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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 16. Juni? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

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Analysen:::2026-06-16T04:25:38

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 16. Juni? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Analyse der Montagstrades:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 16. Juni? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD stieg am Montag zur Markteröffnung stark an, gab dann jedoch im weiteren Tagesverlauf nach und schloss schließlich etwa auf seinem Ausgangsniveau. Warum hat der Dollar nur so geringfügig nachgegeben, und warum reagierte der Markt so verhalten auf ein Ereignis, das zunächst bedeutend wirkte? Unserer Ansicht nach zögert der Markt, klare Schlüsse zu ziehen. Ja, Donald Trump hat erneut erklärt, dass eine Einigung mit dem Iran erzielt worden sei, und diesmal hat der Iran die Worte des US-Präsidenten nicht dementiert. Dennoch ist das Abkommen noch nicht unterzeichnet, und die Straße von Hormus bleibt weiterhin blockiert. Die Unterzeichnungszeremonie ist für Freitag angesetzt, und bis dahin kann noch alles passieren. Erst gestern wurde bekannt, dass Israel mit der Vereinbarung zwischen Iran und den USA sehr unzufrieden ist und nicht beabsichtigt, seinen persönlichen Konflikt mit dem Libanon zu beenden. Eine der Bedingungen des Abkommens zwischen Iran und den USA ist jedoch ein vollständiger Waffenstillstand in der Region, einschließlich im Libanon. Folglich muss Trump bis Freitag ein weiteres Problem lösen – er muss Israel davon überzeugen, den Krieg gegen den Libanon zu beenden.

5M-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 16. Juni? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart wurde am Montag nur ein einziges Kaufsignal gebildet. Zum Handelsstart nach dem Wochenende durchbrach der Kurs den Bereich 1,1584–1,1594, doch die Aufwärtsbewegung war schwach und nur von kurzer Dauer. Bis zum Ende des Tages kehrte das Paar in den Bereich 1,1584–1,1594 zurück.

Wie man am Dienstag handelt:

Im Stundenchart ist die Seitwärtsphase beendet und der Abwärtstrend hat sich nach dreiwöchiger Stagnation wieder fortgesetzt. Die weitere Aufwertung der US-Währung hängt jedoch vollständig von der Entwicklung der geopolitischen Ereignisse ab. Sollte im Nahen Osten ein groß angelegter Krieg wieder aufflammen, wird der Dollar erneut zulegen. Kommt es zu einer Einigung zwischen Teheran und Washington, dürfte die Nachfrage nach Risikowährungen steigen.

Am Dienstag können Anfänger Short-Positionen mit Kursziel 1,1527–1,1531 eröffnen, falls sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,1584–1,1594 stabilisiert. Long-Positionen können bei einer Aufwärtskorrektur (Rebound) vom Bereich 1,1584–1,1594 mit Ziel 1,1655–1,1666 in Betracht gezogen werden.

Im 5-Minuten-Chart sollten die folgenden Marken berücksichtigt werden: 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837, 1,1899–1,1908. Am Dienstag werden in Deutschland und der Europäischen Union die ZEW-Konjunkturerwartungen veröffentlicht, in den USA erscheinen Daten aus dem Bausektor. Wir stufen diese Veröffentlichungen als zweitrangig ein und rechnen nicht mit einer nennenswerten Marktreaktion.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals bestimmt sich nach der Zeit, die zu seiner Bildung (Abpraller oder Ausbruch) benötigt wird. Je kürzer die Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Niveau aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder auch gar keine liefern. Technische Marken können in dieser Phase außer Acht gelassen werden.
  4. Im Stundenchart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Liegen zwei Niveaus sehr nah beieinander (5 bis 20 Pips), sind sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone zu betrachten.
  6. Nach einer Kursbewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf den Einstiegskurs (Break-even) nachgezogen werden.

Was auf den Charts zu sehen ist:

Kursbereiche (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Ausgangspunkt für Handelssignale.

Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, welche den aktuellen Trend anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung verdeutlichen.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Konjunkturberichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung sollte daher mit größter Vorsicht gehandelt oder die Marktposition vorübergehend geschlossen werden, um abrupte Kursumkehrungen gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forexmarkt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Handelsstrategie und konsequentes Money Management sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Trading.

Analyst InstaForex
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