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FX.co ★ Was gibt es am 14. September zu beachten? Überblick über fundamentale Ereignisse für Einsteiger

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Analysen:::2026-09-14T02:08:18

Was gibt es am 14. September zu beachten? Überblick über fundamentale Ereignisse für Einsteiger

Überblick über makroökonomische Veröffentlichungen:

Was gibt es am 14. September zu beachten? Überblick über fundamentale Ereignisse für Einsteiger

Für Montag sind keine makroökonomischen Veröffentlichungen geplant. Daher erhalten Trader heute keine wichtigen makroökonomischen Informationen. In den vergangenen Monaten hat der Markt viele Berichte ignoriert und sich vollständig auf die entscheidenden konzentriert. Die Geldpolitik der Federal Reserve hat oberste Priorität, weshalb der Markt es vorzieht, nur auf die damit zusammenhängenden Daten zu reagieren – nämlich auf die US-Arbeitsmarktdaten, die Inflation und das Wirtschaftswachstum.

Überblick über die fundamentalen Ereignisse:

Was gibt es am 14. September zu beachten? Überblick über fundamentale Ereignisse für Einsteiger

Unter den wichtigen Ereignissen am Freitag sind eine weitere Rede von Christine Lagarde sowie Anmerkungen von Isabel Schnabel zu beachten. Die Sitzung der Europäischen Zentralbank fand bereits am vergangenen Donnerstag statt, sodass dem Markt alle notwendigen Informationen vorliegen. Es ist unwahrscheinlich, dass Lagarde die Händler heute mit Informationen überrascht, über die sie gestern geschwiegen hat. Die Haltung der EZB ist klar: Sie ist bereit, die Geldpolitik angesichts der hohen Inflation weiter zu straffen. Allerdings hat der Markt nun schon zum zweiten Mal in den vergangenen Monaten die Straffung seitens der EZB schlicht ignoriert.

Die geopolitische Lage bleibt unbefriedigend. Die USA und der Iran führen derzeit keine Verhandlungen; die Straße von Hormus ist weiterhin vollständig oder teilweise blockiert, die jemenitischen Huthi halten eine Blockade gegen Saudi-Arabien aufrecht und greifen dessen Einrichtungen aktiv an. Donald Trump hat eine beispiellose wirtschaftliche Operation zur Zerstörung Irans angekündigt und droht mit Sanktionen gegen alle Länder, die mit dem Iran interagieren. Bisher hat niemand Trumps Plan zur Zerstörung Irans unterstützt, und ob er umgesetzt wird, ist unklar. Der Konflikt dauert an; die Meerenge Bab al-Mandab ist von einer Blockade bedroht. Die Ölpreise steigen ...

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am ersten Handelstag der Woche werden die Währungspaare voraussichtlich erneut eher träge gehandelt. Der Euro kann heute aus dem Bereich 1,1584–1,1594 gehandelt werden, das Pfund aus dem Bereich 1,3456–1,3476. Die Abwärtskorrektur beim Euro und beim Pfund könnte bereits abgeschlossen oder nahezu abgeschlossen sein. Die Aufmerksamkeit des Marktes richtet sich auf die Fed-Sitzung am Mittwoch, doch es bestehen weiterhin Zweifel, dass die Fed einen klar ausgeprägt „hawkishen“ Kurs einschlagen wird.

Wichtige Regeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die für seine Bildung (Abprall oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit dies in Anspruch nimmt, desto stärker ist das Signal.
  2. Wurden auf einem bestimmten Niveau aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase (Range/Flat) kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale erzeugen oder auch gar keine. Technische Niveaus können in solchen Phasen an Aussagekraft verlieren.
  4. Im Stunden-Chart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur dann gehandelt werden, wenn die Volatilität hoch ist und eine Trendlinie oder ein Trendkanal den Trend bestätigt.
  5. Wenn zwei Niveaus zu nah beieinander liegen (innerhalb von 5–20 Pips), sind sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone zu behandeln.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Worauf man in den Charts achten sollte:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele für das Öffnen von Kauf- oder Verkaufstrades oder als Quellen von Signalen.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein Hilfsindikator, der ebenfalls Signale liefern kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegungen von Währungspaaren erheblich beeinflussen. Daher sollten Händler zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht agieren oder den Markt verlassen, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und das Einhalten eines konsequenten Money-Managements sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Trading.

Analyst InstaForex
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