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FX.co ★ USD/JPY. Kursanalyse. Prognose. Das Währungspaar USD/JPY bleibt nahe seinem 40‑Jahres-Hoch stabil

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Analysen:::2026-07-22T22:46:28

USD/JPY. Kursanalyse. Prognose. Das Währungspaar USD/JPY bleibt nahe seinem 40‑Jahres-Hoch stabil

USD/JPY. Kursanalyse. Prognose. Das Währungspaar USD/JPY bleibt nahe seinem 40‑Jahres-Hoch stabil

Das Währungspaar USD/JPY befindet sich in einer bullischen Konsolidierungsphase und bleibt stabil über der Marke von 163,00, nahe dem höchsten Kurs, der 1986 erreicht wurde. Händler agieren jedoch vorsichtig, da über eine mögliche Intervention der japanischen Behörden zur Stützung der Landeswährung spekuliert wird, was weitere Kursanstiege bremsen könnte. Dennoch deutet das günstige fundamentale Umfeld darauf hin, dass die Fortsetzung des jüngsten stabilen Aufwärtstrends durchaus realistisch ist.

Investoren achten weiterhin genau auf den deutlichen Zinsunterschied zwischen Japan und den USA, der Carry Trades begünstigt und ein wesentlicher Faktor für die relative Schwäche des japanischen Yen ist. Zudem wirken sich wirtschaftliche Risiken im Zusammenhang mit den anhaltenden Konflikten im Nahen Osten negativ auf die Entwicklung des Yen aus.

Der US-Dollar wiederum behauptet seine jüngsten Gewinne der vergangenen vier Tage und bietet dem Währungspaar USD/JPY zusätzliche Unterstützung, was den positiven Ausblick weiter untermauert.

USD/JPY. Kursanalyse. Prognose. Das Währungspaar USD/JPY bleibt nahe seinem 40‑Jahres-Hoch stabil

Die Bank of Japan hat vorsichtig mit der Normalisierung ihrer Geldpolitik begonnen und im Juni den kurzfristigen Zinssatz auf 1,00 % angehoben – das höchste Niveau seit 1995. Im Gegensatz dazu wird erwartet, dass die US-Notenbank Federal Reserve auf ihrer anstehenden geldpolitischen Sitzung im Juli ihren Leitzins im Korridor von 3,50 % bis 3,75 % beibehält. Damit verbleibt jedoch eine Differenz von 250–275 Basispunkten, was Händler dazu anregt, höher verzinste Anlagen zu nutzen.

Unterdessen schafft die anhaltende Konfrontation zwischen den USA und dem Iran geopolitische Risiken, die zusammen mit einer möglichen Schließung der Straße von Hormus die Unsicherheit auf den globalen Energiemärkten erhöhen. Da Japan zu mehr als 90 % auf Rohölimporte über diese strategisch wichtige Wasserstraße angewiesen ist, wecken diese Entwicklungen Sorgen um den Zustand der japanischen Wirtschaft und tragen zu einer bärischen Stimmung gegenüber dem Yen bei. Das Inflationsrisiko infolge steigender Energiepreise stützt zudem die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen durch die Fed, was den US-Dollar und das Währungspaar USD/JPY zusätzlich stärkt.

Am Mittwoch werden keine wichtigen US-Konjunkturdaten erwartet, die den Markt beeinflussen könnten, sodass der US-Dollar vor allem von den Kommentaren führender FOMC-Mitglieder abhängen wird. Darüber hinaus könnten weitere Entwicklungen in der US-Iran-Situation die Volatilität an den Finanzmärkten hoch halten, was zusätzlichen Druck auf den Dollar und Impulse für das Währungspaar USD/JPY bedeuten kann. Insgesamt deuten die genannten Faktoren jedoch darauf hin, dass der Weg des geringsten Widerstands für die Kassakurse nach oben gerichtet ist.

Aus technischer Sicht stellt der 9-Tage-EMA die wichtigste Unterstützung für das Währungspaar dar. Ein Widerstandsniveau zeigt sich bei 163,23. Die Oszillatoren sind positiv und signalisieren, dass die Bullen im Vorteil sind.

Die nachstehende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung des japanischen Yen gegenüber den wichtigsten Währungen in dieser Woche, wobei der Yen gegenüber dem kanadischen Dollar die deutlichste Bewegung verzeichnet.

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Analyst InstaForex
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