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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 5. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

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Analysen:::2026-08-05T03:26:53

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 5. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse des Dienstagshandels:

1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 5. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar GBP/USD zeigte am Dienstag keine nennenswerten Bewegungen, was eine Analyse erschwert. Der Markt bleibt weiterhin auf den Kauf des Britischen Pfunds ausgerichtet, da er zunehmend die Federal Reserve und den US‑Dollar kritisch sieht. Erinnern wir uns: Noch vor anderthalb Monaten war der Markt überzeugt, dass die Fed den Leitzins bis zum Jahresende mehrfach anheben würde. Inzwischen signalisieren die Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses der Fed jedoch keinen starken Willen mehr zu weiteren Straffungen; die Inflation verlangsamt sich, der Arbeitsmarkt kühlt ab, und die Wirtschaft ist im zweiten Quartal um 1,5 % gewachsen. Wir gehen davon aus, dass die Fed den Leitzins auch im September unverändert lassen wird.

Zusätzlich ist aus technischer Sicht jede Aufwärtsbewegung des Paares gerechtfertigt. Der Dollar hat sich im Jahr 2026 ausschließlich aufgrund geopolitischer Faktoren verstärkt – eine Dynamik, die ihn nicht unbegrenzt stützen kann. Langfristig bleibt der Aufwärtstrend intakt, während wir mittelfristig eine Seitwärtsphase sehen. Innerhalb dieses Seitwärtskanals hat das Britische Pfund vor einem Monat begonnen, sich von der unteren zur oberen Begrenzung zu bewegen.

5M-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 5. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart erreichte der Kurs zu Beginn der US-Sitzung den Bereich von 1,3456–1,3476, konnte jedoch bis zum Ende des Tages keinerlei Handelssignale generieren. Die Volatilität war praktisch nicht vorhanden. Formal hatten Anfänger zwar einen Grund, eine Short-Position zu eröffnen, doch der Trade brachte weder Gewinn noch Verlust, da sich der Markt nicht bewegte.

Handelsstrategie für Mittwoch:

Im Stunden-Chart befindet sich das GBP/USD-Paar weiterhin in einem Aufwärtstrend. Unserer Ansicht nach wird das Britische Pfund weiter zulegen, selbst wenn lokale Faktoren keine Unterstützung liefern. Im Wochen-Chart hat die Bewegung von der Untergrenze der Seitwärtsrange zur Obergrenze vor einem Monat begonnen und ist noch nicht abgeschlossen. Der Glaube an eine Zinserhöhung der Fed im September schwindet; der Markt schenkt der Geopolitik keine Beachtung mehr, und technische Faktoren unterstützen die Aufwertung des Britischen Pfunds.

Am Mittwoch können Anfänger Short-Positionen eröffnen, sofern es im Bereich von 1,3456–1,3476 zu einem Abprall kommt, mit einem Ziel bei 1,3380–1,3386. Long-Positionen können in Betracht gezogen werden, wenn es zu einer Konsolidierung oberhalb des Bereichs von 1,3456–1,3476 kommt, mit Kurszielen bei 1,3587–1,3598.

Im 5-Minuten-Zeitrahmen sollten für den Handel folgende Marken berücksichtigt werden: 1,3096–1,3107, 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641, 1,3695. Am Mittwoch sind im Vereinigten Königreich keine wichtigen Veröffentlichungen geplant, während in den USA der ADP-Bericht und der ISM-Index für den Dienstleistungssektor veröffentlicht werden. Wir gehen davon aus, dass lediglich der ISM Business Activity Index eine Marktreaktion auslösen könnte.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird anhand der Zeit beurteilt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Levels) benötigt wurde. Je weniger Zeit dafür erforderlich ist, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn rund um ein bestimmtes Level auf Basis von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar entweder eine Vielzahl von Fehlsignalen oder gar keine Signale generieren. Technische Levels können dann an Aussagekraft verlieren.
  4. Im Stunden-Chart ist es bei Handelssignalen auf Basis des MACD-Indikators vorzuziehen, nur bei guter Volatilität und einem durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigten Trend zu handeln.
  5. Wenn zwei Levels sehr nah beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was die Charts zeigen:

Unterstützungs- und Widerstandslevels (Zonen) dienen als Kursziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufsorders oder als Signalquellen.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend abbilden und anzeigen, in welche Richtung das Trading derzeit bevorzugt wird.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle verwendet werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (gemäß Wirtschaftskalender) können die Bewegung eines Währungspaars erheblich beeinflussen. Daher sollte zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht gehandelt oder der Markt vorübergehend verlassen werden, um plötzliche Kursumkehrungen entgegen der vorangegangenen Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines soliden Money-Managements ist entscheidend für langfristigen Trading-Erfolg.

Analyst InstaForex
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