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FX.co ★ EUR/USD Überblick. 8. September. Die Wirtschaft der Eurozone stärkt sich

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Analysen:::2026-09-08T02:47:10

EUR/USD Überblick. 8. September. Die Wirtschaft der Eurozone stärkt sich

EUR/USD Überblick. 8. September. Die Wirtschaft der Eurozone stärkt sich

Das Währungspaar EUR/USD verzeichnete am Montag einen leichten Anstieg; insgesamt blieben die Marktbewegungen jedoch erneut schwach, und die Volatilität war gering. Trader sollten die aktuelle technische Lage klar verstehen. Im Wochenchart ist ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen, der 2022 begonnen hat. Daher erwarten wir langfristig einen Anstieg des Euro. Im Tageschart ist eine seit einem Jahr andauernde Seitwärtsphase klar sichtbar. Daher erwarten wir mittelfristig eine Bewegung zwischen 1,1450 und 1,1950. Da der Kurs zuletzt die Untergrenze dieses Seitwärtskanals erreicht hat, ist es naheliegend, eine Bewegung in Richtung der oberen Begrenzung zu erwarten. Im 4-Stunden-Chart sind ein Aufwärtstrend und eine dagegen gerichtete Korrektur deutlich erkennbar. Folglich sollte sich der Aufwärtstrend nach Abschluss der Korrektur fortsetzen. Alle drei Hauptzeitrahmen deuten auf eine weitere Stärkung des Euro hin.

Auch das fundamentale Umfeld bleibt unserer Ansicht nach eindeutig positiv. Wäre da nicht der Krieg zwischen den USA und Iran, würde der Euro längst über 1,20 US-Dollar gehandelt. Das Jahr begann mit einem Vierjahreshoch, und die Dynamik im Januar hätte sich wahrscheinlich über das gesamte Jahr fortgesetzt. Doch Donald Trump beschloss, Iran zu neutralisieren und die „nukleare Bedrohung“ zu beseitigen, sodass der Dollar ein halbes Jahr lang als defensiver Vermögenswert und als Kanal für Kapitalflucht aus dem Nahen Osten fungierte. Wie wir jedoch wiederholt betont haben, können geopolitische Faktoren den Dollar nicht dauerhaft stützen. In diesem Sommer kühlte sich der Konflikt im Nahen Osten faktisch ab, da sich Teheran und Washington in einer Pattsituation wiederfanden. Keine der beiden Seiten kann ihre Ziele erreichen, daher wurde der Konflikt auf Eis gelegt. Weitet sich der Konflikt nicht aus und verschärft er sich nicht, nimmt die damit verbundene Marktnervosität ab, und der Dollar wird nicht länger als sicherer Hafen genutzt. Damit ist der einzige stützende Faktor für die US-Währung im Wesentlichen neutralisiert.

Was die Politik der Federal Reserve und der Zentralbanken betrifft, wirkt dieser Faktor mittlerweile fast wie ein Witz. Der Markt verbrachte den Sommer mit der Erwartung einer Fed-Zinserhöhung im September, und dieser Faktor wurde bereits mehrfach eingepreist. Nun erkennen die Trader, dass eine Straffung in den USA weiterhin höchst unsicher ist und die Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses keinen überzeugenden Anlass sehen, den Leitzins anzuheben. Darüber hinaus könnte die Europäische Zentralbank am Donnerstag zum zweiten Mal in diesem Jahr die Zinsen erhöhen, und die Wirtschaft der Eurozone hat im zweiten Quartal im Jahresvergleich auf 1,2 % zugelegt – im Gegensatz zur Fed und zur US-Wirtschaft.

Damit sprechen nahezu alle fundamentalen Faktoren ebenfalls für den Euro. Wir rechnen weiterhin mit einer Aufwertung des Euro auf Basis der Gesamtheit der Faktoren. Wir sind der Auffassung, dass Trumps Politik die US-Wirtschaft und den Dollar weiter beeinträchtigen wird. Trader sollten jedoch im Hinterkopf behalten, dass „Schwarze Schwäne“ gelegentlich auftreten und der Dollar nach wie vor die wichtigste Währung der Welt ist, weshalb er per se nicht sehr schnell abwerten kann.

EUR/USD Überblick. 8. September. Die Wirtschaft der Eurozone stärkt sich

Die durchschnittliche Volatilität des Währungspaares EUR/USD in den letzten 5 Handelstagen beträgt zum 8. September 44 Pips und wird als „mittel-niedrig“ eingestuft. Wir erwarten, dass sich das Paar am Dienstag in einer Spanne zwischen 1,1585 und 1,1673 bewegt. Der große lineare Regressionskanal hat nach oben gedreht, was auf einen Aufwärtstrend hinweist. Der CCI-Indikator ist in den überverkauften Bereich eingetreten und signalisiert ein mögliches Ende der Korrektur.

Nächste Unterstützungszonen:

S1 – 1,1597

S2 – 1,1536

S3 – 1,1475

Nächste Widerstandszonen:

R1 – 1,1658

R2 – 1,1719

R3 – 1,1780

Handelsempfehlungen:

Das Währungspaar EUR/USD setzt im 4-Stunden-Chart seinen Aufwärtstrend fort, was den Beginn einer neuen Etappe eines übergeordneten Aufwärtstrends auf höheren Zeitebenen darstellen könnte. Das übergeordnete fundamentale Umfeld für den Dollar bleibt negativ, obwohl in 2026 zunächst die Geopolitik und anschließend der hawkishe Kurs der Fed den US-Dollar deutlich unterstützt haben. Diese Faktoren stützen die US-Währung jetzt nicht mehr. Bei Kursen unterhalb des gleitenden Durchschnitts können auf korrektiver Basis Short-Positionen mit Kurszielen bei 1,1585 und 1,1536 in Betracht gezogen werden. Oberhalb des gleitenden Durchschnitts bleiben Long-Positionen mit Zielen bei 1,1673 und 1,1719 aktuell.

Erläuterungen zu den Grafiken:

Regressionskanäle helfen, den aktuellen Trend zu bestimmen. Wenn beide in die gleiche Richtung zeigen, bedeutet dies, dass der Trend derzeit stark ist;

Die gleitende Durchschnittslinie (Einstellungen 20,0, geglättet) definiert den kurzfristigen Trend und die Richtung, in die aktuell gehandelt werden sollte;

Murray-Level sind Zielmarken für Bewegungen und Korrekturen;

Volatilitätszonen (rote Linien) stellen den wahrscheinlichen Preiskanal dar, in dem sich das Paar auf Basis der aktuellen Volatilitätsindikatoren in den nächsten 24 Stunden voraussichtlich bewegen wird;

Der CCI-Indikator – sein Eintritt in den überverkauften Bereich (unter -250) oder den überkauften Bereich (über +250) weist darauf hin, dass eine Trendumkehr in die entgegengesetzte Richtung näher rückt.

Analyst InstaForex
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