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FX.co ★ Was gibt es am 10. September zu beachten? Überblick über fundamentale Ereignisse für Einsteiger

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Analysen:::2026-09-10T02:15:25

Was gibt es am 10. September zu beachten? Überblick über fundamentale Ereignisse für Einsteiger

Überblick über makroökonomische Veröffentlichungen:

Was gibt es am 10. September zu beachten? Überblick über fundamentale Ereignisse für Einsteiger

Für Donnerstag sind mehrere makroökonomische Veröffentlichungen geplant, doch der Markt wird sie wahrscheinlich ignorieren (mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 90 %). Deutschland veröffentlicht die zweite Schätzung der Inflation für August; in den USA werden der Erzeugerpreisindex, die Verkäufe bestehender Wohnimmobilien und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht. Von dieser Liste ist nur der Erzeugerpreisindex von wirklichem Interesse. Viele Fachleute stufen ihn als wichtig und aussagekräftig ein, doch wir sind anderer Meinung. Er beeinflusst zwar den endgültigen Verbraucherpreisindex, aber der Markt preist die Gesamtinflation ein und nicht deren Komponenten. Der Verbraucherpreisindex (CPI) für August wird morgen veröffentlicht.

Rückblick auf die fundamentalen Ereignisse:

Was gibt es am 10. September zu beachten? Überblick über fundamentale Ereignisse für Einsteiger

Das zentrale fundamentale Ereignis am Donnerstag ist die Sitzung der Europäischen Zentralbank und die Pressekonferenz von Christine Lagarde. Die Entscheidung der EZB gilt im Grunde als bekannt – alle drei Leitzinsen werden um 25 Basispunkte angehoben, was den Euro stützen dürfte. Allerdings ist zu beachten, dass der Markt die EZB-Sitzungen in den letzten Monaten weitgehend ignoriert hat. Selbst die erste geldpolitische Straffung im Jahr 2026 hat keine starke Marktreaktion ausgelöst. Daher erwarten wir heute keine „Sturm“-Reaktion; Lagardes Aussagen werden wichtiger sein als der Zinsschritt selbst.

Das geopolitische Umfeld bleibt schwierig. Die USA und Iran verhandeln nicht; die Straße von Hormus bleibt ganz oder teilweise gesperrt; die jemenitischen Huthis blockieren weiterhin Saudi-Arabien und greifen seine Infrastruktur aktiv an. Donald Trump hat eine beispiellose wirtschaftliche Operation zur „Zerstörung“ Irans angekündigt und droht Ländern, die mit Iran interagieren, mit Sanktionen. Bisher unterstützt niemand Trumps Plan zur Zerstörung Irans, und ob er überhaupt umgesetzt wird, ist unklar. Am Wochenende haben Iran und die USA erneut Angriffe ausgetauscht, was der Markt weitgehend ignoriert hat.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am vorletzten Handelstag der Woche könnten die Währungspaare zu ihrer üblichen Intraday-Dynamik zurückkehren. Den Euro sollte man aus dem Bereich 1,1655–1,1665 handeln und das Pfund aus dem Bereich 1,3587–1,3598. Die Abwärtskorrektur bei Euro und Pfund könnte bereits abgeschlossen sein, und die makroökonomischen sowie fundamentalen Ereignisse dieser Woche könnten den Druck auf den US-Dollar erneut erhöhen.

Wichtige Regeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zur Bildung des Signals (Abprall oder Ausbruch) benötigt wird. Je kürzer die Dauer, desto stärker das Signal.
  2. Wenn auf einem bestimmten Niveau aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase (Flat) kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale generieren – oder überhaupt keine. Technische Levels können in solchen Phasen an Aussagekraft verlieren.
  4. Auf dem Stundenchart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur gehandelt werden, wenn die Volatilität hoch ist und eine Trendlinie oder ein Trendkanal den Trend bestätigt.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (innerhalb von 5–20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Darauf sollten Sie in den Charts achten:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele für das Öffnen von Kauf- oder Verkaufstrades oder als Quellen für Signale.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls Signale liefern kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung von Währungspaaren erheblich beeinflussen. Daher sollten Trader zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung mit höchster Vorsicht agieren oder den Markt verlassen, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und ein konsequentes Money-Management sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Trading.

Analyst InstaForex
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