Überblick über die Trades und Handelstipps für den Japanischen Yen
Der Preistest bei 158,44 fiel mit dem Moment zusammen, in dem der MACD-Indikator begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was den korrekten Einstiegspunkt für Dollar-Verkäufe bestätigte. In der Folge fiel das Währungspaar jedoch nur um 15 Pips.
Kräftige Konjunkturdaten aus den USA trieben den Dollar gestern nach oben. Der Manufacturing Index der Philadelphia Fed stieg von 41,4 auf 47,4 Punkte, während seine Beschäftigungskomponente ein Hoch seit April 2022 erreichte und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf 206.000 zurückgingen. Die robusten Daten untermauerten die Erwartungen an eine eher restriktive Haltung der Federal Reserve und sorgten für einen Anstieg der Renditen von US-Staatsanleihen, was den Dollar zusätzlich stützte. Für den Yen bedeutete der stärkere Dollar hingegen Belastung, da sich der Abstand zwischen der Fed, wo die Argumente für weitere Straffungen lauter werden, und der deutlich vorsichtigeren Bank of Japan weiter vergrößerte.
Heute setzte sich der Aufwärtstrend des Währungspaares fort, und es lohnt sich, erneut an den Interventionsfaktor zu erinnern, da die BOJ bereits am Markt eingegriffen hat, um die heimische Währung angesichts ihrer starken Abwertung zu stützen. Ein zu rascher Anstieg von USD/JPY vor dem Hintergrund eines stärkeren Dollars könnte die japanischen Behörden daher veranlassen, einen ähnlichen Schritt erneut in Erwägung zu ziehen, und der Markt wird das Tempo der Bewegung des Währungspaares genau beobachten.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich eher auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY am Einstiegspunkt um 159,04 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 159,45 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 159,45 plane ich, Long-Positionen zu schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen zu eröffnen (in Erwartung einer Gegenbewegung von 30–35 Pips von diesem Niveau). Am besten kehrt man beim Handel auf der Long-Seite während Korrekturen und deutlicher Rücksetzer von USD/JPY in den Markt zurück. Wichtig! Vor dem Kauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus anzusteigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, USD/JPY zu kaufen, falls der Kurs zweimal in Folge den Bereich um 158,78 testet und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtskorrektur am Markt führen. In diesem Fall ist ein Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus bei 159,04 und 159,45 zu erwarten.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY erst dann zu verkaufen, wenn das Niveau von 158,78 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wird, was einen schnellen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das wichtigste Kursziel für Verkäufer liegt bei 158,47; dort plane ich, Short-Positionen zu schließen und Long-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Gegenbewegung von 20–25 Pips von diesem Niveau). Verkäufer können jederzeit wieder in den Markt kommen – sie brauchen lediglich einen Hinweis der Zentralbank. Wichtig! Vor dem Verkauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, USD/JPY zu verkaufen, falls der Kurs zweimal in Folge den Bereich um 159,04 testet und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtskorrektur am Markt führen. In diesem Fall ist ein Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus bei 158,78 und 158,47 zu erwarten.

Was das Diagramm zeigt:
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments;
- Breite grüne Linie – geschätzter Kurs, bei dem der Take-Profit platziert oder der Gewinn realisiert werden kann, da ein weiteres Wachstum über diesem Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments;
- Breite rote Linie – geschätzter Kurs, bei dem der Take-Profit platziert oder der Gewinn realisiert werden kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, sich an überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten Einstiegsentscheidungen mit großer Vorsicht treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management betreiben und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, wie oben beschrieben. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler von vornherein eine Verluststrategie.