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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 3. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

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Analysen:::2026-08-03T04:25:14

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 3. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Handelsanalyse für Freitag:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 3. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Am Freitag gelang es dem Währungspaar EUR/USD sowohl zu korrigieren als auch einen neuen Aufwärtstrend wiederaufzunehmen. In der ersten Tageshälfte geriet der Markt unter eine neue Welle der Enttäuschung, als die Inflation in der Eurozone nur auf 2,9 % stieg (im Einklang mit den Prognosen), was die Erwartungen einer stärker restriktiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank deutlich dämpfte. Zudem stieg die Arbeitslosenquote in Deutschland auf 6,4 %, womit der Markt nicht gerechnet hatte. In der zweiten Tageshälfte kam der Markt jedoch zu dem Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit einer zweiten Anhebung des Leitzinses der EZB weiterhin hoch ist und dass die US‑Währung ihre positiven Impulse weitgehend ausgeschöpft hat. Damit kann der Euro auf rein technischer Basis seine Aufwärtsbewegung ungehindert fortsetzen. Im Stundenchart ist die monatslange Seitwärtsphase beendet, und ein neuer Aufwärtstrend hat sich herausgebildet. Daher rechnen wir mit einer weiteren Aufwertung der europäischen Gemeinschaftswährung.

5M-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 3. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart lieferte der Freitag eine ganze Reihe von Handelssignalen, von denen unerfahrene Trader leicht profitieren konnten. Während der europäischen Handelssitzung prallte das Paar von der Zone 1,1527–1,1531 nach unten ab, was das Öffnen von Short-Positionen ermöglichte. Einige Stunden später prallte der Kurs von der Zone 1,1461–1,1474 nach oben ab, sodass Trader ihre Short-Positionen mit Gewinn schließen und Long-Positionen eröffnen konnten. Gegen Ende des Tages kehrte der Euro in den Bereich 1,1527–1,1531 zurück, wodurch Longs mit einem guten Gewinn geschlossen werden konnten.

Wie man am Montag handelt:

Im Stundenchart hat der Kurs die Seitwärtsbewegung verlassen, in der er sich einen Monat lang befand. Unter Berücksichtigung aller jüngsten globalen Ereignisse gehen wir davon aus, dass die europäische Währung weiterhin einen stetigen Aufwärtstrend zeigen sollte. In letzter Zeit hat der Markt viele Faktoren zugunsten des Euro weitgehend ignoriert, sodass nun eine Art „Abrechnung“ einsetzen könnte, die den Wechselkurs des Paares auf einen fairen Wert bringt.

Am Montag können unerfahrene Trader Short-Positionen mit Ziel 1,1461–1,1474 eröffnen, sofern sich der Kurs unterhalb der Zone 1,1527–1,1531 festigt. Neue Long-Positionen können bei einem Abpraller von der Zone 1,1527–1,1531 eröffnet werden, mit Ziel 1,1584–1,1594.

Im 5-Minuten-Chart sind unter anderem folgende Marken zu beachten: 1,1267–1,1275, 1,1366–1,1377, 1,1461–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1666 und 1,1745–1,1754. Am Montag stehen im Euroraum nur weniger wichtige Veröffentlichungen an, während in den USA der wichtige ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe veröffentlicht wird, der voraussichtlich das Interesse des Marktes wecken wird. Dementsprechend kann die Volatilität in der zweiten Tageshälfte zunehmen.

Hauptregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Levels) benötigt wird. Je weniger Zeit dafür erforderlich ist, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn rund um ein Level zwei oder mehr Trades auf Grundlage von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar eine Vielzahl von Fehlsignalen oder auch gar keine erzeugen. Technische Levels können dabei an Aussagekraft verlieren.
  4. Beim Handel auf Basis von MACD-Signalen im Stundenchart ist es ratsam, dies nur bei hoher Volatilität zu tun und wenn der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Levels sehr nahe beieinander liegen (etwa 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was die Charts zeigen:

Unterstützungs- und Widerstandsmarken (Zonen) dienen als Zielbereiche beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen oder als Quellen für Handelssignale. Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung der Handel derzeit bevorzugt ist. Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (wie im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte der Handel während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht erfolgen, oder man sollte den Markt vorübergehend verlassen, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klar definierte Strategie und ein solides Risiko- und Money-Management sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.

Analyst InstaForex
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