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FX.co ★ GBP/USD – Smart-Money-Analyse: Das britische Pfund will nicht auf den Euro warten

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Analysen:::2026-05-25T18:09:08

GBP/USD – Smart-Money-Analyse: Das britische Pfund will nicht auf den Euro warten

In der vergangenen Woche fiel das Währungspaar GBP/USD in die bullische Imbalance 18, reagierte auf dieses Muster, bildete ein Bullish-Engulfing-Kerzenmuster und kehrte anschließend zur bärischen Imbalance 19 zurück. Stand Montag deutet alles darauf hin, dass das bärische Muster aufgehoben wird – genau das, was wir brauchen. Auf die Imbalance 19 gab es keine Reaktion, was für sich genommen bereits als Signal gewertet werden kann. Damit hat der Markt in letzter Zeit zwei bullische Signale erzeugt, von denen eines den Tradern die Möglichkeit gab, neue Long-Positionen zu eröffnen.

Ohne Zweifel wurde das Wachstum der britischen Währung in den vergangenen anderthalb Wochen durch den zunehmenden Optimismus an den Märkten über den Abschluss eines Rahmenabkommens zwischen Iran und den Vereinigten Staaten angetrieben. Andere Faktoren könnten zur Aufwertung des Pfunds beigetragen haben, doch waren sie offensichtlich nicht die treibende Kraft in dieser Markterzählung. Die technische Analyse deutet daher auf eine weitere Aufwärtsbewegung des Pfunds hin, und Trader können Long-Positionen mit einem Ziel beim Hoch vom 1. Mai dieses Jahres weiter halten. Aus einer längerfristigen Perspektive rechne ich mit einem noch stärkeren Anstieg des Pfunds, da aktuell lediglich der geopolitische Faktor in der Lage ist, den US-Dollar und die bärischen Marktteilnehmer zu stützen.

GBP/USD – Smart-Money-Analyse: Das britische Pfund will nicht auf den Euro warten

Die Aussicht auf eine Lösung des Nahostkonflikts hellt sich allmählich auf, doch Händler fürchten weiterhin, dass das Pendel jederzeit wieder in Richtung Eskalation ausschlagen könnte. In den vergangenen zwei Wochen wurden die Märkte überwiegend von optimistischen Schlagzeilen bestimmt, doch gab es in der Vergangenheit bereits viele Situationen, in denen sich Optimismus rasch in Pessimismus verwandelte.

Meiner Ansicht nach bleibt der Trend trotz der kräftigen Rückgänge des Paares zu Beginn dieses Jahres weiter bullisch. Der Waffenstillstand im Nahen Osten ist derzeit zwar fragil, hält aber an und könnte sogar um mindestens 60 Tage verlängert werden, sofern Teheran und Washington ein Rahmenabkommen unterzeichnen. Allerdings bleibt die Straße von Hormus weiterhin doppelt blockiert, die Nuklearfrage ist ungelöst, und der Fortschritt in den Verhandlungen lässt sich gegenwärtig nur anhand der Äußerungen von Donald Trump beurteilen. Die Lage schwankt regelmäßig zwischen positiven und negativen Entwicklungen. Aktuell herrscht an den Märkten erneut Optimismus, doch die Stimmung könnte sich schlagartig drehen. Bis dahin dürften die Bullen ihre Offensive fortsetzen.

Aus technischer Sicht stellt sich die Lage derzeit wie folgt dar: Die bullische Imbalance 18 hat eine Kursreaktion ausgelöst, während die bärische Imbalance 19 voraussichtlich hinfällig wird. Damit unterstützt die gesamte technische Struktur weitere Zugewinne des Pfunds vollumfänglich. Es gilt nun, die geopolitische Entwicklung aufmerksam zu verfolgen, um Long-Positionen rechtzeitig zu schließen, falls die Verhandlungen erneut in eine Sackgasse geraten und das Rahmenabkommen weiterhin „zu 95 % vereinbart“ bleibt.

Am Montag gab es keine nennenswerten makroökonomischen Impulse. Den ganzen Tag über handelten Marktteilnehmer auf Basis der Erwartungen hinsichtlich eines unmittelbar bevorstehenden Abschlusses eines Rahmenabkommens zwischen Iran und den Vereinigten Staaten. Im Verlauf dieser Woche dürfte das Pfund weiterhin in vollem Umfang von diesem Faktor profitieren.

In den Vereinigten Staaten ist das gesamtwirtschaftliche Umfeld nach wie vor so beschaffen, dass langfristig nur wenig anderes als eine weitere Abschwächung des Dollars zu erwarten ist. Selbst der Konflikt zwischen Iran und den USA ändert daran kaum etwas. Die geopolitischen Spannungen haben die Märkte für etwa zwei Monate vorübergehend an den Status des Dollars als „sicherer Hafen“ erinnert, doch insgesamt bleibt der langfristige Ausblick für die US‑Währung schwierig. Der US‑Arbeitsmarkt schwächt sich weiter ab, die Wirtschaft steuert auf eine Rezession zu, und die Federal Reserve verfügt 2026 nur über begrenzten Spielraum, die Geldpolitik zu straffen. Zudem haben in den USA bereits vier größere Protestbewegungen gegen Donald Trump stattgefunden, während der Abgang von Jerome Powell die Lage für den Dollar zusätzlich verschlechtern könnte, falls das FOMC unter Kevin Warsh einen deutlich lockereren Kurs einschlägt. Aus wirtschaftlicher Sicht sehe ich keine Grundlage für einen nachhaltigen Anstieg des Dollars.

Wirtschaftskalender für die USA und das Vereinigte Königreich:

Der Wirtschaftskalender für den 26. Mai enthält keine wichtigen Veröffentlichungen. Entsprechend ist am Dienstag nicht mit einem Einfluss makroökonomischer Daten auf die Marktstimmung zu rechnen.

Prognose und Handelsempfehlungen für GBP/USD:

Der langfristige Ausblick für das Pfund bleibt bullisch. Das „Three Drives Pattern“ hat Händler frühzeitig auf den Beginn einer Aufwärtsbewegung hingewiesen, und seither haben sich drei bullische Formationen und drei bullische Signale gebildet, die allesamt gewinnbringend hätten gehandelt werden können. Vor zwei Wochen erschwerten die geopolitischen Entwicklungen das bullische Szenario, doch die Käufer konnten die Kontrolle behaupten und innerhalb der Imbalance 18 ein neues bullisches Signal formen.

Bleiben die geopolitischen Entwicklungen weiterhin positiv, ist mit einem erneuten Anstieg zu rechnen. Als Hauptziel für das Pfund sehe ich das Hoch des Jahres 2026 bei 1,3867, während das nächstgelegene Ziel bei 1,3656 liegt. Derzeit gibt es keinen Anlass, von einem bärischen Trend auszugehen. Die einzige bärische Imbalance steht kurz davor, hinfällig zu werden, und während der aktuellen Aufwärtsbewegung können logisch betrachtet keine neuen bärischen Formationen entstehen.

Analyst InstaForex
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