Handelsanalyse und Tipps für den japanischen Yen
Der Preistest bei 161,81 erfolgte, als der MACD-Indikator deutlich unter die Nulllinie gefallen war, was das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Dollar nicht verkauft.
Das Währungspaar USD/JPY blieb von der militärischen Eskalation rund um die Straße von Hormus nicht unberührt, die den Dollar nach oben trieb und den Druck auf den Yen erneuerte. Die Vergeltungsschläge der USA gegen den Iran nach dessen Angriff auf drei Handelsschiffe verstärkten die Sorgen um die Stabilität der Ölversorgung und führten zu einer Umschichtung von Kapital in sichere Anlagen. In diesem Zusammenhang befindet sich der japanische Yen in einer widersprüchlichen Lage. Einerseits gilt er traditionell als sicherer Hafen und tendiert in Zeiten der Turbulenz zur Aufwertung; andererseits wirken der Anstieg des Dollars und ein möglicher Ölpreisanstieg gegen ihn, da Japan nahezu vollständig von Energieimporten abhängig ist. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass mit einer zu schnellen Aufwärtsbewegung von USD/JPY infolge der Dollarstärke das Risiko von Währungsinterventionen der Bank of Japan zunimmt, da sie in solchen Stressphasen wiederholt am Markt eingegriffen hat, um eine übermäßige Abschwächung der Landeswährung zu verhindern.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
- Szenario Nr. 1: Ich plane heute, USD/JPY bei einem Einstiegskurs um 162,44 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit dem Ziel eines Anstiegs auf 162,85 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 162,85 werde ich Long-Positionen schließen und direkt im Gegenzug verkaufen (mit dem Ziel einer Bewegung von 30–35 Pips zurück von diesem Niveau). Am sinnvollsten ist es, das Paar bei Korrekturen und deutlichen Rückgängen in USD/JPY wieder zu kaufen. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
- Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, USD/JPY zu kaufen, falls der Kurs 162,09 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtswende des Marktes führen. Es ist dann mit einem Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 162,44 und 162,85 zu rechnen.
Verkaufsszenarien
- Szenario Nr. 1: Ich plane heute, USD/JPY erst nach einem Durchbruch des Niveaus von 162,09 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was einen raschen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das wichtigste Ziel der Verkäufer wird 161,56 sein, wo ich Short-Positionen schließen und direkt im Gegenzug kaufen möchte (mit dem Ziel einer Bewegung von 20–25 Pips zurück von diesem Niveau). Verkäufer können jederzeit zurückkehren; schon ein Hinweis der Zentralbank könnte Aktivitäten auslösen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
- Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, USD/JPY zu verkaufen, falls der Kurs 162,44 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtswende des Marktes führen. Es ist dann mit einem Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 162,09 und 161,56 zu rechnen.

Was das Chart zeigt:
- Die dünne grüne Linie stellt den Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments dar;
- Die dicke grüne Linie ist der geschätzte Kurs, auf dessen Niveau Take Profit gesetzt oder Gewinne gesichert werden sollten, da ein weiterer Aufwärtstrend oberhalb dieses Niveaus unwahrscheinlich ist;
- Die dünne rote Linie ist der Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;
- Die dicke rote Linie ist der geschätzte Kurs, auf dessen Niveau Take Profit gesetzt oder Gewinne gesichert werden sollten, da eine weitere Abwärtsbewegung unterhalb dieses Niveaus unwahrscheinlich ist;
- Der MACD-Indikator. Es ist wichtig, Markteinstiege auf überkauften und überverkauften Zonen zu basieren.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen Einstiegsentscheidungen mit großer Vorsicht treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um plötzliche Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Handelsplan notwendig, ähnlich dem, den ich oben vorgestellt habe. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.