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FX.co ★ XAU/USD – Preisanalyse und Prognose: Geopolitische Risiken begrenzen das Aufwärtspotenzial des Edelmetalls

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Analysen:::2026-08-17T09:31:30

XAU/USD – Preisanalyse und Prognose: Geopolitische Risiken begrenzen das Aufwärtspotenzial des Edelmetalls

XAU/USD – Preisanalyse und Prognose: Geopolitische Risiken begrenzen das Aufwärtspotenzial des Edelmetalls

Gold (XAU/USD) versucht, die Erholung vom Freitag ausgehend von der runden Marke von 4.300 USD, dem Wochentief, weiter auszubauen. Das Edelmetall tut sich jedoch schwer, den 100-Tage-SMA nach oben zu durchbrechen, was auch an gemischten fundamentalen Signalen liegt.

Die Konjunkturdaten vom Freitag zeigten, dass die US-Einzelhandelsumsätze im Juli um 0,6 % zurückgingen – der erste Rückgang seit neun Monaten und der deutlichste monatliche Rückgang seit Mai vergangenen Jahres. Parallel dazu fiel der University of Michigan Consumer Sentiment Index im August auf 51, nach 55,2 im Vormonat. Diese Daten bestätigen eine Abschwächung der Inflation in den USA und dämpfen die Erwartungen an eine kurzfristige Zinserhöhung durch die Federal Reserve (Fed). Das schwächt den US‑Dollar und stützt das wachsende Interesse an Gold.

Gleichzeitig befürchten Anleger jedoch, dass Schwankungen der Energiepreise den Inflationsausblick erschweren und die Fed zu einer weiterhin restriktiven („hawkishen“) Haltung zwingen könnten. Zudem trägt die anhaltende geopolitische Unsicherheit dazu bei, größere Verluste des US‑Dollars als sicherer Hafen zu verhindern und begrenzt damit das Aufwärtspotenzial des Goldpreises. Treasury Secretary Scott Bessent erklärte, die USA seien bereit, bereits in dieser Woche harte wirtschaftliche Maßnahmen gegen den Iran zu verhängen. Zusammen mit der Konfrontation zwischen den USA und dem Iran stützt dies die hohen Ölpreise und könnte zu einem stärkeren Dollar beitragen.

Außerdem kündigte Präsident Donald Trump an, er beabsichtige, die Straße von Hormus zum „Territorium der Vereinigten Staaten“ zu erklären. Gleichzeitig erklärte der iranische Außenminister Abbas Araghchi, die USA müssten Teherans Bedingungen akzeptieren, damit die Schifffahrt in dem Gebiet wieder aufgenommen werden könne, und fügte hinzu, dass derzeit keine Verhandlungen stattfänden. Die Lage wird zusätzlich durch neue ukrainische Angriffe auf russische Ölraffinerien verschärft, die die Ölpreise weiter stützen und die Inflationssorgen aufrechterhalten – einschließlich der Möglichkeit einer Zinserhöhung der Fed im Jahr 2026.

Laut dem FedWatch Tool der CME Group schätzen Händler die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Federal Reserve bis zum Jahresende weiterhin auf rund 65 %. Dies mahnt zu Vorsicht bei US‑Dollar‑Bären und begrenzt das Potenzial für weitere Kursgewinne beim Gold.

Für bessere Handelschancen empfiehlt es sich, die Veröffentlichung des Protokolls der FOMC-Sitzung am Mittwoch abzuwarten. Auch geopolitische Entwicklungen könnten die Dynamik des US‑Dollars und des Edelmetalls beeinflussen.

Aus technischer Sicht mahnen die jüngsten erfolglosen Versuche, sich oberhalb der Marke von 4.400 USD bzw. des 100‑Tage‑SMA zu etablieren, zur Vorsicht unter XAU/USD‑Bullen. Darüber hinaus notiert das Edelmetall weiterhin unter dem 200‑Tage‑Simple Moving Average (SMA), was das Aufwärtspotenzial trotz der jüngsten Erholung begrenzt.

Die Oszillatoren zeigen ein positives Bild und bestätigen den Vorteil der Bullen am Markt. Gelingt es Gold, sich oberhalb der Marke von 4.400 USD zu behaupten, könnten die Bullen den 200‑Tage‑Durchschnitt im Bereich der runden Marke von 4.500 USD testen.

Kommt es zu einem Rückgang, liegt die erste Unterstützung an der runden Marke von 4.300 USD, gefolgt vom Bereich um 4.220 USD.

Analyst InstaForex
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