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FX.co ★ Worauf sollte man am 19. Juni achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

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Analysen:::2026-06-19T04:00:19

Worauf sollte man am 19. Juni achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man am 19. Juni achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Für Freitag sind nur sehr wenige makroökonomische Berichte geplant – genau genommen nur einer. Heute Morgen wird in Großbritannien der Bericht zu den Einzelhandelsumsätzen für den Mai veröffentlicht. Zu Beginn dieser Woche wurden in Großbritannien deutlich wichtigere Daten zu Inflation und Arbeitslosigkeit veröffentlicht, doch der Markt hat darauf kaum reagiert. Daher ist es mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 % wahrscheinlich, dass auch die Einzelhandelsumsätze weitgehend ignoriert werden. Wir rechnen heute mit einer korrektiven Aufwärtsbewegung. Den jüngsten Anstieg des US-Dollar halten wir im Kontext der fundamentalen und geopolitischen Lage für unlogisch und inkonsistent.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man am 19. Juni achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Unter den fundamentalen Ereignissen am Freitag sind die Auftritte der Vertreter der Europäischen Zentralbank hervorzuheben, insbesondere von Chefökonom Philip Lane. Allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass die EZB in der vergangenen Woche zum ersten Mal seit drei Jahren eine geldpolitische Straffung vorgenommen hat und Christine Lagarde deutlich gemacht hat, dass dies nicht die letzte Zinserhöhung gewesen sein könnte. Damit ist die geldpolitische Ausrichtung der EZB derzeit vollkommen klar, doch der Markt ignoriert sie schlicht, da eine Straffung der Zentralbankpolitik eigentlich zur Aufwertung der Gemeinschaftswährung führen müsste – was im Fall des Euro nicht zu beobachten war.

Der geopolitische Hintergrund bleibt weiterhin stabil „bedingt positiv“. Iran und die USA haben aus der Ferne ein Abkommen unterzeichnet; allerdings bleiben zu viele wichtige Fragen ungeklärt. Insbesondere das „Atomthema“ wird im aktuellen Vertragstext nicht einmal erwähnt. Genau dieses Problem hat den Krieg ausgelöst und könnte jederzeit zu seiner Wiederaufnahme führen. Gleichzeitig gilt: Ein Abkommen ist ein Abkommen, und ein Waffenstillstand ist ein Waffenstillstand. Dennoch steigt der Dollar derzeit so, als hätte die Federal Reserve die Zinsen um 0,5 % angehoben und der Krieg im Nahen Osten wäre mit neuer Intensität wieder aufgeflammt.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am letzten Handelstag der Woche könnten beide Währungspaare nach zwei Verlusttagen mit einer Korrektur beginnen. Der Euro kann aus dem Bereich von 1,1455–1,1474 gehandelt werden, während das Britische Pfund aus dem Bereich von 1,3175–1,3180 gehandelt werden kann. Die Geopolitik ist den jüngsten Marktbewegungen nach zu urteilen in den Hintergrund getreten, und der Markt kauft den US‑Dollar zu Unrecht – was sich als von Market Makern gestellte Falle für die Bären erweisen könnte.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird anhand der Zeit bewertet, die für seine Bildung (Abprall oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit es braucht, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn auf einem bestimmten Niveau zwei oder mehr Trades aufgrund falscher Signale eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder überhaupt keine Signale erzeugen. Technische Niveaus können dabei unberücksichtigt bleiben.
  4. Im Stundenchart sollten Handelssignale vom MACD‑Indikator nur dann umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu nah beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs‑ oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Preis 15 Pips in die gewünschte Richtung bewegt hat, sollte der Stop‑Loss auf Break‑even nachgezogen werden.

Was auf den Charts zu sehen ist:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand sind Ziele beim Eröffnen von Long‑ oder Short‑Positionen oder Ausgangspunkte für Signale.

Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung vorgeben.

Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt oder der Markt vorübergehend verlassen werden, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Einsteiger im Devisenhandel sollten sich darüber im Klaren sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Money Management sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Trading.

Analyst InstaForex
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