
Gold wird derzeit um 4.725 USD gehandelt und erholt sich, nachdem es die Woche mit einem Gap bei etwa 4.631 USD eröffnet hat. Von diesen Niveaus aus hat Gold eine Gegenbewegung gezeigt und einen Teil seiner Verluste wettgemacht. Es wird jedoch weiterhin erwartet, dass der Preis in den kommenden Stunden weiter steigt, bis das Gap um 4.750 USD vollständig geschlossen ist.
Trifft Gold auf einen starken Widerstand an der Oberseite des seit dem 7. April ausgebildeten Abwärtstrendkanals oder im Bereich der 200‑EMA bei 4.772 USD und gelingt es ihm nicht, sich oberhalb dieser Zone zu behaupten, könnte dies als Signal für das Eingehen von Short-Positionen mit Kurszielen bei 4.600 USD und letztlich am 6/8‑Murray‑Level um 4.375 USD gewertet werden.
Sollte dieses Szenario nicht eintreten und sich Gold über 4.772 USD etablieren, könnte dies als positives Signal gewertet werden und wir könnten Käufe mit Zielen bei 4.860 USD, dem Hoch der Vorwoche, in Betracht ziehen. Sobald dieses Niveau überschritten ist, wäre ein Anstieg des Preises bis zum Murray‑8/8‑Level im Bereich der psychologischen Marke von 5.000 USD möglich.
Aus technischer Sicht steht Gold unter Abwärtsdruck. Erst eine Konsolidierung über 4.800 USD könnte den Ausblick für Gold ändern, sodass in den kommenden Tagen mit einem Aufwärtstrend zu rechnen wäre.
Solange das Instrument unterhalb der 200‑EMA gehandelt wird, kann jede Bewegung in Richtung dieser Widerstandszone als Signal für eine Fortsetzung der Verkäufe in den nächsten Tagen interpretiert werden, mit Zielen in Richtung 4.375 USD.
Der Eagle Indicator hat überkaufte Bereiche erreicht und sendet negative Signale, weshalb wir damit rechnen, dass der Goldpreis in den kommenden Tagen weiter fallen wird.