Montagsanalyse des Deals:
1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Das Währungspaar GBP/USD setzte am Montag seine Abwärtskorrektur im Kontext eines Aufwärtstrends fort, der im Stundenchart deutlich zu erkennen ist. Der Kurs hat die aufsteigende Trendlinie bereits zum zweiten Mal getestet. Ein Durchbruch dieser Linie würde auf den Beginn eines neuen Abwärtstrends hindeuten, während ein Abprall auf eine Fortsetzung der Aufwertung der britischen Währung schließen ließe. Aus technischer Sicht kann das britische Pfund auch ohne Unterstützung durch lokale fundamentale und makroökonomische Faktoren weiter zulegen, da im Wochenchart weiterhin eine Seitwärtsbewegung zu erkennen ist. Am Montag gab es weder in Großbritannien noch in den USA wichtige Ereignisse oder Veröffentlichungen, sodass die Händler den gesamten Tag über kaum Impulse zur Reaktion hatten. Die Marktbewegungen sind derzeit rein technischer Natur, und die Geopolitik beeinflusst die Stimmung der Marktteilnehmer nicht, wie der dreiwöchige Anstieg der britischen Währung trotz der Wiederaufnahme des Konflikts im Nahen Osten zeigt.
5-Minuten-Chart des GBP/USD-Paars

Im 5-Minuten-Chart wurde am Montag ein Verkaufssignal gebildet. Innerhalb von 10 Stunden bildete das Paar eine Abprallbewegung aus dem Bereich 1,3456–1,3476 und schloss diese schließlich ab. Der Rückgang der Kurse kann sich heute mit einem Ziel bei 1,3380–1,3386 fortsetzen.
Wie man am Dienstag handelt:
Im Stundenchart setzt das GBP/USD-Paar seinen Aufwärtstrend fort. Wir sind der Meinung, dass der jüngste Anstieg des Pfunds eine Rückkehr zum fairen Wert darstellt und eine technische Bewegung ist, die durch die Seitwärtsphase in den höheren Zeitrahmen begründet wird. Die Trendlinie im Stundenchart bleibt relevant. Eine Konsolidierung unterhalb dieser Linie würde dem Paar ermöglichen, einen neuen Trend zu beginnen. Wir gehen davon aus, dass ein neuer Dollartrend nur im Falle einer Eskalation des Kriegs im Nahen Osten oder einer Blockade der Bab al-Mandab-Straße möglich ist.
Am Dienstag können unerfahrene Trader Short-Positionen nach einem Abprall aus dem Bereich 1,3456–1,3476 mit einem Ziel bei 1,3380–1,3386 halten. Ein Abprall aus dem Bereich 1,3380–1,3386 ermöglicht das Eröffnen von Long-Positionen mit einem Ziel bei 1,3456–1,3476. Die Volatilität könnte heute erneut gering ausfallen.
Im 5-Minuten-Chart kann derzeit an den Marken 1,3096–1,3107, 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641, 1,3695 gehandelt werden. Am Dienstag werden in Großbritannien Daten zur Arbeitslosigkeit, zur Zahl der Arbeitslosen und zu den Löhnen veröffentlicht, die eine eher schwache Marktreaktion auslösen könnten. In den USA erscheint der wöchentliche ADP-Bericht, der wahrscheinlich ignoriert wird. Wir rechnen heute mit technisch geprägten Bewegungen bei möglicherweise niedriger Volatilität.
Grundregeln des Handelssystems:
- Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung erforderlich ist (Abprall oder Ausbruch). Je weniger Zeit es braucht, desto stärker ist das Signal.
- Wenn an einem bestimmten Level aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten nachfolgende Signale von diesem Level ignoriert werden.
- In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder überhaupt keine Signale bilden. Technische Niveaus können in solchen Phasen an Aussagekraft verlieren.
- Im Stundenchart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur umgesetzt werden, wenn die Volatilität gut ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
- Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
- Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even gesetzt werden.
Erklärung zu den Charts:
Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand sind Ziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen oder dienen als Signalquellen.
Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung widerspiegeln.
Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.
Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Deshalb sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt oder die Positionen sollten geschlossen werden, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.
Anfänger im Devisenhandel sollten daran denken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und ein konsequentes Risikomanagement sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Trading.