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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 11. Juni? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Anfänger

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Analysen:::2026-06-11T04:35:02

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 11. Juni? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Anfänger

Analyse der Trades vom Mittwoch:

1-Stunden-Chart von GBP/USD

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 11. Juni? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Anfänger

Auch das Währungspaar GBP/USD zeigte am Mittwoch keine nennenswerte Bewegung. Zunächst legte das britische Pfund moderat zu, anschließend gab es leicht nach, und im Stundenchart ist klar zu erkennen, dass das Paar nun seit fast einem Monat in einer Seitwärtsrange gehandelt wird. Die erneute Eskalation des Konflikts im Nahen Osten hat die Trader nicht beeindruckt, da es in den vergangenen Wochen mindestens zehn Verletzungen der Waffenruhe gegeben hat. Jedes Mal setzten Teheran und Washington ihre Verhandlungen gelassen fort, und Donald Trump versprach weiterhin in Kürze einen „tremendous deal“ mit dem Iran. Infolgedessen glaubt der Markt inzwischen an gar nichts mehr – weder an die Wiederaufnahme des Krieges noch an die Unterzeichnung eines Friedensabkommens, weder an die Öffnung der Straße von Hormus noch an die Bereitschaft Teherans und Washingtons, sich zu einigen. Trump verliert den Krieg im Iran, da keines seiner Ziele erreicht worden ist. Je länger der Konflikt andauert, desto geringer werden Trumps Chancen, die ungeteilte Macht in den USA zu behalten. Die Kongresswahlen stehen bereits vor der Tür...

5M-Chart von GBP/USD

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 11. Juni? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Anfänger

Auf dem 5-Minuten-Chart bildeten sich am Mittwoch zwei Handelssignale. Während der gesamten europäischen Sitzung versuchte das Paar, vom Bereich 1,3380–1,3386 nach oben abzuprallen, und in der Nacht wurde dieser Bereich dann in die entgegengesetzte Richtung durchbrochen. In beiden Fällen kam es wegen der geringen Volatilität nicht zu einer nennenswerten Bewegung in die gewünschte Richtung.

Wie man am Donnerstag handelt:

Im Stundenchart setzt das GBP/USD-Paar den Abwärtstrend fort, da die geopolitische Lage nach wie vor angespannt ist und die aufsteigende Trendlinie durchbrochen wurde. Ohne eine Wiederaufnahme eines groß angelegten Krieges im Nahen Osten kann der US‑Dollar jedoch nicht mit einem ähnlichen Aufschwung rechnen wie im Februar–März. Einzelne Ereignisse können zwar weiterhin zu einer weiteren Dollar-Stärkung führen (wie am Freitag), aber wir gehen nicht davon aus, dass der Markt eine neue Welle von Risk-off-Strömen in den Dollar auslöst. Unter Trump ist der Dollar selbst ein riskantes Asset.

Am Donnerstag können Einsteiger Short-Positionen mit Zielen im Bereich 1,3319–1,3331 eröffnen, falls es zu einem Abprall vom Bereich 1,3380–1,3386 kommt. Ein Kursanstieg und eine anschließende Konsolidierung oberhalb des Bereichs 1,3380–1,3386 ermöglichen das Eröffnen von Long-Positionen mit einem Ziel bei 1,3456.

Auf dem 5-Minuten-Chart kann aktuell an den folgenden Marken gehandelt werden: 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641, 1,3695, 1,3741–1,3751. Am Donnerstag stehen im Vereinigten Königreich keine wichtigen Ereignisse oder Veröffentlichungen an, während in den USA lediglich der Erzeugerpreisindex veröffentlicht wird, der angesichts des bereits gestern erschienenen Inflationsberichts kaum auf breites Interesse stoßen dürfte ...

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Dauer seiner Formierung (Abprall oder Ausbruch) bestimmt. Je weniger Zeit benötigt wird, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Level aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sind nachfolgende Signale von diesem Level zu ignorieren.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder auch gar keine generieren. Technische Levels können in solchen Phasen vernachlässigt werden.
  4. Im Stundenchart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur dann umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Levels zu dicht beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandsbereich betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung ist der Stop-Loss auf Break-even nachzuziehen.

Erklärung zu den Charts:

Kursmarken (Bereiche) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Quellen für Handelssignale.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend darstellen und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (laut Wirtschaftskalender) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollte daher mit höchster Vorsicht gehandelt oder der Markt vorübergehend verlassen werden, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klare Strategie zu entwickeln und konsequentes Money Management anzuwenden, sind entscheidende Voraussetzungen für langfristigen Erfolg im Trading.

Analyst InstaForex
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