Analyse der Trades und Handelstipps für den japanischen Yen
Der Test von 158,54 erfolgte, als sich der MACD-Indikator bereits deutlich oberhalb der Nulllinie befand, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Dollar nicht gekauft.
In der zweiten Tageshälfte sind in den USA keine Konjunkturdaten vorgesehen, was dem Yen die Möglichkeit gibt, sich gegenüber dem Dollar zu erholen, nachdem USD/JPY während der heutigen europäischen Sitzung erneut zugelegt hat. Das Fehlen von Daten nimmt der US-Währung neue Impulse für eine Erholung, während die jüngst nach dem schwachen US-Arbeitsmarktbericht aufgekommene bullische Stimmung Käufern des Yen die Chance geben könnte, die Initiative zu übernehmen.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufsignal
Szenario #1: Heute plane ich, USD/JPY zu kaufen, wenn der Einstiegspunkt bei etwa 158,94 (die dünne grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit dem Ziel eines Anstiegs bis 159,37 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 159,37 werde ich die Long-Position schließen und eine Short-Position in Gegenrichtung eröffnen, mit dem Ziel einer Bewegung von 30–35 Punkten von diesem Niveau aus. Das Währungspaar kann heute steigen, jedoch ist das Aufwärtspotenzial eher begrenzt. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und sich gerade erst von dort nach oben zu bewegen beginnt.
Szenario #2: Heute plane ich ebenfalls, USD/JPY zu kaufen, falls der Kurs die Marke von 158,67 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Umkehr nach oben auslösen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 158,94 und 159,37 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario #1: Heute plane ich, USD/JPY zu verkaufen, nachdem der Kurs die Marke von 158,67 (die dünne rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen hat, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen dürfte. Das Hauptziel für Verkäufer wird 158,24 sein; dort werde ich die Short-Position schließen und sofort eine Long-Position in Gegenrichtung eröffnen, mit dem Ziel einer Gegenbewegung von 20–25 Punkten von diesem Niveau aus. Der Abwärtsdruck auf das Paar könnte heute zurückkehren, falls die Zentralbank eingreift. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und sich gerade erst von dort nach unten zu bewegen beginnt.
Szenario #2: Heute plane ich ebenfalls, USD/JPY zu verkaufen, falls der Kurs die Marke von 158,94 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Umkehr nach unten auslösen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 158,67 und 158,24 ist dann zu erwarten.

Was das Chart zeigt
- Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann.
- Breite grüne Linie – der geschätzte Kurs, auf dessen Niveau Take-Profit-Orders platziert werden können oder Gewinne manuell mitgenommen werden können, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
- Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann.
- Breite rote Linie – der geschätzte Kurs, auf dessen Niveau Take-Profit-Orders platziert werden können oder Gewinne manuell mitgenommen werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
- MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, die überkauften und überverkauften Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen über den Markteintritt äußerste Vorsicht walten lassen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es in der Regel am besten, dem Markt fernzubleiben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während einer Nachrichtenveröffentlichung zu handeln, verwenden Sie immer Stop-Orders, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Handelskonto sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money-Management anwenden und mit großen Positionsgrößen handeln.
Und denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Handelsplan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf den aktuellen Marktbedingungen basieren, sind für einen Intraday-Händler grundsätzlich eine Verluststrategie.