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FX.co ★ XAU/USD. Preisanalyse. Prognose. Der restriktive Kurs der Fed begrenzt die Kursgewinne von Gold

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Analysen:::2026-09-17T09:50:32

XAU/USD. Preisanalyse. Prognose. Der restriktive Kurs der Fed begrenzt die Kursgewinne von Gold

XAU/USD. Preisanalyse. Prognose. Der restriktive Kurs der Fed begrenzt die Kursgewinne von Gold

Am Donnerstag steigt Gold (XAU/USD) erneut über die Marke von 4.300 US-Dollar, bleibt jedoch in der Nähe der am Vortag verzeichneten Sechs-Wochen-Tiefs. Der US-Dollar gibt nach, nachdem er sein höchstes Niveau seit Ende Juli erreicht hatte, was dem Edelmetall etwas Unterstützung bietet.

XAU/USD. Preisanalyse. Prognose. Der restriktive Kurs der Fed begrenzt die Kursgewinne von Gold

Nichtsdestotrotz dürften der restriktive Kurs der Federal Reserve und die Eskalation der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten den US‑Dollar weiterhin als sicheren Hafen stützen und damit das Aufwärtspotenzial des unverzinslichen Goldes begrenzen.

Auf ihrer Sitzung im September, die am Mittwoch endete, stimmte die US‑Notenbank einstimmig für eine Zinserhöhung – die erste seit 2023. Die Entscheidung entsprach den Markterwartungen und wurde von noch restriktiveren Projektionen in Bezug auf das weitere Vorgehen der Notenbank begleitet. Insbesondere zeigte das sogenannte „Dot Plot“, dass die Fed‑Vertreter in diesem Jahr mit einer weiteren Zinserhöhung rechnen. Auf der anschließenden Pressekonferenz erklärte Fed‑Chef Kevin Warsh, dass die Entscheidung vor dem Hintergrund einer sich festigenden US‑Wirtschaft, eines Ausbleibens von Verbesserungen bei der Inflationsdynamik im Sommer sowie geopolitischer Faktoren getroffen worden sei.

Warsh stellte zudem fest, dass die Inflation über einen längeren Zeitraum zu hoch geblieben sei, und betonte die Bedeutung der Stabilisierung der Verbraucherpreise für ein gesundes Wachstum der US‑Wirtschaft. Darüber hinaus stützen Risiken im Zusammenhang mit anhaltend hohen Energiepreisen die Erwartung weiterer Straffungsschritte der Fed und tragen zu steigenden Renditen von US‑Staatsanleihen bei.

Die Rendite zehnjähriger US‑Staatsanleihen pendelt um die psychologisch wichtige Marke von 5,0 % und nähert sich Niveaus, die zuletzt im April 2007 erreicht wurden. Diese Faktoren, zusammen mit der sich verschlechternden Lage im Nahen Osten, stützen den US‑Dollar als sicheren Hafen.

Den jüngsten Berichten zufolge haben die von Iran unterstützten Huthi‑Rebellen in der vergangenen Woche von mehr als 450 saudischen Luftangriffen auf den Jemen berichtet und zudem erklärt, sie hätten über der Provinz Marib ein saudisches F‑15‑Kampfflugzeug abgeschossen. Unterdessen sagte US‑Präsident Donald Trump, Iran strebe nach einem Abkommen und der Krieg könne sich dem Ende zuneigen. Dennoch sorgt der Konflikt zwischen den Huthis und Saudi‑Arabien weiterhin für eine geopolitische Risikoprämie und übt zusätzlichen Einfluss auf die Ölpreise aus. Dies ist günstig für Dollar‑Bullen und macht Marktteilnehmer vorsichtig, was das Eingehen von Long‑Positionen in XAU/USD betrifft.

Kurzfristig bleibt der Ausblick für Gold bärisch, solange der Preis nicht über die 200‑Tage‑EMA und die 100‑Tage‑SMA ausbricht. Dieser Bereich wird zu einer wichtigen Wendemarke: Gelingt XAU/USD dort ein nachhaltiger Ausbruch nach oben, könnte dies den Weg in Richtung der Marke von 4.400 US‑Dollar eröffnen. Andererseits liegt die nächste Unterstützung bei 4.225 US‑Dollar, dem Tiefstand vom September. Hält dieses Niveau nicht, dürfte sich die Abwärtsbewegung in Richtung der runden Marke von 4.200 US‑Dollar beschleunigen. Die Oszillatoren senden gemischte Signale, während der Relative‑Stärke‑Index negativ ist, was darauf hindeutet, dass die Bullen nur über begrenzte Durchsetzungskraft verfügen.

Analyst InstaForex
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