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FX.co ★ Es ist alles die Schuld von KI und der Fed

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Crypto Analysis:::2026-06-24T04:45:28

Es ist alles die Schuld von KI und der Fed

Bitcoin und Ethereum setzen ihre Korrektur nach deutlichen Rückgängen fort; die Nachfrage bleibt jedoch gering, sodass ein „bullisher“ Trend in naher Zukunft nahezu unerreichbar erscheint. In der vergangenen Woche sind beide Kryptowährungen sukzessive gefallen, was auf eine wahrscheinliche Wiederaufnahme des Abwärtstrends ohne längere Korrektur hindeutet. Damit ist für Bitcoin und Ethereum derzeit allenfalls eine Seitwärtsbewegung zu erwarten. Viele Experten verweisen darauf, dass das „Markttief“ im Bereich von 40.000 bis 55.000 US‑Dollar liegen könnte, doch unserer Ansicht nach muss selbst diese Zone nicht zwingend die letzte Haltelinie sein. Viele Trader sind daran gewöhnt zu glauben, dass Bitcoin ewig im Preis steigen wird, oder sie orientieren sich schlicht an Unternehmen wie Strategy. Wir halten es jedoch für durchaus möglich, dass Bitcoin unabhängig von den Versprechungen von Kiyosaki, Wood und Saylor frei auf die Niveaus des Jahres 2022 zurückfallen kann. Es ist wichtig, sich vor Augen zu führen, dass Bitcoin weder physisches Gold noch reale, durch Unternehmen oder Immobilien besicherte Vermögenswerte darstellt. Es gibt für weder Ethereum noch Bitcoin technische Signale, die auf ein Ende des „Bärenmarktes“ hindeuten würden.

Unterdessen erklärten Experten von Grayscale, Bitcoin könne zum US‑Aktienmarkt aufschließen, falls die Fed von ihren Plänen zu einer Straffung der Geldpolitik abrückt. Das Unternehmen wies darauf hin, dass der US‑Aktienmarkt seit Beginn des Kriegs im Iran um 9 % gestiegen ist, während Bitcoin 1 % an Wert verloren hat. Nach Einschätzung der Analysten erhielt der Aktienmarkt Unterstützung durch die Aktien von Unternehmen, die im Bereich der Entwicklung künstlicher Intelligenz tätig sind, während Bitcoin und Gold unter dem Druck der Erwartungen einer Anhebung des Leitzinses der Fed standen. Das Unternehmen betonte außerdem, dass man nicht davon ausgehe, dass die Fed im Jahr 2026 die Geldpolitik straffen wird. Bitcoin und Gold gehören zu einer Anlageklasse, die keine Zinseinkünfte abwirft. Steigen die Zinsen, werden Anleihen und Bankeinlagen für Anleger attraktiver.

Man kann sagen, dass eine Straffung der Geldpolitik der Federal Reserve noch nicht vorgegeben ist. Doch selbst wenn die Zentralbank tatsächlich von ihren Plänen weiterer Zinserhöhungen abrückt, muss dies nicht zwangsläufig zu einem neuen Kurssprung des „digitalen Goldes“ führen. Vor einigen Monaten erwog die Fed das Szenario einer einmaligen Lockerung der Geldpolitik bis zum Jahresende und behielt einen „dovishen“ Ton bei. Auch damals befand sich Bitcoin in einem Abwärtstrend. Was den KI‑Sektor und den Kapitalzufluss dorthin betrifft, so wird Bitcoin derzeit eher als „Spielzeug für Anleger“ wahrgenommen denn als stabiler Vermögenswert mit großem Zukunftspotenzial. Mit dem Aufkommen künstlicher Intelligenz stürzte sich der Markt sofort in diese Richtung, in der Erwartung, makroökonomische Übergewinne auf Kosten von Bitcoin zu erzielen.

Es ist alles die Schuld von KI und der Fed

Handelsempfehlungen für BTC/USD:

Bitcoin bildet weiterhin einen voll ausgeprägten Abwärtstrend sowie Korrekturen innerhalb dieses Trends aus. Wir rechnen weiterhin mit einem Rückgang in Richtung 57.500 US‑Dollar (61,8 % Fibonacci‑Niveau des dreijährigen Aufwärtstrends), und es gibt nach wie vor keine Anzeichen für den Beginn eines Aufwärtstrends. Das letzte bärische FVG‑Muster hat sich im Bereich von 68.000 bis 70.700 US‑Dollar gebildet, wodurch diese Zone in den kommenden Wochen ein interessanter Bereich für Short‑Positionen bleibt. Auf dem 4‑Stunden‑Chart kann die Kryptowährung kurzfristig eine Aufwärtskorrektur ausbilden, dennoch bleiben bärische Muster attraktiver. Aktuell könnte sich im Bereich von 62.700 bis 63.635 US‑Dollar ein neues Verkaufssignal formen.

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Handelsempfehlungen für ETH/USD:

Im Tageschart setzt sich der Abwärtstrend, der im vergangenen August begonnen hat, fort. Das zentrale Verkaufssignal bleibt der bärische Order Block im Wochenchart. Wir gehen nicht davon aus, dass der aktuelle Abwärtstrend bereits beendet ist, da es weder für Bitcoin noch für Ethereum Hinweise auf seine Vollendung gibt. In naher Zukunft könnte Ethereum seinen Rückgang wieder aufnehmen, mit Zielzonen bei 1.391 und 788 US‑Dollar, falls Bitcoin auf das bärische FVG im Tageschart reagiert. Auf dem 4‑Stunden‑Chart ist es vertretbar, kleinere Long‑Positionen auf Basis bullisher Muster in Betracht zu ziehen, zugleich sollten bärische Muster jedoch nicht ignoriert werden. In den kommenden Stunden könnte Ethereum (ähnlich wie Bitcoin) auf das bärische FVG reagieren, das sich gestern gebildet hat.

Erläuterungen zu den Abbildungen:

CHOCH – Change of Character in der Trendstruktur.

Liquidity – Stop‑Loss‑ und Pending‑Orders, die von Market Makern genutzt werden, um ihre Positionen aufzubauen.

FVG – Fair Value Gap. Der Preis bewegt sich schnell durch solche Bereiche, was auf das vollständige Fehlen einer Marktseite hindeutet. Anschließend tendieren die Kurse dazu, in diese Zonen zurückzukehren und dort im Sinne des übergeordneten Trends zu reagieren.

IFVG – Inverted Fair Value Gap. Nach einer Rückkehr in einen solchen Bereich reagiert der Kurs nicht, sondern bricht diesen impulsiv und testet ihn anschließend von der Gegenseite.

OB – Order Block. Die Kerze, in der der Market Maker eine Position eröffnet hat, um Liquidität einzusammeln und seine Position in die entgegengesetzte Richtung aufzubauen.

Analyst InstaForex
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