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FX.co ★ EUR/USD: Tipps für Anfänger-Trader am 10. Juni (US-Session)

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Analysen:::2026-06-10T11:13:43

EUR/USD: Tipps für Anfänger-Trader am 10. Juni (US-Session)

Handelsrückblick und Trading-Tipps für den Euro

Ein Test der Marke von 1,1556 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie gestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Der zweite Test von 1,1556 führte zur Umsetzung von Szenario #2 für den Verkauf des Euro, allerdings blieb eine stärkere Abwärtsbewegung aus.

Als Nächstes warten wir auf die Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex (CPI) und des Kern-CPI ohne volatile Komponenten wie Nahrungsmittel und Energie. Für beide Indikatoren wird ein positiver Impuls erwartet, der traditionell den US‑Dollar stützt. Entscheidend ist jedoch nicht nur das absolute Inflationsniveau, sondern auch dessen Veränderung im Vergleich zu früheren Berichtszeiträumen. Eine anhaltende Beschleunigung der Inflation wird als Signal für eine straffere Geldpolitik gewertet, was den Dollar unterstützen dürfte.

Es sei außerdem an die jüngsten Aussagen von Vertretern der Federal Reserve erinnert, die insgesamt auf eine zukünftig restriktivere (hawkishere) Haltung hindeuten. Sollten sich diese Erwartungen nicht bestätigen, könnte der Dollar gegenüber dem Euro deutlich an Wert verlieren.

Für die Intraday-Strategie werde ich mich hauptsächlich auf die Umsetzung von Szenario #1 und Szenario #2 stützen.

EUR/USD: Tipps für Anfänger-Trader am 10. Juni (US-Session)

Kaufsignal

Szenario #1: Heute können Euro-Käufe auf einem Kursniveau um 1,1562 (grüne Linie im Chart) in Betracht gezogen werden, mit einem Zielanstieg in Richtung 1,1594. Bei 1,1594 plane ich den Ausstieg aus dem Markt und erwäge zudem Short-Positionen in die Gegenrichtung, mit einem Ziel von 30–35 Punkten vom Einstiegskurs. Ein weiteres Euro-Wachstum wird nur bei schwachen US-Daten möglich sein. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und sich gerade von dort nach oben zu bewegen begonnen hat.

Szenario #2: Euro-Käufe können auch nach zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 1,1544 in Betracht gezogen werden, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und eine Aufwärtsumkehr auslösen. In diesem Fall kann ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1562 und 1,1594 erwartet werden.

Verkaufssignal

Szenario #1: Ich plane, den Euro nach Erreichen des Niveaus von 1,1544 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, mit einem Ziel bei 1,1515, wo ich den Markt verlassen und sofort eine Kaufposition in die Gegenrichtung eröffnen möchte (in Erwartung einer Gegenbewegung von 20–25 Punkten). Verkaufsdruck könnte im Fall eines starken Anstiegs der Inflation zurückkehren. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und sich gerade von dort nach unten zu bewegen begonnen hat.

Szenario #2: Euro-Verkäufe können auch nach zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 1,1562 in Betracht gezogen werden, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und eine Abwärtsumkehr auslösen. Ein Rückgang in Richtung 1,1544 und 1,1515 kann erwartet werden.

EUR/USD: Tipps für Anfänger-Trader am 10. Juni (US-Session)

Was im Chart zu sehen ist:

  • Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Instruments;
  • Breite grüne Linie – projizierte Take-Profit-Marke bzw. -Zone für manuelle Gewinnmitnahmen, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus als unwahrscheinlich gilt;
  • Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Instruments;
  • Breite rote Linie – projizierte Take-Profit-Marke bzw. -Zone für manuelle Gewinnmitnahmen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus als unwahrscheinlich gilt;
  • MACD-Indikator – Handelsentscheidungen sollten überkaufte und überverkaufte Zonen berücksichtigen.

Wichtig: Unerfahrene Forex-Trader sollten beim Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Daten ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie stets Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn kein Risikomanagement angewendet wird und mit großen Positionsgrößen gehandelt wird.

Denken Sie daran, dass erfolgreiches Trading einen klaren Handelsplan erfordert, ähnlich wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Trader grundsätzlich eine verlustbringende Strategie.

Analyst InstaForex
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