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FX.co ★ Worauf sollte man am 27. Juli achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

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Analysen:::2026-07-27T03:40:37

Worauf sollte man am 27. Juli achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man am 27. Juli achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Für Montag sind nur sehr wenige makroökonomische Berichte geplant. In Deutschland wird heute der ifo-Geschäftsklimaindex für Juli veröffentlicht, den wir jedoch nicht als „wichtig“ einstufen können. In den USA steht ein vergleichsweise bedeutender Bericht zu den Auftragseingängen für langlebige Gebrauchsgüter im Juni an. Dieser Bericht hat das Potenzial, die Marktstimmung zu beeinflussen, doch zugleich bleiben makroökonomische Daten für Händler eine eher nachgeordnete Priorität.

Analyse fundamentaler Ereignisse:

Worauf sollte man am 27. Juli achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Am Montag stehen bei den fundamentalen Ereignissen absolut keine nennenswerten Veröffentlichungen an, aber in dieser Woche finden die Sitzungen der Bank of England und der Federal Reserve statt, während in der vergangenen Woche die Europäische Zentralbank tagte. Die EZB-Sitzung und ihre Ergebnisse wurden erneut ignoriert, obwohl sie eigentlich für einen Anstieg des Euro sprachen. Weder die BoE noch die Fed beabsichtigen, in diesem Monat die Leitzinsen zu ändern; gleichwohl kann der Markt die Ergebnisse dieser Sitzungen auf unterschiedliche Weise interpretieren. Gegenüber dem Euro schlägt sich der Dollar sehr gut, weshalb die Fed-Sitzung für die europäische Währung besonders riskant ist. Das britische Pfund zeigt gegenüber dem Dollar mehr Widerstandskraft, sodass die Märkte abwarten können, was sich am Mittwochabend und am Donnerstagnachmittag ergibt.

Der geopolitische Hintergrund entwickelt sich weiterhin in eine unerwünschte Richtung. Eine weitere Waffenruhe ist gebrochen worden; die USA und Iran haben die Kampfhandlungen seit anderthalb Wochen wieder aufgenommen, und derzeit finden keine Verhandlungen statt. Die Straße von Hormus bleibt geschlossen, und die jemenitischen Huthi haben eine Blockade Saudi-Arabiens erklärt, vermutlich in Erwartung einer Blockade des Roten Meeres. Die Lage spitzt sich zunehmend zu und löst einen erneuten Anstieg der Ölpreise aus.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am ersten Handelstag der Woche kann sich der Euro weiter innerhalb der Seitwärtszone von 1,1377–1,1461 in Richtung ihrer oberen Begrenzung bewegen, während das britische Pfund einem neuen Aufwärtstrend folgen kann. Der Euro kann heute aus dem Bereich von 1,1363–1,1377 gehandelt werden, und das britische Pfund aus dem Bereich von 1,3319–1,3331. Die Volatilität könnte bei beiden Währungspaaren erneut gering ausfallen.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird anhand der Zeit beurteilt, die zu seiner Formierung (Abprall oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit erforderlich ist, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Niveau aufgrund falscher Signale zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einem volatitätsarmen Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale generieren – oder auch gar keine. Technische Levels können in diesem Fall an Aussagekraft verlieren.
  4. Auf dem Stundenchart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Levels sehr dicht beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Preis 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was auf den Charts zu sehen ist:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Quellen für Signale.

Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend darstellen und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollte daher mit größter Vorsicht gehandelt oder die Positionen geschlossen werden, um plötzliche Umkehrungen gegen die vorausgegangene Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Devisenhandel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und ein diszipliniertes Money Management sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Trading.

Analyst InstaForex
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