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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 9. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

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Analysen:::2026-07-09T03:52:17

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 9. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Trades vom Mittwoch:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 9. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD zeigte am Mittwoch im Handel keinerlei Bereitschaft, sich in irgendeine Richtung zu bewegen. Weder geopolitische Faktoren noch das Protokoll der Federal Reserve konnten Kursbewegungen von mehr als 20 Pips auslösen. Unserer Ansicht nach fiel die Reaktion des Marktes auf sämtliche Ereignisse des Tages praktisch aus, da es äußerst schwierig ist, bei einer Gesamtbewegung von weniger als 40 Pips eine Reaktion auf ein bestimmtes Ereignis zu bestimmen. Mit anderen Worten: 40 Pips tägliche Volatilität sind gewöhnliches „Marktrauschen“. Das Ausbleiben einer trendgerichteten Bewegung deutet auf eine Seitwärtsphase hin. Dennoch hat sich die Lage im Nahen Osten gestern erneut zugespitzt; weitere Verhandlungen stehen abermals kurz vor dem Scheitern; die Ölpreise sind um fast 10 US-Dollar gestiegen, und die Straße von Hormus könnte bald wieder blockiert werden. Damit gibt es formale Gründe für den Markt, erneut US-Dollar zu kaufen. Wir sind jedoch der Auffassung, dass der geopolitische Faktor bereits eingepreist ist – ebenso wie eine mögliche Zinserhöhung durch die Fed. Der Dollar könnte nur noch aus Trägheit und aufgrund technischer Faktoren weiter steigen.

5-Minuten-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 9. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart bildete sich am Mittwoch ein Verkaufssignal. Während der europäischen Handelssitzung prallte der Kurs vom Bereich 1,1420–1,1432 ab, wodurch Anfänger Short-Positionen eröffnen konnten. Nachdem das Signal entstanden war, fiel das Paar um etwa 15 Pips. Am Abend kehrte es zu seinem Ausgangsniveau zurück.

Wie man am Donnerstag handelt:

Im Stundenchart hält der seit zwei Monaten anhaltende Abwärtstrend an, und in den letzten Wochen haben wir nur eine schwache Aufwärtskorrektur gesehen. Aus technischer Sicht hat der Dollar jede Chance, seinen Anstieg wieder aufzunehmen. Wir sehen nach zwei Monaten Aufwertung jedoch keine fundamentalen, makroökonomischen oder geopolitischen Gründe für eine weitere Dollar-Stärke. Dennoch besteht der Trend fort, und die Korrektur könnte jederzeit enden.

Am Donnerstag können Anfänger Short-Positionen mit Ziel 1,1354–1,1363 eröffnen, falls der Kurs vom Bereich 1,1420–1,1432 abprallt. Long-Positionen können mit Ziel 1,1527–1,1531 eröffnet werden, wenn das Paar den Bereich 1,1420–1,1432 nach oben durchbricht.

Im 5-Minuten-Chart sind die folgenden Niveaus zu beachten: 1,1292, 1,1354–1,1363, 1,1420–1,1432, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837. Am Donnerstag sind weder in den USA noch in der Europäischen Union wichtige Ereignisse oder Veröffentlichungen geplant. Einige zweitrangige Berichte aus Deutschland und den USA werden vom Markt voraussichtlich ignoriert. Bereits gestern hat der Markt geopolitischen Faktoren keine Beachtung geschenkt.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die für seine Bildung (Abpraller oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit es braucht, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Niveau zwei oder mehr Trades aufgrund von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder gar keine Signale bilden. Technische Niveaus können dabei ignoriert werden.
  4. Im Stundenchart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was auf den Charts zu sehen ist:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Quellen für Handelssignale.

Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung signalisieren.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können sich erheblich auf die Bewegung eines Währungspaares auswirken. Während ihrer Veröffentlichung sollte daher mit höchster Vorsicht gehandelt werden, oder man sollte den Markt verlassen, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Risikomanagement sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.

Analyst InstaForex
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