Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit dem japanischen Yen
Der Preistest bei 159,07 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was einen gültigen Einstiegspunkt für den Kauf des US-Dollars bestätigte. Ein anhaltender Aufwärtstrend des Währungspaares blieb jedoch aus.
Als Nächstes warten wir auf die Veröffentlichung des Protokolls der letzten Sitzung der Federal Reserve sowie auf eine Rede des FOMC-Mitglieds Michael S. Barr. Von diesen Ereignissen wird erwartet, dass sie mehr Klarheit über die geldpolitischen Entscheidungen und Einschätzungen des wirtschaftlichen Umfelds bringen.
Die Einschätzungen der Notenbanker im Protokoll könnten Aufschluss darüber geben, wie die Fed die bestehenden Risiken bewertet und welche Maßnahmen kurzfristig ergriffen werden könnten. Eine entschlossene Haltung der Führung der Federal Reserve, die sich voraussichtlich im Protokoll widerspiegeln wird, dürfte zusammen mit der Komplexität des Entscheidungsprozesses in Bezug auf die Zinssätze neue Voraussetzungen für eine weitere Stärke des US-Dollars und eine Schwäche des japanischen Yen schaffen.
Unter den derzeitigen Bedingungen ist ein Rückgang des USD/JPY nur im Falle einer Währungsintervention der Zentralbank zu erwarten.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY zu kaufen, wenn der Einstiegspunkt bei etwa 159,11 erreicht wird (grüne Linie im Chart), mit einem Zielanstieg in Richtung 159,43 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 159,43 werde ich Long-Positionen schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen eröffnen (erwartete Gegenbewegung von 30–35 Punkten). Ein Anstieg des Währungspaars ist heute nur bei starken US-Daten möglich. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY zu kaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests der Marke von 158,95 gibt, während sich der MACD im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und eine Trendwende nach oben auslösen. Eine Bewegung in Richtung 159,11 und 159,43 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY nach einem Durchbruch unter 158,95 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang führen dürfte. Das wichtigste Ziel der Verkäufer liegt bei 158,56, wo ich Short-Positionen schließen und sofort Long-Positionen in die Gegenrichtung eröffnen werde (erwartete Erholung von 20–25 Punkten). Der Verkaufsdruck wird sich bei schwachen US-Daten wieder verstärken. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY zu verkaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests der Marke von 159,11 gibt, während sich der MACD im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und eine Trendwende nach unten auslösen. Ein Rückgang in Richtung 158,95 und 158,56 ist dann zu erwarten.

Was im Chart zu sehen ist:
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments
- Breite grüne Linie – erwartetes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich zur Sicherung von Gewinnen, da weitere Kursanstiege über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich sind
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments
- Breite rote Linie – erwartetes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich zur Sicherung von Gewinnen, da weitere Kursrückgänge unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich sind
- MACD-Indikator – Handelsentscheidungen sollten überkaufte und überverkaufte Zonen berücksichtigen
Wichtiger Hinweis
Anfänger im Forex-Handel sollten beim Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Volatilität zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenereignissen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders ein, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss können Sie Ihr gesamtes Konto sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, so wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf den aktuellen Marktbedingungen basieren, sind für Intraday-Händler grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.