um 1,1611 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Ziel bei 1,1637. Bei 1,1637 plane ich, aus dem Markt auszusteigen und gegebenenfalls in die Gegenrichtung zu verkaufen, wobei ich von einer Bewegung von 30–35 Punkten vom Einstieg ausgehe. Ein Anstieg des Euro ist heute nur bei schwachen US-Daten möglich. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro zu kaufen, wenn das Niveau von 1,1587 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und eine Aufwärtsumkehr auslösen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Marken bei 1,1611 und 1,1637 ist dann zu erwarten.

Verkaufssignal

Szenario Nr. 1: Ich plane, den Euro nach Erreichen von 1,1587 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, mit einem Ziel bei 1,1562. Dort werde ich aus dem Markt aussteigen und sofort in die Gegenrichtung kaufen (unter der Annahme einer Gegenbewegung von 20–25 Punkten). Der Druck auf das Währungspaar wird heute bei starken US-Daten zurückkehren. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro zu verkaufen, wenn das Niveau von 1,1611 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und eine Abwärtsumkehr auslösen. Ein Rückgang in Richtung 1,1587 und 1,1562 ist dann zu erwarten.

EUR/USD: Trading-Tipps für Anfänger am 20. Mai (US-Session)

Was im Chart zu sehen ist:

  • Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments
  • Große grüne Linie – geschätztes Take-Profit-Level bzw. Bereich zur Gewinnmitnahme, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist
  • Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments
  • Große rote Linie – geschätztes Take-Profit-Level bzw. Bereich zur Gewinnmitnahme, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist
  • MACD-Indikator – Handelsentscheidungen sollten überkaufte und überverkaufte Zonen berücksichtigen

Wichtiger Hinweis

Anfänger im Forex-Handel sollten beim Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor wichtigen fundamentalen Veröffentlichungen ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, während Nachrichtenereignissen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss können Sie Ihr gesamtes Konto sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein vernünftiges Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.

Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, führen im Intraday-Handel in der Regel zu Verlusten.

Analyst InstaForex
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