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FX.co ★ GBP/USD – Smart-Money-Analyse: PMI-Daten stützen das Pfund nicht

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Analysen:::2026-07-24T17:06:18

GBP/USD – Smart-Money-Analyse: PMI-Daten stützen das Pfund nicht

GBP/USD – Smart-Money-Analyse: PMI-Daten stützen das Pfund nicht

GBP/USD hat in den letzten Wochen kräftige Gewinne verzeichnet, was den Beginn eines breiteren Aufwärtstrends markieren könnte. Allerdings haben die Bullen ihre Aufwärtsbewegung vorerst gestoppt und ziehen sich zurück. Die laufende korrektive Gegenbewegung könnte sich über mehrere Wochen hinziehen.

Das fundamentale Umfeld für das Pfund war in dieser Woche gemischt. Die britischen Arbeitsmarktdaten, einschließlich Arbeitslosenquote und Lohnwachstum, fielen insgesamt währungsstützend aus. Im Gegensatz dazu belasteten die Inflationsdaten die Stimmung. Die Teuerung im Vereinigten Königreich verlangsamte sich stärker als von den Marktteilnehmern erwartet, was darauf hindeutet, dass die Möglichkeit weiterer geldpolitischer Straffung durch die Bank of England weitgehend vom Tisch ist. Stattdessen könnte der Fokus allmählich auf die Aussicht geldpolitischer Lockerung im weiteren Jahresverlauf übergehen. Es sei daran erinnert, dass Andrew Bailey nach der jüngsten Zinssitzung deutlich gemacht hat, dass der Disinflationsprozess auf Kurs bleibt und die Verbraucherpreisinflation im kommenden Jahr zum 2%-Ziel zurückkehren könnte. Je näher die Inflation an das Ziel heranrückt, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung. Vor diesem Hintergrund erscheint der Rückgang des Pfunds in dieser Woche als natürliche Folge zunehmend dovisher Markterwartungen. Allerdings hat die erneute Eskalation im Nahen Osten die Ölpreise bereits auf rund 100 US-Dollar je Barrel getrieben. Die britische Inflation kann diesen Faktor nicht auf Dauer ausblenden.

Der Ausblick für das FOMC ist weniger eindeutig. Zunächst erwartete der Markt einen Anstieg der US-Inflation, falls die Federal Reserve auf eine weitere geldpolitische Straffung verzichtet. Später ließen die Inflationsrisiken nach, als die Ölpreise auf etwa 70 US-Dollar je Barrel fielen. In dieser Woche stieg Öl jedoch wieder über 100 US-Dollar, und die Folgen der erneuten Eskalation im Nahen Osten, zusammen mit der Blockade der Straße von Hormus, könnten die Preise in Richtung 120 US-Dollar je Barrel treiben. Sollte sich das Szenario in der pessimistischsten Variante entfalten, dürften die Ölpreise weiter steigen und ihre Hochs aus dem Zeitraum März bis Mai überschreiten. In diesem Fall würden Hoffnungen auf eine nachlassende Inflation sowohl in den Vereinigten Staaten als auch im Vereinigten Königreich zunehmend unrealistisch. Umgekehrt könnten die Ölpreise in einem optimistischeren Szenario wieder in die Spanne von 60–70 US-Dollar je Barrel zurückkehren und damit die Notwendigkeit weiterer geldpolitischer Straffung durch die Federal Reserve verringern. Infolgedessen fehlt dem US-Dollar derzeit eine belastbare Unterstützung durch die Erwartung einer deutlich strafferen Fed-Politik.

Die technische Analyse deutet weiterhin darauf hin, dass sich der Aufwärtstrend fortsetzen könnte. Die entscheidende Frage ist, von welchem Kursniveau aus. Der Markt hat zunächst die Liquidität unter dem Tief vom 6. April und anschließend unter dem Tief vom 31. März abgesammelt. Daher gab es in den vergangenen Wochen solide technische Argumente für ein stärkeres Pfund. Angesichts der Tatsache, dass dem US-Dollar nach wie vor überzeugende langfristige bullishe Treiber fehlen und er im Jahr 2026 bereits deutliche Gewinne verbucht hat, halte ich es für unwahrscheinlich, dass Verkäufer einen anhaltenden Abwärtsdruck aufrechterhalten können. Allerdings wird der aktuelle Rückgang des Pfunds bislang nur durch Imbalance 23 begrenzt, die bereits zweimal zuvor als Unterstützung fungiert hat. Ob sie ein drittes Mal hält, ist ungewiss.

Die Konjunkturdaten vom Freitag eröffneten dem Pfund eine Chance zur Erholung, während Trader innerhalb von Imbalance 23 auf die Ausbildung eines bullischen Signals warteten. Der Manufacturing PMI, der Services PMI und der Composite PMI für Juli lagen allesamt über den Markterwartungen. In der ersten Tageshälfte konnte das Pfund zwar leichte Gewinne verbuchen, doch es gelang den Käufern nicht, darauf aufzubauen. Die britischen PMI-Daten wurden vom Markt nicht ignoriert, erwiesen sich jedoch weitgehend als wirkungslos in Bezug auf eine nachhaltige Unterstützung für das Pfund.

Das übergeordnete fundamentale Umfeld spricht weiterhin dafür, dass der US-Dollar langfristig eher zur Schwäche als zur Stärke neigt. Weder der Konflikt zwischen Iran und den Vereinigten Staaten noch die Möglichkeit einer Zinserhöhung der Federal Reserve im Jahr 2026 haben diese Einschätzung verändert. Die geopolitischen Spannungen haben die Anleger vorübergehend an den Status des Dollars als sicheren Hafen erinnert, doch die intensivste Phase des Konflikts liegt bereits hinter uns. Die Absicht der Federal Reserve, die Zinsen im Jahr 2026 anzuheben, wirkt zweifellos stützend für den Dollar. Allerdings würde eine straffere Geldpolitik auch die wirtschaftliche Aktivität bremsen und den Arbeitsmarkt schwächen. Zudem wurde Kevin Warsh von Donald Trump berufen, das FOMC mit der Erwartung zu führen, eine eher akkommodierende Geldpolitik zu verfolgen – etwas, wozu Jerome Powell nicht bereit war. Daher ist aus meiner Sicht jede Aufwertung des US-Dollars eher als vorübergehend zu betrachten und nicht als Beginn eines nachhaltigen Trends.

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Der Wirtschaftskalender für den 26. Juli enthält lediglich eine nennenswerte Veröffentlichung, die den US-Dollar entweder unterstützen oder nur geringe Auswirkungen auf den Gesamtmarkt haben könnte. Folglich ist es unwahrscheinlich, dass Konjunkturdaten am Montag die Marktstimmung maßgeblich beeinflussen; etwaige Effekte dürften sich auf die zweite Hälfte des Handelstages beschränken.

GBP/USD Prognose und Trading-Tipps

Der langfristige Ausblick für GBP/USD bleibt bullish. Nach den Liquiditätsabgriffen unter den beiden jüngsten Swing-Tiefs haben die Käufer die Kontrolle über den Markt zurückgewonnen. Dennoch könnte das Pfund seine Korrektur noch bis in den Bereich von 1,3007 ausdehnen – ein Niveau, dessen Unterschreiten den aktuellen Aufwärtstrend negieren würde. Eine solche Bewegung würde jedoch neue bärische Signale erfordern, die bislang nicht erkennbar sind.

Für Käufer bleibt Imbalance 23 die zentrale Unterstützungszone und könnte zum dritten Mal eine bullische Reaktion auslösen. Für Verkäufer ist der Schlüsselbereich 1,3392–1,3415, in dem sich Bearish Imbalance 24 befindet. Derzeit bietet es sich an, die Kursentwicklung abzuwarten und erst bei bestätigten Handelssignalen in den Markt einzusteigen.

Analyst InstaForex
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