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FX.co ★ Chefin der Cleveland Fed: Die Zinsen bremsen die Wirtschaft nicht, und die Inflation wird nicht von selbst zum Ziel zurückkehren

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Analysen:::2026-08-11T07:05:20

Chefin der Cleveland Fed: Die Zinsen bremsen die Wirtschaft nicht, und die Inflation wird nicht von selbst zum Ziel zurückkehren

Der Dollar legte zu, nachdem die Präsidentin der Cleveland Federal Reserve Bank, Beth Hammack, erklärte, dass mehrere Zinserhöhungen erforderlich sein könnten, um die Inflation wieder auf das 2-Prozent-Ziel der Fed zu bringen. Dennoch weigerte sie sich, den Endpunkt dieses Zyklus im Voraus zu benennen. „Ich würde allgemein sagen, dass eine einzelne Anhebung um 25 Basispunkte für die Wirtschaft wahrscheinlich nicht viel bewirken wird“, sagte Hammack am Montag in einem Interview. Ihrer Ansicht nach dürfte es auf eine gewisse Anzahl von Erhöhungen hinauslaufen, doch sie möchte im Voraus nicht genau festlegen, wie hoch diese Zahl sein wird.

Chefin der Cleveland Fed: Die Zinsen bremsen die Wirtschaft nicht, und die Inflation wird nicht von selbst zum Ziel zurückkehren

Hammacks Position war angesichts ihrer jüngsten Abstimmung nicht überraschend. Sie war eine von drei Fed-Vertreterinnen, die sich gegen die Entscheidung stellten, den Zinssatz unverändert zu lassen, und stattdessen auf eine Anhebung bestanden. In einer Erklärung nach dieser Sitzung betonte die Chefin der Cleveland Fed, dass es umso schwieriger werde, die Inflation wieder auf ein normales Niveau zurückzuführen, je länger sie erhöht bleibe – und genau diese Logik liegt ihren aktuellen Einschätzungen zugrunde.

Im Interview am Montag skizzierte Hammack zwei zentrale Thesen, die ihre restriktive Haltung erklären. Erstens ist ihrer Ansicht nach das derzeitige Zinsniveau nicht ausreichend, um die Wirtschaft spürbar zu bremsen – das heißt, die Geldpolitik ist trotz des scheinbar hohen nominalen Niveaus nicht wirklich restriktiv. Zweitens erkennt sie keine Anzeichen dafür, dass die Inflation ohne zusätzliche Eingriffe der Zentralbank aus eigener Kraft zum Zielwert zurückkehren wird.

Diese Formulierung hat praktische Bedeutung für den Markt. Hammack signalisiert damit faktisch, dass sie nicht nur eine einmalige Anpassung, sondern einen kompletten Straffungszyklus in Betracht zieht, wobei sie bewusst auf konkrete Angaben zu dessen Umfang verzichtet. Ihre Weigerung, einen Endpunkt zu benennen, steht im Einklang mit der generellen Kommunikationslinie der aktuellen Fed-Führung unter Kevin Warsh, die die Praxis aufgegeben hat, dem Markt direkte Signale über künftige Zinsverläufe zu geben. Hammacks Position gehört weiterhin zu den restriktivsten innerhalb der Notenbank und steht in direktem Gegensatz zu jenem Teil des Ausschusses, der nach einem jüngst schwachen Arbeitsmarktbericht zunehmend zu einer möglichen Lockerung der Geldpolitik bis zum Jahresende tendiert.

Wie bereits oben erwähnt, hat all dies den US-Dollar gegenüber Risikoanlagen gestützt, was half, die Verluste auszugleichen, die zum Ende der vergangenen Woche verzeichnet worden waren.

Was das aktuelle technische Bild von EUR/USD angeht, müssen Käufer nun überlegen, wie sie das Niveau von 1,1555 überwinden können. Erst dann wird ein Anlauf auf einen Test von 1,1580 möglich. Von dort aus könnte das Paar weiter bis 1,1620 steigen, was ohne Unterstützung durch große Marktteilnehmer jedoch recht problematisch sein dürfte. Fällt das Instrument lediglich in den Bereich um 1,1530, rechne ich mit entschlossenem Handeln größerer Käufer. Bleiben diese aus, wäre es besser, auf eine Erneuerung des Tiefs bei 1,1515 zu warten oder Long-Positionen ab 1,1502 zu eröffnen.

Was das aktuelle technische Bild von GBP/USD betrifft, müssen Pfund-Käufer den nächstgelegenen Widerstand bei 1,3525 überwinden. Erst dann ist ein Ziel bei 1,3555 realistisch, wobei ein Ausbruch darüber hinaus recht schwierig werden dürfte. Das entfernteste Ziel wäre der Bereich um 1,3580. Im Falle eines Rückgangs werden die Bären versuchen, die Kontrolle über 1,3490 zu übernehmen. Gelingt ihnen das, würde ein Ausbruch aus der Handelsspanne die Position der Bullen deutlich schwächen und GBP/USD auf das Tief bei 1,3464 mit der Perspektive einer Ausdehnung bis 1,3435 drücken.

Analyst InstaForex
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