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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 10. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

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Analysen:::2026-08-10T03:46:38

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 10. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Rückblick auf die Freitagstrades:

1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 10. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar GBP/USD zeigte am Freitag ebenfalls eine Aufwärtsbewegung, doch angesichts des makroökonomischen Umfelds an diesem Tag und der fundamentalen Folgen, die dieses Umfeld nach sich ziehen würde, fiel sie zu schwach aus. Der NonFarm Payrolls-Bericht ist nicht nur enttäuschend ausgefallen; er hat die Wahrscheinlichkeit einer Straffung der Geldpolitik der Federal Reserve im September praktisch zunichtegemacht – etwas, worauf der Markt in den vergangenen zwei Monaten gesetzt hatte. Damit verliert der Dollar einen wichtigen Unterstützungsfaktor, und zwar einen der wenigen verbliebenen. Zur Erinnerung: Von der Geopolitik geht inzwischen keine Unterstützung für den Dollar mehr aus. Der Konflikt im Nahen Osten befindet sich seit Langem in einer Pattsituation, und das ist de facto der bestmögliche Zustand. Teheran und Washington finden keinen gemeinsamen Nenner; Verhandlungen finden nicht statt, aber einen neuen Krieg zu entfachen, ergibt keinen Sinn. Die Straße von Hormus könnte bald wieder geöffnet werden, oder sie könnte noch viele Jahre geschlossen bleiben. Der entscheidende Punkt: Wir sehen keinerlei Grundlage für die Wiederaufnahme eines groß angelegten Krieges, ungeachtet dessen, was Donald Trump sagt. Das bedeutet, dass der Dollar keinen Anlass haben wird, aufgrund von risikobedingten Kapitalabflüssen zu steigen.

5-Minuten-Chart des Währungspaars GBP/USD

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 10. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Auf dem 5‑Minuten‑Zeitfenster bildeten sich am Freitag zwei Handelssignale, die Trader hätten nutzen können. Zunächst prallte der Kurs vom Bereich 1,3456–1,3476 nach unten ab, anschließend wurde dieser Bereich nach oben durchbrochen. Das erste Verkaufssignal erwies sich als eher schwach, und nach der Veröffentlichung der NonFarm Payrolls schoss der Kurs regelrecht nach oben. Das zweite Kaufsignal konnte gehandelt werden, allerdings musste die Position ins neue Woche mitgenommen werden.

Wie man am Montag handelt:

Im Stundenchart (H1) hält das Aufwärtstrend-Szenario beim GBP/USD‑Paar an. Unserer Ansicht nach wird das Pfund weiter steigen, selbst wenn es kurzfristig nicht von lokalen Faktoren gestützt wird. Im Wochenchart (Weekly TF) setzt sich die Bewegung von der unteren Begrenzung der Seitwärtsrange zur oberen Begrenzung fort. Diese Bewegung ist noch nicht abgeschlossen. Der Glaube an eine Zinserhöhung der Fed im September schwindet zusehends, der Markt schenkt der Geopolitik kaum noch Beachtung, und die technische Lage unterstützt den Anstieg des Pfunds.

Am Montag können Einsteiger Short‑Positionen eröffnen, falls es zu einem überzeugenderen Ausbruch und einer Bestätigung unterhalb des Bereichs 1,3456–1,3476 kommt, mit Kursziel 1,3380–1,3386. Long‑Positionen können mit Ziel 1,3587–1,3598 weiter gehalten werden.

Auf dem 5‑Minuten‑Chart kann nun anhand der Marken 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641, 1,3695 gehandelt werden. Am Montag sind weder in den USA noch in Großbritannien wichtige Veröffentlichungen geplant, sodass im Tagesverlauf nur sehr verhaltene Bewegungen zu erwarten sind.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird anhand der Zeit beurteilt, die zu seiner Ausbildung (Abprall oder Durchbruch eines Niveaus) benötigt wurde. Je weniger Zeit dafür nötig ist, desto stärker ist das Signal.
  2. Werden rund um ein bestimmtes Niveau zwei oder mehr Trades auf Basis von Fehlsignalen eröffnet, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase (Flat) kann jedes Währungspaar eine Vielzahl von Fehlsignalen generieren – oder gar keine. Technische Niveaus können in solchen Phasen an Aussagekraft verlieren.
  4. Beim Handel nach MACD‑Signalen im Stundenchart ist es ratsam, nur dann zu agieren, wenn die Volatilität hoch ist und ein Trendkanal oder eine Trendlinie die aktuelle Richtung bestätigt.
  5. Liegen zwei Niveaus zu dicht beieinander (etwa 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop‑Loss auf Break‑even (Einstand) nachgezogen werden.

Was die Charts zeigen:

Unterstützungs- und Widerstandsbereiche (Preisniveaus/-zonen) dienen sowohl als Ziele beim Öffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen als auch als Quellen für Handelssignale.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung das Handeln derzeit bevorzugt werden sollte.

Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (gemäß Wirtschaftskalender) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht gehandelt werden, oder man sollte den Markt vorübergehend verlassen, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Einsteiger im Forex‑Handel sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Für langfristigen Erfolg sind eine klar definierte Handelsstrategie und ein konsequentes Risikomanagement von entscheidender Bedeutung.

Analyst InstaForex
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