Handelsanalyse und Empfehlungen für das Britische Pfund
Der Test der Marke von 1,3201 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als sich der MACD-Indikator bereits deutlich über der Nulllinie befand, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Der zweite Test von 1,3201 lieferte zwar einen Einstiegspunkt für Verkäufe des Pfunds, doch eine Abwärtsbewegung blieb anschließend aus.
In der ersten Tageshälfte zeigte das Britische Pfund einen deutlichen Anstieg und erhielt einen kräftigen Impuls durch die Veröffentlichung neuer Konjunkturdaten. Den aktuellen Berichten zufolge verbesserten sich die Einzelhandelsumsätze im Vereinigten Königreich im Mai spürbar und stiegen gegenüber dem Vormonat um 1,2 %. Dieses Ergebnis übertraf die Analystenerwartungen eines Zuwachses von 0,5 % deutlich.
In der zweiten Tageshälfte ist mangels wichtiger US-Konjunkturdaten voraussichtlich mit einem merklichen Rückgang der Volatilität zu rechnen. Diese Phase relativer Ruhe könnte zur Stabilisierung der Währung beitragen und dem Pfund ermöglichen, seine Gewinne weiter auszubauen. Ein nachhaltiger Ausbruch über das Tageshoch hinaus ist jedoch eher unwahrscheinlich.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich hauptsächlich auf die Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute können Käufe des Pfunds in Betracht gezogen werden, wenn der Kurs das Niveau von 1,3242 erreicht (grüne Linie im Chart), mit dem Ziel einer Bewegung in Richtung 1,3281 (dicke grüne Linie im Chart). Bei 1,3281 plane ich, Long-Positionen zu schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen zu eröffnen (mit der Erwartung einer Umkehr von 30–35 Punkten). Eine starke Rally des Pfunds ist heute unwahrscheinlich. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade begonnen hat, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich werde den Kauf des Pfunds außerdem in Erwägung ziehen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests von 1,3215 gibt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und eine Aufwärtsumkehr auslösen. Eine Bewegung in Richtung 1,3242 und 1,3281 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund nach einem Durchbruch unter 1,3215 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Währungspaares führen dürfte. Das Hauptziel der Verkäufer liegt bei 1,3168, wo ich Short-Positionen schließen und unmittelbar in die Gegenrichtung Long-Positionen eröffnen werde (mit der Erwartung einer Umkehr von 20–25 Punkten). Es ist unwahrscheinlich, dass der Abwärtsdruck auf das Pfund heute zurückkehrt. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade begonnen hat, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich werde den Verkauf des Pfunds außerdem in Betracht ziehen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests von 1,3242 gibt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und eine Abwärtsumkehr auslösen. Ein Rückgang in Richtung 1,3215 und 1,3168 ist dann zu erwarten.

Was im Chart dargestellt ist:
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments;
- Breite grüne Linie – erwartetes Kursniveau für die Gewinnmitnahme oder das manuelle Schließen von Positionen, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;
- Breite rote Linie – erwartetes Kursniveau für die Gewinnmitnahme oder das manuelle Schließen von Positionen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator – Handelsentscheidungen sollten überkaufte und überverkaufte Zonen berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten beim Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Am besten bleibt man vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte außerhalb des Marktes, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn kein korrektes Money-Management angewendet wird und mit großen Positionsgrößen gehandelt wird.
Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Handelsplan erfordert, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler eine von vornherein zum Scheitern verurteilte Strategie.