Analyse der Trades und Handelsempfehlungen für den japanischen Yen
Der Test des Kurses von 153,72 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie gestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Dollar nicht gekauft.
Scheinbar wurden Währungsinterventionen vorerst ausgesetzt, da sich der US‑Dollar im europäischen Handel heute deutlich gegenüber dem Yen erholt hat. Zur Erinnerung: In der zweiten Tageshälfte wird sich die Aufmerksamkeit des Marktes zwischen der Sitzung der EZB und den US‑Konjunkturdaten aufteilen. Für USD/JPY werden insbesondere der Producer Price Index und seine Kernrate, die Verkäufe bestehender Eigenheime sowie die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe im Fokus stehen. Der PPI dient als Frühindikator für die Inflation. Fällt er höher als erwartet aus, könnte die Nachfrage nach dem Dollar zunehmen, was zu einem weiteren Anstieg des Währungspaares führen dürfte. Dabei ist jedoch die aktuelle Marktsituation zu berücksichtigen. Im umgekehrten Fall, bei niedriger Inflation, könnte eine Dollar-Schwäche stattdessen zu einer erneuten Aufwertung des Yen führen. Ohne Währungsinterventionen ist das Paar jedoch mit höherer Wahrscheinlichkeit in der Lage, seine allmähliche Erholung fortzusetzen, da große Yen-Käufer voraussichtlich erst nach den morgigen Daten zum Consumer Price Index aktiv werden.
Für die Intraday-Strategie werde ich meinen Fokus stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 legen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY zu kaufen, wenn der Einstiegsbereich um 154,28 (die grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Kursziel bei 155,06 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 155,06 werde ich die Long-Positionen schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung eröffnen, mit dem Ziel einer Bewegung von 30–35 Punkten in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus. Das Währungspaar kann heute steigen, aber das Aufwärtspotenzial ist relativ begrenzt. Wichtig! Vor dem Kauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade erst begonnen hat, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls der Kurs zweimal in Folge den Bereich um 153,92 testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Wende nach oben führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 154,28 und 155,06 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY zu verkaufen, nachdem der Kurs die Marke von 153,92 (die rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen hat, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Kursziel der Verkäufer wird 153,10 sein. Dort werde ich die Short-Positionen schließen und sofort Long-Positionen in Gegenrichtung eröffnen, mit dem Ziel einer Bewegung von 20–25 Punkten in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus. Der Abwärtsdruck auf das Paar wird zurückkehren, wenn die Zentralbank interveniert. Wichtig! Vor dem Verkauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade erst begonnen hat, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls der Kurs zweimal in Folge den Bereich um 154,28 testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Wende nach unten führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 153,92 und 153,10 ist dann zu erwarten.

Was das Chart zeigt:
- Dünne grüne Linie – zeigt den Einstiegskurs an, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
- Dicke grüne Linie – zeigt den geschätzten Kurs an, auf dessen Niveau Take-Profit-Orders platziert werden können oder der Gewinn manuell mitgenommen werden kann, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – zeigt den Einstiegskurs an, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
- Dicke rote Linie – zeigt den geschätzten Kurs an, auf dessen Niveau Take-Profit-Orders platziert werden können oder der Gewinn manuell mitgenommen werden kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator – Beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig. Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen über den Markteintritt sehr vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um sich nicht den Risiken starker Wechselkursschwankungen auszusetzen. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihre gesamte Einlage sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein geeignetes Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Handelsplan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Händler grundsätzlich eine erfolglose Strategie.