Trade-Review und Tipps für den Handel mit dem Britischen Pfund
Der Test des Kurses bei 1,3431 fiel mit dem Moment zusammen, in dem sich der MACD-Indikator gerade erst von der Nulllinie nach unten zu bewegen begann und damit den korrekten Einstiegspunkt für Short-Positionen im Pfund bestätigte. In der Folge fiel das Paar um 15 Pips.
Vor dem Hintergrund der anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran sowie der intensivierten israelischen Angriffe auf den Libanon richten Händler ihre Aufmerksamkeit verstärkt auf den Dollar und stoßen Risikoanlagen – darunter auch das Pfund – ab. Der Konflikt im Nahen Osten, der als Schlüsselfaktor an den Finanzmärkten wirkt, wird weiterhin neue Wellen der Unsicherheit auslösen.
Da heute keine Konjunkturdaten aus dem Vereinigten Königreich veröffentlicht werden, steht die Rede von Sarah Breeden, Mitglied des Financial Stability Committee der Bank of England, im Fokus der Händler. Die Aussagen der Politikerin könnten Aufschluss über den aktuellen Zustand der britischen Wirtschaft geben, mögliche Veränderungen in der Geldpolitik skizzieren und eventuell Hinweise auf künftige Maßnahmen der Zentralbank liefern. Angesichts der jüngsten Daten, die auf einen deutlichen Anstieg der Inflation hinweisen, kommt Breedens Worten besondere Bedeutung zu.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
- Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute zu kaufen, wenn der Kurs etwa 1,3418 erreicht (die grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 1,3452 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich um 1,3452 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und wieder Short-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips von diesem Niveau). Mit einem starken Anstieg des Pfunds ist heute erst nach einem Durchbruch bei den Friedensverhandlungen zu rechnen. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu steigen.
- Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, falls das Kursniveau von 1,3384 zweimal in Folge getestet wird und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dadurch wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzt und eine Aufwärtsumkehr des Marktes eingeläutet. Ein Anstieg ist dann in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3418 und 1,3452 zu erwarten.
Verkaufsszenarien
- Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute zu verkaufen, nachdem das Niveau von 1,3384 aktualisiert wurde (rote Linie im Chart), was einen raschen Rückgang des Währungspaares auslösen dürfte. Das Hauptziel der Verkäufer wird das Niveau von 1,3342 sein, wo ich plane, meine Short-Positionen zu schließen und außerdem Long-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips von diesem Niveau). Der Druck auf das Pfund kann jederzeit wieder zunehmen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu fallen.
- Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, falls der Kurs die Marke von 1,3418 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dadurch wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzt und eine Abwärtsumkehr des Marktes eingeleitet. Ein Rückgang ist dann in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3384 und 1,3342 zu erwarten.

Was das Chart anzeigt:
- Dünne grüne Linie: Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments;
- Dicke grüne Linie: Geschätzter Kurs, auf dessen Niveau Take-Profit gesetzt oder Gewinne abgesichert werden können, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie: Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;
- Dicke rote Linie: Geschätzter Kurs, auf dessen Niveau Take-Profit gesetzt oder Gewinne abgesichert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator: Beim Markteintritt ist es wichtig, die überkauften und überverkauften Zonen zu berücksichtigen.
Wichtiger Hinweis:
Unerfahrene Forex-Trader müssen bei Entscheidungen zum Markteintritt besonders vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dazu entschließen, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne das Platzieren von Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Trader grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.