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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 19. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

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Analysen:::2026-08-19T02:51:02

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 19. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse des Dienstagshandels

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 19. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD zeigte am Dienstag im Handel keinerlei Bewegung. Die Volatilität lag bei rund 20 Pips, sodass sich aus technischer Sicht absolut nichts verändert hat. Wie von uns erwartet, ignorierte der Markt sämtliche makroökonomischen Daten des Tages: die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland und die Eurozone, die US-Daten vom Baumarkt sowie den wöchentlichen ADP-Bericht. Der Markt konzentriert sich derzeit nur auf die wichtigsten Ereignisse und Veröffentlichungen, und keiner der oben genannten Berichte fällt in diese Kategorie. Auch die geopolitische Lage bleibt anhaltend negativ. Verhandlungen zwischen den USA und Iran finden nicht statt; Donald Trump setzt auf eine Strategie des „Abwartens bis zum wirtschaftlichen Zusammenbruch Irans“, und Iran hat begonnen, damit zu drohen, die amerikanische Blockade der Straße von Hormus zu durchbrechen – doch zwischen Drohungen und Taten liegen bekanntlich Welten. Damit gab es in dieser Woche weder auf fundamentaler noch auf geopolitischer Ebene nennenswerte Veränderungen, und der Markt hat nichts, worauf er reagieren könnte. Der Euro bleibt stabil und weist weiterhin gute Wachstumsperspektiven auf.

5M-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 19. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart wurden am Dienstag formal zwei Verkaufssignale generiert, doch aufgrund der geringen Volatilität kam es in beiden Fällen zu keiner nennenswerten Bewegung. Anfänger sollten bedenken, dass es bei ausbleibender Marktbewegung selbst bei vorhandenen Signalen äußerst schwierig ist, einen Gewinn zu erzielen.

Wie man am Mittwoch handelt:

Im Stundenchart setzt das Währungspaar EUR/USD seinen Aufwärtstrend fort. Angesichts der jüngsten Ereignisse gehen wir davon aus, dass die europäische Währung ihr entschlossenes Wachstum auch ohne lokale Unterstützung fortsetzen sollte. In den letzten Monaten hat der Markt hartnäckig viele Faktoren zugunsten des Euro ignoriert, weshalb wir weiterhin mit einer Aufwärtsbewegung rechnen, sofern die Geopolitik nicht dazwischenfunkt.

Am Mittwoch können Anfänger in Short-Positionen bleiben, mit einem Ziel bei 1,1527–1,1531, da sich der Kurs unterhalb der Spanne 1,1584–1,1594 gefestigt und gestern zwei Verkaufssignale gebildet hat. Long-Positionen können bei einem Ausbruch über die Spanne 1,1584–1,1594 eröffnet werden, mit einem Ziel bei 1,1655–1,1665.

Im 5-Minuten-Chart sollten folgende Niveaus berücksichtigt werden: 1,1267–1,1275, 1,1366–1,1377, 1,1461–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1665 und 1,1745–1,1754. Am Mittwoch werden in der Eurozone die zweite Schätzung der Inflationsdaten für Juli sowie eine Rede von Christine Lagarde veröffentlicht, in der sie den Märkten Hinweise darauf geben könnte, ob im September mit einer Straffung der Geldpolitik zu rechnen ist. In den USA werden heute die Protokolle der Federal Reserve veröffentlicht, ein formeller Termin.

Die wichtigsten Regeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Niveaus) benötigt wird. Je kürzer die benötigte Zeit, desto stärker das Signal.
  2. Werden um ein Niveau herum zwei oder mehr Trades aufgrund falscher Signale eröffnet, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale oder auch gar keine Signale erzeugen. Technische Niveaus können dabei an Aussagekraft verlieren.
  4. Beim Handel auf Basis von MACD-Signalen im Stundenchart ist es ratsam, dies nur bei hoher Volatilität und wenn eine Trendlinie oder ein Trendkanal den Trend zusätzlich bestätigt, zu tun.
  5. Sind zwei Niveaus zu dicht beieinander (etwa 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was die Charts zeigen:

Unterstützungs- und Widerstandsniveaus (Zonen) dienen als Kursziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufsorders oder als Quellen für Handelssignale.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung der Handel derzeit bevorzugt werden sollte.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (wie im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte man zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht handeln oder den Markt vorübergehend verlassen, um scharfe Kursumkehrungen gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines soliden Money-Managements ist entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.

Analyst InstaForex
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