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FX.co ★ Euro-Währung: Vorschau auf die kommende Woche

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Analysen:::2026-06-15T22:51:09

Euro-Währung: Vorschau auf die kommende Woche

Euro-Währung: Vorschau auf die kommende Woche

Wir sollten die Analyse damit beginnen, dass am Wochenende Berichten zufolge eine Waffenruhe zwischen den USA und Iran vereinbart wurde – einschließlich einer Vereinbarung über einen Waffenstillstand, die Öffnung der Straße von Hormus, die Aufhebung der Sanktionen gegen Iran sowie die Freigabe seiner im Ausland eingefrorenen Konten. Zweifellos interessiert sich der Markt vor allem für das Schicksal der Straße von Hormus, die nach Aussage von Trump bis zum Ende der Woche wieder geöffnet werden könnte, wenn die formelle Unterzeichnung des Abkommens in Genf erwartet wird. Daher lässt sich sagen, dass die Chancen auf einen Anstieg der europäischen Gemeinschaftswährung in den kommenden Tagen und Wochen deutlich gestiegen sind. In der vergangenen Woche erwähnte ich, dass der Aufbau einer abwärtsgerichteten Wellenstruktur kurz vor dem Abschluss stand und dass ein erfolgloser Versuch, die Marke von 1,1513 zu durchbrechen, als Ausgangspunkt für eine Aufwärtswelle dienen könnte. Letztlich gab es sogar zwei gescheiterte Versuche.

Da sich die geopolitische Lage zu Beginn der Woche deutlich verbessert hat, geht die Nachfrage nach dem sicheren US‑Dollar zurück und dürfte weiter nachlassen. Dennoch stehen in dieser Woche noch andere wichtige Ereignisse an, die es zu besprechen gilt. Beginnen wir mit der Sitzung der Europäischen Zentralbank in der vergangenen Woche, die der Markt geradezu ignoriert hat. Zur Erinnerung: Die EZB hat die Zinsen um 25 Basispunkte angehoben – ein Schritt, den der Markt im Vorfeld nicht einpreisen konnte und auf den er selbst am Tag der Straffung nicht reagierte. Folglich ist dies ein weiterer Pluspunkt für die europäische Währung.

In dieser Woche wurde in Europa bereits ein Bericht zur Industrieproduktion veröffentlicht, und am Mittwoch folgt die endgültige Inflationsschätzung für Mai. Mehr steht zunächst nicht an. Somit stehen für den Euro bereits drei Unterstützungsfaktoren (Wellenstruktur, EZB‑Sitzung und das Ende des Konflikts im Nahen Osten) fest, während der Rest aus amerikanischen Nachrichten kommen muss. Von den wichtigsten Aspekten ist anzumerken, dass die Federal Reserve keine Zinssenkung im Juni geplant hat, jedoch eine Runde der Straffung bis zum Jahresende in Aussicht stellte. Derzeit beginnt laut dem Tool CME FedWatch die Wahrscheinlichkeit dieses Szenarios zu sinken. Sollte der Konflikt im Nahen Osten tatsächlich enden, wird sich die Inflation mit fallenden Energiepreisen verlangsamen. Der Preis für die Referenzsorte Brent ist bereits auf 84 US‑Dollar gesunken und liegt damit nur noch 10 US‑Dollar über dem Vorkriegsniveau. Infolgedessen verliert der US‑Dollar die Unterstützung durch die Fed, die nun eher zur Lockerung als zur weiteren Straffung der Geldpolitik tendiert.

Euro-Währung: Vorschau auf die kommende Woche

Wellenstruktur für EUR/USD:

Auf Grundlage der durchgeführten Analyse von EUR/USD komme ich zu dem Schluss, dass sich das Instrument weiterhin in einem aufwärtsgerichteten Abschnitt des Trends befindet (unteres Bild), während es sich kurzfristig in einem abwärtsgerichteten Abschnitt bewegt, der bereits abgeschlossen sein könnte. Meiner Ansicht nach ist dies ein guter Zeitpunkt, um den Aufbau von Long‑Positionen zu versuchen. Der erfolglose Versuch, die Marke von 1,1513 zu durchbrechen, die dem 76,4‑%‑Niveau auf der Fibonacci‑Skala entspricht, in Verbindung mit dem abgeschlossenen Erscheinungsbild des abwärtsgerichteten Trendabschnitts, erlaubt die Annahme eines Übergangs des Instruments in eine aufwärtsgerichtete Wellenformation mit Zielen im Bereich der 17er‑Marke und darüber.

Wellenstruktur für GBP/USD:

Die Wellenstruktur des Instruments GBP/USD ist klarer geworden. Das Instrument hat derzeit drei Wellen nach unten ausgebildet, während EUR/USD fünf Wellen gebildet hat. Folglich könnte sich das Pfund auf den Aufbau einer Korrekturstruktur beschränken, und beide Währungspaare könnten beginnen, aufwärtsgerichtete Trendabschnitte zu bilden. Derzeit ist dies lediglich eine Hypothese, aber eine durchaus plausible. Sollte sie sich bestätigen, wird das Instrument mit Zielen im Bereich der 35er‑Marke und höher zu steigen beginnen. Marktteilnehmer haben nun eine gute Gelegenheit zum Kauf.

Wichtige Grundsätze meiner Analyse:

  1. Wellenstrukturen sollten einfach und klar sein. Komplexe Strukturen sind schwer handelbar und führen häufig zu Veränderungen.
  2. Wenn Unklarheit darüber besteht, was am Markt geschieht, ist es besser, nicht einzusteigen.
  3. Es kann nie 100%ige Sicherheit über die Bewegungsrichtung geben. Vergessen Sie nicht den Einsatz von schützenden Stop‑Loss‑Orders.
  4. Die Wellenanalyse lässt sich mit anderen Analysearten und Handelsstrategien kombinieren.

Analyst InstaForex
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