Überprüfung der Geschäfte und Handelsstrategien für den Euro
Der Test des Niveaus von 1,0920 fiel mit einer signifikanten Bewegung des MACD-Indikators deutlich unter die Nullmarke zusammen, was das Abwärtspotenzial des Paares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Euro nicht verkauft. Ebenso brachte der Kauf bei einem Rückschlag von 1,0891 nicht die erwarteten Gewinne, da es zu keiner starken Aufwärtsbewegung kam.
Die Ankündigung einer nach unten korrigierten Inflationsrate für den Februar in der Eurozone, die von zuvor gemeldeten 2,4% auf 2,3% gesunken ist, löste einen Rückgang des Euro aus. Auf den ersten Blick mag diese Anpassung unbedeutend erscheinen, doch hatte sie spürbare Konsequenzen auf den Devisenmärkten, insbesondere im Vorfeld der Sitzung der Federal Reserve. Es ist klar, dass ein langsameres Inflationstempo der EZB zugutekommt und sie dazu ermutigt, die lockere Geldpolitik fortzusetzen.
Der Markt befindet sich nun in einem Zustand der Erwartung. Investoren werden jedes Wort von Powell genau analysieren, um die zukünftige Richtung der Politik abzuschätzen. Jede Abweichung vom erwarteten Zinsweg könnte zu starken Schwankungen auf den Devisenmärkten führen. Wenn die Fed signalisiert, dass die Inflation nahezu unter Kontrolle ist, könnte der Dollar unter Druck geraten, da Zinssenkungen sicherlich fortsetzen werden. Betont Powell jedoch die Notwendigkeit eines vorsichtigen, abwartenden Ansatzes, könnte dies den Dollar stützen, wenn auch nur vorübergehend. Das Ergebnis der heutigen FOMC-Sitzung wird der entscheidende Faktor für den kurzfristigen EUR/USD-Trend sein. Händler sollten den Nachrichtenstrom genau beobachten und auf erhöhte Volatilität vorbereitet sein.
In Bezug auf die Intraday-Strategie werde ich mich auf Szenario #1 und Szenario #2 konzentrieren.

Kaufsignal
Szenario #1: Heute plane ich, den Euro bei Erreichen von 1,0911 (grüne Linie im Diagramm) zu kaufen, mit dem Ziel, einen Anstieg auf 1,0948 zu erreichen. Bei 1,0948 plane ich, den Markt zu verlassen und den Euro in die entgegengesetzte Richtung zu verkaufen, um eine Abwärtskorrektur von 30-35 Punkten zu erzielen. Ein weiteres Wachstum des Euro würde heute den Aufwärtstrend fortsetzen. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über null ist und gerade beginnt zu steigen.
Szenario #2: Ich plane auch, den Euro zu kaufen, falls es zwei aufeinanderfolgende Tests von 1,0887 gibt, während der MACD-Indikator im überverkauften Bereich ist. Dies würde das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Umkehrbewegung nach oben auslösen. In diesem Fall erwarte ich einen Anstieg zu den gegensätzlichen Niveaus von 1,0911 und 1,0948.
Verkaufssignal
Szenario #1: Ich plane, den Euro nach Erreichen von 1,0887 (rote Linie im Diagramm) zu verkaufen und ziele auf 1,0854, wo ich Short-Positionen beenden und sofort in die entgegengesetzte Richtung kaufen werde (erwarte einen Rückprall von 20-25 Punkten von diesem Niveau). Der Verkaufsdruck könnte zurückkehren, wenn US-Wirtschaftsdaten positiv überraschen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter null ist und gerade beginnt zu fallen.
Szenario #2: Ich plane auch, den Euro zu verkaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests von 1,0911 gibt, während der MACD-Indikator im überkauften Bereich ist. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Umkehrbewegung nach unten führen. In diesem Fall erwarte ich einen Rückgang auf 1,0887 und 1,0854.

Diagrammerklärung
- Dünne grüne Linie – Einstiegspreis für den Kauf des Instruments
- Dicke grüne Linie – empfohlene Ebene für Take Profit oder manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist
- Dünne rote Linie – Einstiegspreis für den Verkauf des Instruments
- Dicke rote Linie – empfohlene Ebene für Take Profit oder manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist
- MACD-Indikator – es ist wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen, bevor man einen Handel eingeht
Wichtige Hinweise
Einsteiger im Forex-Markt sollten bei Entscheidungen zum Markteinstieg vorsichtig sein. Vor wichtigen Wirtschaftsberichten ist es am besten, sich vom Markt fernzuhalten, um plötzliche Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um Risiken zu minimieren. Handeln ohne Stop-Loss-Schutz kann zu schnellen Kapitalverlusten führen, insbesondere wenn das Geldmanagement ignoriert wird und große Positionsgrößen verwendet werden.
Denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren und strukturierten Handelsplan, ähnlich dem oben skizzierten. Spontane Handelsentscheidungen, die auf Echtzeit-Kursbewegungen basieren, sind für Intraday-Trader eine verlustreiche Strategie.