Analyse der Trades und Handelstipps für den japanischen Yen
Der Test des Preises bei 159,23 fiel mit einer Abwärtsbewegung des MACD-Indikators von der Nulllinie zusammen und bestätigte damit den korrekten Einstiegspunkt für den Dollarverkauf. In der Folge fiel das Währungspaar um 10 Pips.
Am vergangenen Freitag konnte der Yen nicht von den Erwartungen an ein mögliches Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran profitieren. Trotz eines Durchbruchs in den Verhandlungen, über den Ende letzter Woche berichtet wurde, zeigte die japanische Währung nicht die erwartete Aufwertung und blieb gegenüber dem Dollar unter Druck. Der Hauptgrund für dieses Verhalten war das Fehlen einer endgültigen Entscheidung und vor allem die noch ausstehende Unterschrift von Donald Trump unter das ausgehandelte Friedensabkommen. Dies zeigt, dass die Erfahrungen mit früheren politischen Schritten des amerikanischen Präsidenten ein Klima äußerster Vorsicht schaffen, sodass sich Anleger mit langfristigen Engagements zurückhalten, bis sie eine eindeutige Bestätigung erhalten.
Damit verbleibt der Yen in einem Zustand der Unsicherheit. Sein Schicksal hängt unmittelbar von der weiteren Entwicklung ab, insbesondere davon, ob die erzielte Einigung auf höchster Ebene bestätigt wird und welche konkreten Schritte darauf folgen. In der Zwischenzeit befindet sich der Markt in einer abwartenden Haltung, und die japanische Währung schwankt weiter um die Marke von 160, was diese Zwiespältigkeit widerspiegelt.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien:
Szenario #1: Ich plane, USD/JPY heute zu kaufen, sobald der Einstiegspunkt bei 159,51 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Kursziel bei 159,84 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 159,84 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (ich rechne mit einer Gegenbewegung vom Niveau aus um 30–35 Pips). Am besten wird das Währungspaar bei Korrekturen und bei deutlicher Schwäche in USD/JPY erneut gekauft. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario #2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls der Kurs 159,42 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Umkehr nach oben führen. In diesem Fall ist ein Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus 159,51 und 159,84 zu erwarten.
Verkaufsszenarien:
Szenario #1: Ich plane, USD/JPY heute erst dann zu verkaufen, wenn das Niveau von 159,42 (rote Linie im Chart) unterschritten bzw. erneuert wird, was einen schnellen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das wichtigste Ziel der Verkäufer wird das Niveau von 159,15 sein. Dort beabsichtige ich, meine Short-Positionen zu schließen und unmittelbar Long-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (ich rechne mit einer Gegenbewegung vom Niveau aus um 20–25 Pips). Verkäufer werden jederzeit wieder aktiv werden; sie benötigen lediglich ein Signal der Zentralbank. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario #2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls der Kurs 159,51 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr des Marktes führen. Es ist dann mit einem Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus 159,42 und 159,15 zu rechnen.

Was ist auf dem Chart zu sehen:
Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments;
Breite grüne Linie – vermutetes Kursniveau für das Platzieren des Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;
Breite rote Linie – vermutetes Kursniveau für das Platzieren des Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, die überkauften und überverkauften Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um nicht in starke Kursschwankungen hineingezogen zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreichen Handel benötigen Sie einen klaren Trading-Plan, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler von vornherein eine verlustreiche Strategie.