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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 26. Mai? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

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Analysen:::2026-05-26T04:04:08

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 26. Mai? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Montagstrades:

1-Stunden-Chart von EUR/USD:

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 26. Mai? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD bewegte sich am Montag überwiegend seitwärts bei geringer Volatilität. Die Handelssitzung eröffnete mit einem kleinen Aufwärts-Gap, dem kurz darauf während der asiatischen Sitzung ein weiterer Anstieg um 20 Pips folgte. Im Grunde war dies bereits das Ende aller Bewegungen an diesem Tag. Einerseits ist das nachvollziehbar, da für Montag weder makroökonomische Datenveröffentlichungen noch fundamentale Ereignisse auf dem Kalender standen. Andererseits ignoriert der Markt derartige Ereignisse nun schon seit etwa drei Monaten und konzentriert sich ausschließlich auf die Geopolitik. Allerdings beginnt selbst die Geopolitik an Wirkung zu verlieren. Am Wochenende verkündete Donald Trump erneut, ein Abkommen mit Iran stehe kurz bevor, was zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus führen würde. Seitdem sind jedoch weder aus Teheran noch aus Pakistan bestätigende Informationen eingetroffen. Somit haben Händler erneut den Eindruck, dass der US-Präsident sie in die Irre geführt haben könnte und Wunschdenken als Realität präsentiert. Entsprechend fiel die Marktreaktion auf die vermeintliche Lösung des Konflikts minimal aus.

5M-Chart von EUR/USD:

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 26. Mai? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart entstand am Montag nur ein einziges Handelssignal, was angesichts der insgesamt geringen Aktivität ungewöhnlich ist. Zu Beginn der US-Handelssitzung prallte das Paar jedoch mit nur minimaler Abweichung von 1,1655 ab, wodurch Trader Short-Positionen eröffnen konnten. Der Rückgang der Kurse kann sich heute fortsetzen, doch derzeit fehlen dafür klare Gründe.

Handelsanleitung für Dienstag:

Im Stundenchart befindet sich der Euro seit einem Monat in einer Korrekturphase. Die Erholung der US-Währung setzte sich fort, als der Konflikt im Nahen Osten in der vergangenen Woche kurz vor einer Eskalation stand, dennoch rechnen wir nach wie vor nicht mit einer anhaltend starken US-Währung. Der Markt ignoriert weiterhin weitgehend fundamentale und makroökonomische Faktoren, während die Geopolitik das EUR/USD-Paar auf und ab schwanken lässt.

Am Dienstag können Anfänger im Handel in Short-Positionen mit einem Ziel bei 1,1584–1,1591 bleiben, da der Kurs von der Zone 1,1655–1,1666 nach unten abgeprallt ist. Neue Long-Positionen können in Betracht gezogen werden, sobald sich der Kurs oberhalb der Zone 1,1655–1,1666 stabilisiert, mit Zielen bei 1,1745–1,1754.

Im 5-Minuten-Chart sind folgende Marken zu beachten: 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837 und 1,1899–1,1908. Am Dienstag stehen erneut weder in der Europäischen Union noch in den USA wichtige Ereignisse oder Veröffentlichungen an, und der Markt wird abermals auf geopolitische Nachrichten sowie Bestätigungen der am Wochenende getätigten Aussagen von Trump warten.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abpraller oder Durchbruch eines Levels) benötigt wurde. Je kürzer diese Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wenn auf Basis von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades in der Nähe desselben Levels eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder auch gar keine Signale erzeugen. Technische Marken können in solchen Phasen ignoriert werden.
  4. Im Stundenchart ist es vorzuziehen, Signale des MACD-Indikators nur bei guter Volatilität und einem Trend zu handeln, der durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Levels zu nah beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Kursbewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even gesetzt werden.

Erklärung zu den Charts:

Kursmarken (Zonen) von Unterstützung und Widerstand – Levels, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen oder als Quelle von Signalen dienen.

Rote Linien – Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und darauf hinweisen, in welche Richtung das Handeln derzeit vorzuziehen ist.

MACD-Indikator (14, 22, 3) – Histogramm und Signallinie – ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung so vorsichtig wie möglich gehandelt oder die Positionen sollten geschlossen werden, um einen scharfen Kursumschwung gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines wirksamen Money-Managements sind entscheidend für langfristigen Handelserfolg.

Analyst InstaForex
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