Handelsrückblick und Tipps für den Handel mit dem japanischen Yen
Der Test des Niveaus von 162,64 fand statt, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was einen gültigen Einstiegspunkt für Verkäufe des US-Dollars bestätigte. In der Folge fiel das Paar bis zum Zielniveau von 162,31.
Gestern fiel der US-Dollar gegenüber dem Yen stark, nachdem Händler Berichte dahingehend interpretiert hatten, dass japanische Offizielle die Praxis aufgeben könnten, geplante Währungsinterventionen im Voraus anzukündigen. Dies wurde als direktes Signal gewertet, dass Markteingriffe in naher Zukunft möglich sind. Zusätzlich geriet das Paar durch schwache US-Arbeitsmarktdaten unter Druck, die deutlich schlechter ausfielen als von Volkswirten erwartet und die Herausforderungen verdeutlichten, mit denen das Federal Reserve System konfrontiert wäre, sollte es zu einer aggressiveren geldpolitischen Ausrichtung zurückkehren. Angesichts des heutigen Feiertags in den Vereinigten Staaten und der Tatsache, dass Marktteilnehmer auf mögliche Interventionen der Bank of Japan warten, erscheinen weitere Kursgewinne im USD/JPY derzeit unwahrscheinlich.
Was meine Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Szenario Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY zu kaufen, falls der Kurs das Einstiegsniveau von 161,24 (grüne Linie im Chart) erreicht, mit einem Kursziel bei 162,18 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 162,18 plane ich, Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen zu eröffnen, in Erwartung einer Gegenbewegung von 30–35 Punkten. Käufe des Währungspaares sollten vorzugsweise nur im Rahmen von Korrekturen und nach deutlicher Schwäche in USD/JPY in Betracht gezogen werden.
Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade begonnen hat, nach oben zu drehen.
Szenario Nr. 2: Außerdem plane ich, USD/JPY zu kaufen, falls der Kurs die Marke von 160,72 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine bullische Trendwende einleiten. In diesem Fall ist mit einer Bewegung in Richtung 161,24 und 162,18 zu rechnen.
Verkaufszenarien
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY erst dann zu verkaufen, wenn der Kurs die Marke von 160,72 (rote Linie im Chart) nach unten durchbricht, was voraussichtlich einen schnellen Rückgang des Paares auslösen wird. Das erste Kursziel für Verkäufer liegt bei 160,00. Dort beabsichtige ich, Short-Positionen zu schließen und unmittelbar Long-Positionen zu eröffnen, in Erwartung einer Gegenbewegung von 20–25 Punkten. Verkäufer könnten jederzeit wieder auftreten – es bräuchte nur das geringste Signal der Zentralbank.
Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade begonnen hat, nach unten zu drehen.
Szenario Nr. 2: Außerdem plane ich, USD/JPY zu verkaufen, falls der Kurs die Marke von 161,24 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine bärische Trendwende einleiten. In diesem Fall ist mit einem Rückgang in Richtung 160,72 und 160,00 zu rechnen.

Erklärung der Chartmarkierungen
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für das Eröffnen von Long-Positionen.
- Breite grüne Linie – empfohlene Take-Profit-Marke bzw. Bereich zum manuellen Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Kursanstieg über dieses Niveau hinaus als unwahrscheinlich gilt.
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für das Eröffnen von Short-Positionen.
- Breite rote Linie – empfohlene Take-Profit-Marke bzw. Bereich zum manuellen Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Kursrückgang unter dieses Niveau hinaus als unwahrscheinlich gilt.
- MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Marktphasen zu berücksichtigen.
Wichtig: Einsteiger im Forex-Handel sollten beim Markteintritt äußerste Vorsicht walten lassen. Im Allgemeinen ist es ratsam, sich vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Wirtschaftsdaten aus dem Markt herauszuhalten, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren, insbesondere wenn Sie mit großen Positionen handeln, ohne ein angemessenes Money Management anzuwenden.
Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Handelsplan erfordert, wie den oben beschriebenen. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Trader auf lange Sicht grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.