
Gold tut sich am Dienstag schwer, an Schwung zu gewinnen, und bewegt sich während der europäischen Sitzung in einer engen Handelsspanne.
Aus technischer Sicht hat die Konsolidierung der vergangenen Woche unterhalb des 200-Tage Simple Moving Average (SMA) die bärische Stimmung verstärkt. Der anschließende Rückgang verlor jedoch in der Nähe der Unterstützung des Abwärtstrendkanals um das Niveau von 4.260 US-Dollar an Dynamik. Daher ist ein klarer Bruch unterhalb dieser Zone erforderlich, um weiteres Abwärtspotenzial zu bestätigen.
Der Relative Strength Index (RSI) verharrt nahe der Marke von 33 und bleibt damit im negativen Bereich, ohne jedoch in überverkaufte Regionen vorzudringen, auch wenn er sich dieser Schwelle annähert. Der MACD-Indikator befindet sich ebenfalls im negativen Bereich bei begrenzter Dynamik, was darauf hindeutet, dass die Verkäufer weiterhin im Vorteil sind, jedoch ohne Anzeichen für eine aggressivere Fortsetzung der Abwärtsbewegung.
Vor diesem Hintergrund dürfte jede korrigierende Gegenbewegung zunächst auf Widerstand bei 4.350 US-Dollar stoßen, gefolgt von einem Widerstand in der Nähe des 200-Tage Exponential Moving Average (EMA), danach am psychologischen Niveau von 4.400 US-Dollar und schließlich am 200-Tage SMA bei 4.435 US-Dollar.
Ein Ausbruch über dieses Niveau ist erforderlich, damit die Bullen den aktuellen Abwärtsdruck etwas entschärfen können; anschließend wäre das nächste Ziel der 20-Tage SMA in der Nähe des psychologischen Niveaus von 4.500 US-Dollar.
Diese Marke bleibt ein bedeutender Widerstand und begrenzt das Aufwärtspotenzial innerhalb der vorherrschenden bärischen Struktur.