Analyse der Trades und Empfehlungen zum Handel mit dem japanischen Yen
Der Test des Preises bei 160,23 fiel mit dem Moment zusammen, in dem sich der MACD-Indikator gerade erst begann, von der Nulllinie nach oben zu bewegen. Das bestätigte den korrekten Einstiegspunkt für Dollar-Käufe. In der Folge stieg das Währungspaar in Richtung des Zielniveaus bei 160,39.
Ein neues Kapitel in den iranisch-amerikanischen Beziehungen, das von einem weiteren Aggressionsakt der Vereinigten Staaten gegen den Iran geprägt ist, ist auf der internationalen Bühne nicht unbemerkt geblieben. Die sich rasant entwickelnden Ereignisse haben erneut gezeigt, wie geopolitische Spannungen die globalen Finanzmärkte direkt beeinflussen und die Spielregeln für Währungspaare vorgeben können. In diesem turbulenten Umfeld zeigte der US-Dollar, traditionell ein sicherer Hafen für Investoren in Zeiten der Unsicherheit, eine spürbare Stärke. Der japanische Yen, der häufig mit globalen Risiken korreliert, geriet dagegen unter Druck und verzeichnete einen deutlichen Rückgang.
Viele Experten, die die Lage bei der Bank of Japan genau verfolgen, rechnen jedoch in diesem Jahr mit mindestens zwei Anhebungen des Leitzinses, von denen die erste bereits in der kommenden Woche erfolgen dürfte. Viele sind der Ansicht, dass der Krieg im Iran einen anhaltenden Inflationsschub auslösen könnte, der die Zentralbank zu einem aggressiveren Vorgehen zwingt. Dies ist derzeit der einzige Faktor, der den Yen vor einem weiteren Verfall bewahrt.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute am Einstiegspunkt um 160,44 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 160,59 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 160,59 beabsichtige ich, die Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (ich rechne mit einer Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Am sinnvollsten ist es, nach Korrekturen und deutlicheren Rücksetzern in USD/JPY wieder in Käufe einzusteigen. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und von dort aus gerade beginnt anzusteigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls der Kurs zweimal hintereinander den Bereich um 160,32 testet und sich der MACD-Indikator gleichzeitig im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtskorrektur am Markt führen. In der Folge ist ein Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 160,44 und 160,59 zu erwarten.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute erst dann zu verkaufen, wenn das Niveau von 160,32 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen und damit aktualisiert wird, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer liegt bei 160,09. Dort plane ich, Short-Positionen zu schließen und sofort Long-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (ich rechne mit einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Verkäufer können jederzeit wieder auftreten – es braucht dafür lediglich einen Hinweis der Zentralbank. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und von dort aus gerade beginnt zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls der Kurs zweimal hintereinander den Bereich um 160,44 testet und sich der MACD-Indikator gleichzeitig im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtskorrektur am Markt führen. In der Folge ist ein Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 160,32 und 160,09 zu erwarten.

Was auf dem Chart zu sehen ist:
Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments;
Dicke grüne Linie – angenommene Kursmarke für das Platzieren von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;
Dicke rote Linie – angenommene Kursmarke für das Platzieren von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, die überkauften und überverkauften Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Besonders Anfänger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading brauchen Sie einen klaren Trading-Plan, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Trader auf lange Sicht eine verlustreiche Strategie.