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FX.co ★ GBP/USD Überblick. 9. September. Das Pfund wartet auf Unterstützung

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Analysen:::2026-09-09T03:53:28

GBP/USD Überblick. 9. September. Das Pfund wartet auf Unterstützung

GBP/USD Überblick. 9. September. Das Pfund wartet auf Unterstützung

Das Währungspaar GBP/USD zeigte auch am Dienstag keine nennenswerten Bewegungen. In dieser Woche gibt es nur sehr wenige wichtige Daten für das Paar. Die einzige wirklich relevante Veröffentlichung ist der US-Inflationsbericht. Die Sitzung der European Central Bank kann GBP/USD zwar indirekt beeinflussen, aber der Beschluss der ECB ist für Pfund und Dollar nur von begrenzter direkter Bedeutung.

Insgesamt bleibt der Markt auf die Geldpolitik der Federal Reserve fokussiert. Unter den Tradern herrscht kein Konsens, daher verfolgt im Moment jeder sein eigenes Szenario. Manche sind der Ansicht, Kevin Warsh habe bereits dreimal angedeutet, dass er bereit sei, eine Straffung einzuleiten. Andere meinen, Warsh werde alles tun, um jede Zinserhöhung zu verhindern. Einige argumentieren, dass die starken Nonfarm Payrolls für August der Fed Spielraum für eine Straffung im September geben. Wieder andere sagen, dass der Zustand des Arbeitsmarktes noch lange jede Straffung blockieren wird. An den Terminmärkten wird eine Straffung eingepreist, am Devisenmarkt hingegen nicht (sonst würde der Dollar aufwerten).

Die Marktteilnehmer kümmern sich derzeit kaum um die Entscheidung der Bank of England in der kommenden Woche – was immer beschlossen wird, wird eben so hingenommen. Grundsätzlich hat das Pfund, ähnlich wie der Euro, nach wie vor gute Aufwärtsperspektiven, da Aufwärtstrends in mehreren Zeithorizonten intakt sind und dem Dollar derzeit unterstützende Faktoren fehlen. Sollte die Fed im Herbst tatsächlich straffen, dürfte der Dollar zwar eine Zeit lang zulegen – aber wie lange? Wie lange wird sich der Markt noch dagegen sträuben, den langfristigen Aufwärtstrend wieder aufzunehmen?

Normalerweise würden wir zur Signalgenerierung auf makroökonomische Daten blicken, doch aktuell ergibt das wenig Sinn. Wenn der Markt selbst auf starke US-Nonfarm-Daten passiv bleibt, welche Reaktion ist dann auf britische Veröffentlichungen zu erwarten, die traditionell weniger wichtig sind? Britische Daten stoßen derzeit auf wenig Interesse. Am Freitag werden das BIP und die Industrieproduktion für Juli veröffentlicht, aber wen interessiert das, wenn am selben Tag der US-Inflationsbericht erscheint?

Daher bleibt leider nur, auf die wichtigsten Ereignisse der Woche zu warten. An den übrigen Tagen sind keine starken Marktbewegungen zu erwarten. Trader haben zwei Möglichkeiten: Entweder sie handeln auf sehr kleinen Zeiteinheiten mit einem Ziel von 10–15 Pips, oder sie halten Positionen über mehrere Tage mit einem Ziel von 50–60 Pips. Dabei ist jedoch zu beachten, dass geringe Volatilität oft bedeutet, dass es keinen Intraday-Trend gibt; in Seitwärtsphasen treten viele Fehlsignale auf. Der Freund des Traders ist der Trend, nicht die Seitwärtsbewegung.

GBP/USD Überblick. 9. September. Das Pfund wartet auf Unterstützung

Die durchschnittliche Volatilität von GBP/USD in den letzten 5 Handelstagen beträgt 53 Pips – für das Pfund ein „niedriger“ Wert. Am Mittwoch, dem 9. September, erwarten wir daher Bewegungen innerhalb der Spanne von 1,3479–1,3585. Der große Linear-Regression-Channel hat nach oben gedreht und signalisiert einen Aufwärtstrend. Der CCI ist in den überverkauften Bereich eingetreten und warnt damit vor einem möglichen Ende der Korrektur.

Nächste Unterstützungszonen:

S1 – 1,3489

S2 – 1,3428

S3 – 1,3367

Nächste Widerstandszonen:

R1 – 1,3550

R2 – 1,3611

R3 – 1,3672

Handelsempfehlungen:

Das Währungspaar GBP/USD befindet sich weiterhin in einem Aufwärtstrend. Die Politik von Trump wird weiterhin Druck auf die US-Wirtschaft ausüben, sodass wir mittelfristig nicht von einer anhaltenden Dollarstärke ausgehen. Das Jahr 2026 war aufgrund geopolitischer Entwicklungen zwar positiv für den Dollar, aber jede Story geht einmal zu Ende. Im Wochenchart bewegt sich das Paar nach wie vor seitwärts zwischen 1,3150 und 1,3780 innerhalb eines vierjährigen Aufwärtstrends, was die Erwartung weiterer Pfund-Gewinne im mittleren Zeithorizont zulässt. Long-Positionen mit Zielen bei 1,3585 und 1,3611 können in Betracht gezogen werden, wenn der Kurs oberhalb des gleitenden Durchschnitts liegt. Notierungen unterhalb des gleitenden Durchschnitts eröffnen die Möglichkeit für Short-Positionen mit Zielen bei 1,3489 und 1,3479.

Erläuterungen zu den Abbildungen:

Regression-Channels helfen, den aktuellen Trend zu bestimmen. Wenn beide in dieselbe Richtung zeigen, bedeutet dies, dass der Trend derzeit stark ist;

Die Linie des gleitenden Durchschnitts (Einstellungen 20,0, smoothed) definiert den kurzfristigen Trend und damit die Richtung, in die aktuell gehandelt werden sollte;

Murray-Levels sind Zielmarken für Bewegungen und Korrekturen;

Volatilitätsniveaus (rote Linien) markieren den wahrscheinlichen Preiskanal, innerhalb dessen sich das Paar auf Basis der aktuellen Volatilitätsindikatoren in den nächsten 24 Stunden bewegen wird;

Der CCI-Indikator – sein Eintritt in den überverkauften Bereich (unter -250) oder in den überkauften Bereich (über +250) deutet darauf hin, dass eine Trendumkehr in die Gegenrichtung näher rückt.

Analyst InstaForex
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