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FX.co ★ Wie ist die erste Verhandlungsrunde in der Schweiz zu bewerten?

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Analysen:::2026-06-22T22:17:54

Wie ist die erste Verhandlungsrunde in der Schweiz zu bewerten?

Wie ist die erste Verhandlungsrunde in der Schweiz zu bewerten?

Am Sonntag fand in der Schweiz die erste Verhandlungsrunde zwischen Iran und den USA statt. Wenn man alle „Nebengeräusche“ ausblendet, lassen sich die Ergebnisse wie folgt zusammenfassen: Iran erhielt das Recht, Öl zu exportieren, wodurch etwa 1,5 Millionen Barrel pro Tag auf den Weltmarkt zurückkehren dürften. Iran erreichte außerdem die Freigabe eines Teils seiner Vermögenswerte. Die Parteien einigten sich zudem auf eine „Roadmap“ für weitere Gespräche und einen Plan für den Wiederaufbau Irans. Was greifbare Ergebnisse angeht, ließe sich die erste Verhandlungsrunde mit einer 5+ bewerten. Zumindest die iranische Delegation kann sich selbst eine solche Note geben.

Experten weisen jedoch darauf hin, dass die Lage im Nahen Osten weiterhin „volatil“ bleibt. Washington hat seine Verpflichtungen aus dem Memorandum of Understanding erfüllt, und die Parteien haben nun mindestens 60 Tage Zeit, um die dringendsten Fragen zu klären, insbesondere die Nuklearfrage. Hier ist, wie so oft, vieles von Unklarheit umgeben. Es ist bekannt, dass am Sonntag die Frage der iranischen Nuklearenergie nicht behandelt wurde, was ebenfalls zur Vorgeschichte der Verhandlungen passt. Zur Erinnerung: Iran hatte gefordert, vor einer Hinwendung zur Nuklearfrage zunächst die Seeblockade aufzuheben, die Sanktionen auf Ölexporte zu beenden und die Vermögenswerte freizugeben. Diese Bedingungen sind nun erfüllt. Jetzt warten wir auf Fortschritte bei den „Nuklearverhandlungen“.

Sollten Teheran und Washington alle Streitpunkte klären, aber bei der Nuklearfrage dennoch zu keiner Einigung kommen, könnte der militärische Konflikt im Nahen Osten wieder aufflammen. Ich halte dies vor den Kongresswahlen in den USA für eher unwahrscheinlich, da Donald Trump rasch ein Abkommen mit Iran verkünden muss, um die Kraftstoffpreise im Inland zu senken und sich als Sieger zu präsentieren, um seine politischen Umfragewerte zu steigern. Allerdings ist allen Marktteilnehmern klar, dass ohne Nuklearabkommen eine Wiederaufnahme des Krieges nur eine Frage der Zeit ist. Meiner Ansicht nach ist ein neuer Konflikt im Nahen Osten wahrscheinlich, allerdings eher näher am Jahr 2027, wenn Trump ein klareres Bild vom Kräfteverhältnis im Kongress haben wird.

Wie ist die erste Verhandlungsrunde in der Schweiz zu bewerten?

Zur Erinnerung: Wenn die Demokraten das Repräsentantenhaus gewinnen (was praktisch garantiert ist), wird Trump nicht mehr alle Entscheidungen im Land allein treffen können. Er wird dann für bestimmte Maßnahmen, etwa neue Angriffe auf den Iran oder die Verhängung von Strafzöllen, die Zustimmung der Demokraten benötigen. Sicherlich würde der Hausherr des Weißen Hauses ein solches Szenario lieber vermeiden. Deshalb ist er derzeit zu nahezu jedem Entgegenkommen bereit, in der Hoffnung, den Iran dazu zu bewegen, seine Ambitionen hinsichtlich von Nuklearwaffen aufzugeben. Allerdings hat der US-Präsident bereits „Stroh ausgelegt“, indem er erklärte, der Iran habe im Allgemeinen dasselbe Recht auf Atomwaffen wie jedes andere Land.

Wellenbild für EUR/USD:

Auf Basis der Analyse von EUR/USD komme ich zu dem Schluss, dass sich das Instrument weiterhin innerhalb eines Aufwärtssegments des Trends befindet, sich kurzfristig jedoch in einem Abwärtssegment befindet, das sich seinem Ende nähern könnte. Meiner Ansicht nach ist es ein guter Zeitpunkt, um den Aufbau von Long-Positionen zu versuchen, allerdings könnte das Instrument im Rahmen der Welle C noch unter die Marke von 14 fallen. Sollte sich diese Annahme bestätigen, wäre es besser, noch etwas abzuwarten. Ich gehe davon aus, dass der Markt außerdem die Straffung durch die European Central Bank sowie die Möglichkeit einpreisen wird, dass der geopolitische Konflikt zwischen dem Iran und den USA bald gelöst werden könnte.

Wellenbild für GBP/USD:

Das Wellenbild für das Instrument GBP/USD ist klarer geworden. Derzeit hat das Instrument drei Wellen nach unten ausgebildet, während EUR/USD fünf Wellen gebildet hat. Folglich könnte sich das Pfund auf die Ausbildung einer Korrekturstruktur beschränken, und beide Währungspaare könnten beginnen, Aufwärtssegmente des Trends zu bilden. Im Moment ist das lediglich eine Annahme, jedoch eine durchaus plausible. Trifft sie zu, dürfte das Instrument zu steigen beginnen, mit Zielen im Bereich der Marke von 35 und darüber, und Marktteilnehmern bietet sich aktuell eine gute Gelegenheit für Käufe.

Grundprinzipien meiner Analyse:

  1. Wellenstrukturen sollten einfach und nachvollziehbar sein. Komplexe Strukturen sind schwer zu handeln und unterliegen häufigen Änderungen.
  2. Wenn keine Klarheit darüber besteht, was am Markt geschieht, ist es besser, nicht einzusteigen.
  3. Es kann niemals 100%ige Sicherheit über die Bewegungsrichtung geben. Vergessen Sie nicht den Einsatz schützender Stop-Loss-Orders.
  4. Wave-Analyse kann mit anderen Analysearten und Handelsstrategien kombiniert werden.

Analyst InstaForex
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