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FX.co ★ Worauf sollte man am 9. Juni achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

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Analysen:::2026-06-09T04:07:40

Worauf sollte man am 9. Juni achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man am 9. Juni achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Für Dienstag sind nur wenige makroökonomische Berichte terminiert, und keiner davon ist besonders wichtig. In Deutschland werden heute Daten zur Industrieproduktion und zur Handelsbilanz veröffentlicht, die jedoch zunächst kaum Interesse wecken. Der Markt bewegt sich seit drei Wochen in einer Seitwärtsrange und ignoriert Nachrichten und Ereignisse weitgehend. Lediglich der bedeutende und viel beachtete NonFarm Payrolls-Bericht konnte eine Bewegung von mehr als 100 Pips auslösen, was zum Ausbruch aus der Range beim EUR/USD geführt hat. Daher ist es unwahrscheinlich, dass die deutschen Daten den Markt beleben werden. Gleiches gilt für die US-Daten. Der wöchentliche ADP-Bericht und die Verkäufe bestehender Eigenheime gehören offensichtlich nicht zu den Informationen, auf die Trader warten. Der erste wichtige Bericht dieser Woche wird morgen veröffentlicht: die US-Inflationsdaten.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man am 9. Juni achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Auch am Dienstag stehen keine bedeutenden fundamentalen Ereignisse an. Die Sitzung der Europäischen Zentralbank findet am Donnerstag statt, während die Sitzungen der Federal Reserve und der Bank of England für die nächste Woche angesetzt sind. Daher können sich die Vertreter der Zentralbanken derzeit nicht zur Geldpolitik äußern. Sie befinden sich in einer „Quiet Period“. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die ECB in dieser Woche die Zinsen anheben wird, doch der Euro kann aktuell nicht davon profitieren.

Der geopolitische Hintergrund bleibt weiterhin unbefriedigend, da sich Iran und die USA erneut einer Wiederaufnahme des Konflikts und einem Scheitern der Verhandlungen angenähert haben. Die Gespräche zwischen Washington und Teheran laufen zwar weiter und sind nach Aussage des US-Präsidenten „sehr erfolgreich“. Bestätigungen seitens Irans für einen diplomatischen Erfolg gibt es jedoch nicht – im Gegenteil. Beide Seiten verstoßen regelmäßig gegen die Bedingungen der Waffenruhe. Die neue Woche hat im Nahen Osten mit gegenseitigem Beschuss begonnen.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am zweiten Handelstag der Woche könnten beide Währungspaare mit geringer Volatilität gehandelt werden, da keine wichtigen Ereignisse anstehen. Der Euro kann heute aus dem Bereich von 1,1527–1,1531 gehandelt werden, während das britische Pfund aus dem Bereich von 1,3319–1,3331 gehandelt werden kann. Trotz der starken Marktreaktion auf die US-Daten am Freitag bleibt die Geopolitik der wichtigste Treiber am Devisenmarkt.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird anhand der Zeit beurteilt, die es für seine Ausbildung (Abprall oder Ausbruch) benötigt. Je weniger Zeit dafür erforderlich ist, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Niveau zwei oder mehr Trades auf Basis von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder gar keine Signale erzeugen. Technische Niveaus können dabei außer Acht gelassen werden.
  4. Im Stundenchart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur umgesetzt werden, wenn die Volatilität angemessen ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wurde.
  5. Wenn zwei Niveaus sehr dicht beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was auf den Charts zu sehen ist:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand sind Ziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen bzw. Quellen für Signale.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung signalisieren.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollte daher mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder man sollte den Markt verlassen, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und ein konsequentes Risikomanagement sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.

Analyst InstaForex
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