Handelsanalyse und Tipps für das britische Pfund
Der Test bei 1,3311 fiel mit dem Moment zusammen, als der MACD-Indikator begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen und bestätigte damit den korrekten Einstiegspunkt für Verkäufe des Pfunds. In der Folge fiel das Währungspaar um mehr als 30 Pips.
Die Verschiebung der Markterwartungen hin zu weiteren Zinserhöhungen durch die Federal Reserve bestimmte den Ton des Handels und verschaffte dem Dollar deutliche Kursgewinne. Eine solche Neubewertung der geldpolitischen Perspektiven wirkt traditionell als starker Treiber für die US‑Währung, und vor diesem Hintergrund geriet das britische Pfund in eine Abhängigkeit von externen Faktoren. Die zunehmende Zinsdifferenz zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich verringerte die relative Attraktivität des Pfunds und setzte das Währungspaar GBP/USD unter Druck.
Das heutige Fehlen von Datenveröffentlichungen aus dem Vereinigten Königreich in der ersten Tageshälfte wird die Richtung für das Pfund vorgeben. Ohne frische Zahlen haben Händler keinen Anlass, ihre Positionen zu überdenken. In Ermangelung interner Orientierungspunkte ist das Pfund auf äußere Einflüsse angewiesen, und die Marktstimmung gegenüber dem Dollar bleibt der Schlüsselfaktor. Aus diesem Grund erscheinen die Chancen auf eine deutliche Erholung des Pfunds nach dem gestrigen Ausverkauf gering. Eine ausgeprägte Erholung von GBP/USD wäre mit einem starken internen Impuls deutlich einfacher, doch ein solcher fehlt heute. Im besten Fall kann die britische Währung mit einer verhaltenen Korrektur rechnen, während eine nachhaltige Trendwende eine spürbare Schwächung des Dollars erfordern würde.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute beim Erreichen des Einstiegspunkts im Bereich von 1,3301 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 1,3331 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3331 beabsichtige ich, die Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (unter der Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Es ist eher unwahrscheinlich, dass das Pfund heute deutlich zulegt. Wichtig! Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und von dort aus gerade beginnt zu steigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, falls der Kurs 1,3284 zweimal in Folge testet und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Trendwende nach oben führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus bei 1,3301 und 1,3331 ist dann zu erwarten.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute zu verkaufen, nachdem das Niveau von 1,3284 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wurde, was zu einem raschen Rückgang des Währungspaares führen dürfte. Das wichtigste Ziel für Verkäufer wird der Bereich um 1,3259 sein. Dort beabsichtige ich, Short-Positionen zu schließen und unmittelbar Long-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (unter der Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Schlechte Nachrichten würden den Druck auf das Pfund wieder erhöhen. Wichtig! Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und von dort aus gerade beginnt zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, falls der Kurs 1,3301 zweimal in Folge testet und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Trendwende nach unten führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus bei 1,3284 und 1,3259 ist dann zu erwarten.

Was im Chart zu sehen ist:
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments;
- Breite grüne Linie – geschätzter Kurs für das Setzen von Take Profit oder zum manuellen Sichern von Gewinnen, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;
- Breite rote Linie – geschätzter Kurs für das Setzen von Take Profit oder zum manuellen Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, sich an den überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig: Neue Trader am Forex-Markt sollten Entscheidungen über den Markteintritt sehr vorsichtig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne das Setzen von Stop-Orders können Sie Ihren gesamten Einsatz sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreichen Handel ist ein klarer Handelsplan unerlässlich, so wie der oben beschriebene. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Trader grundsätzlich eine Verluststrategie.