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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 21. September? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

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Analysen:::2026-09-21T02:15:29

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 21. September? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Handelsrückblick für Freitag:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 21. September? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD versuchte am Freitag weiter, sich nach dem Einbruch vom Mittwoch zu korrigieren. Der Kurs testete zweimal den Unterstützungsbereich bei 1,1461–1,1474, konnte ihn jedoch nicht durchbrechen. Damit hat eine Aufwärtskorrektur noch nicht begonnen, zeichnet sich aber ab. Wie immer sind für eine weitere Dollar-Stärkung gewichtige Gründe erforderlich. In den vergangenen Wochen kauften Trader den US-Dollar verstärkt in Erwartung einer Straffung durch die Federal Reserve. Diese Erwartungen wurden erfüllt, doch welche Grundlage bleibt nun noch für eine weitere Aufwertung des Dollar? Derzeit sehen wir keine. Die Fed hat in der vergangenen Woche zwar überraschend einen ausgesprochen „hawkishen“ Ton angeschlagen, was den Dollar unterstützte, insgesamt bleibt die Lage für die US-Währung aber eher negativ als positiv. Zur Erinnerung: Auch die EZB strafft ihre Geldpolitik, sodass die Geldpolitik kein exklusiver Unterstützungsfaktor für den Dollar ist. Unserer Einschätzung nach hat der Dollar vorerst sein Potenzial ausgeschöpft, und ein neuer Aufwärtstrend für den Euro könnte beginnen. Am Freitag kam es weder in der EU noch in den USA zu wichtigen Ereignissen.

5-Minuten-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 21. September? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart bildete sich am Freitag ein Handelssignal. Während der US-Session prallte der Kurs vom Bereich 1,1461–1,1474 nach oben ab – bereits der zweite Abpraller in dieser Woche aus dieser Zone. Damit könnte sich der Euro in dieser Woche eher auf Zugewinne zubewegen.

Wie man am Montag handelt:

Im Stundenchart setzt EUR/USD seinen Abwärtstrend fort, der sich nun zu einem voll ausgeprägten Trend entwickeln könnte. Angesichts der Ereignisse der letzten Monate gehen wir jedoch nicht davon aus, dass der Euro wie ein Stein fallen sollte. Der Hauptfokus des Marktes liegt weiterhin auf der Fed-Politik, die deutlich unterstützender für die US‑Währung geworden ist. Dieser Faktor kann den Dollar jedoch nicht ewig stützen.

Am Montag können Anfänger Short-Positionen mit Ziel 1,1366–1,1377 eröffnen, falls sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,1461–1,1474 fest etabliert. Long-Positionen können mit Ziel 1,1527–1,1531 eröffnet werden, falls es im Bereich 1,1461–1,1474 zu einem Abpraller nach oben kommt.

Im 5‑Minuten‑Chart sind die Marken 1,1267–1,1275, 1,1366–1,1377, 1,1461–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1665, 1,1745–1,1754 zu beachten. Am Montag stehen weder in der EU noch in den USA wichtige Ereignisse oder Veröffentlichungen an, sodass die Marktteilnehmer im Tagesverlauf wahrscheinlich nur wenig Reaktionsanlässe haben werden. Die Volatilität könnte daher erneut sehr gering ausfallen.

Wichtige Regeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die für seine Bildung (Abpraller oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit vergeht, desto stärker ist das Signal.
  2. Wurden an einem bestimmten Level aufgrund falscher Signale zwei oder mehr Trades eröffnet, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase (Range, Flat) kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale generieren oder überhaupt keine. Technische Levels können in solchen Phasen an Aussagekraft verlieren.
  4. Im Stundenchart sollten Handelssignale des MACD‑Indikators nur dann umgesetzt werden, wenn die Volatilität hoch ist und ein Trendkanal oder eine Trendlinie den Trend bestätigt.
  5. Liegt der Abstand zwischen zwei Levels zu nah beieinander (innerhalb von 5–20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop‑Loss auf Break-even (Einstand) nachgezogen werden.

Worauf man in den Charts achten sollte:

Kursniveaus (Zonen) der Unterstützung und des Widerstands dienen als Ziele für das Öffnen von Kauf- oder Verkaufstrades oder als Ausgangspunkt für Handelssignale.

Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.

Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein zusätzlicher Indikator, der ebenfalls Signale liefern kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares maßgeblich beeinflussen. Zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung sollten Trader daher mit größter Vorsicht agieren oder den Markt verlassen, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Angehende Forex‑Trader sollten sich darüber im Klaren sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und ein konsequentes Money Management sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.

Analyst InstaForex
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