Handelsanalyse und Tipps für das Britische Pfund
Der Test des Kurses bei 1,3349 erfolgte, als der MACD-Indikator deutlich über die Nulllinie angestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich das Pfund nicht gekauft.
Trotz des allgemeinen Drucks auf das GBP/USD-Paar durch geopolitische Spannungen und weitere iranische Angriffe auf US-Stützpunkte haben die Händler wieder Vertrauen in Donald Trumps Aussagen gefasst, dass der Konflikt bald gelöst werde. Diese Stimmungsänderung spiegelte sich in den Marktnotierungen wider und sorgte nach dem starken Ausverkauf am vergangenen Freitag für einen leichten Anstieg des Britischen Pfunds gegenüber der US-Währung.
Leider liegen auch heute wieder keine Daten aus dem Vereinigten Königreich vor, sodass es deutlich weniger Gründe für eine Fortsetzung der Erholung des GBP/USD-Paares geben wird. Das Fehlen frischer makroökonomischer Daten bringt das Pfund in eine heikle Lage und entzieht ihm die Unterstützung, die für eine kräftigere Aufwärtsbewegung nötig wäre. Der Markt dürfte sich wahrscheinlich in einer engen Handelsspanne bewegen, bis neue Impulse auftauchen. Die Aufmerksamkeit wird sich voraussichtlich auf externe Faktoren richten: die Entwicklung des US-Dollars, die Stimmung an den globalen Märkten und mögliche neue Aussagen von Trump zum Nahen Osten.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Szenario Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute beim Erreichen des Einstiegspunkts um 1,3373 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Ziel bei 1,3407 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3407 werde ich die Long-Positionen schließen und in die Gegenrichtung verkaufen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips vom Niveau aus). Mit einem Anstieg des Pfunds heute ist nur im Rahmen einer Korrektur zu rechnen. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort anzusteigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, falls der Kurs 1,3354 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtskorrektur am Markt führen. Ein Anstieg kann in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3373 und 1,3407 erwartet werden.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute nach einem Durchbruch des Niveaus von 1,3354 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Ziel für die Verkäufer wird 1,3316 sein, wo ich plane, die Short-Position zu schließen und unmittelbar in die Gegenrichtung zu kaufen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die entgegengesetzte Richtung vom Niveau aus). Der Druck auf das Pfund kann jederzeit zurückkehren. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort abzufallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, falls der Kurs 1,3373 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtskorrektur am Markt führen. Ein Rückgang kann in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3354 und 1,3316 erwartet werden.

Was ist auf dem Chart zu sehen:
Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments;
Breite grüne Linie – angenommene Kursmarke für das Platzieren von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiteres Wachstum oberhalb dieses Niveaus unwahrscheinlich ist;
Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;
Breite rote Linie – angenommene Kursmarke für das Platzieren von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unterhalb dieses Niveaus unwahrscheinlich ist;
MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, die überkauften und überverkauften Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei der Entscheidung über Einstiege sehr vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading benötigen Sie einen klaren Handelsplan, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler von vornherein eine verlustreiche Strategie.